CONSERVARE

… Salz der Erde

Der böse böse Zölibat

Verfasst von conservare am 07/02/2010

Ja man bekommt mittlerweile schon den Eindruck, dass Kindesmissbrauch einfach nur als Beiwerk des Zölibats gesehen wird – so zu sagen als der Unterteufel des Zölibats.

Meine Antwort darauf ist die wunderbare Predigt von Hochschulpfarrer Dr. Johannes J. Kreier, die sich jeder anhören sollte, der einmal zur Abwechslung klare Worte über dieses Thema hören möchte. Klar katholische Worte, wohlgemerkt.

Auch empfehlenswert:

“Nur wer wirklich an Gott glaubt, versteht etwas vom Zölibat”

“In der Offenbarung (14,4) begegnen wir auch einer großen Anzahl von Männern,
die sich der Jungfräulichkeit geweiht haben. Für die antike Welt, sowohl für Israel
als auch für die heidnischen Kulturen, ist dies ebenso ungewöhnlich wie für den
christlichen Westen seit der protestantischen Reformation. Doch Johannes schaut
diese Zölibatäre als eine wahre Streitmacht, was wohl der Absicht Gottes am
meisten entspricht (siehe 1 Kor 6-7).”

(c) by Scott Hahn

Der böse, böse Zölibat
eines ist halt furchtbar schad.
Ist der Zölibat dann abgeschafft,
welches Feindbild gibt mir noch Kraft?

(c) by Pfarrer Sieberer

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life is short . . .

Verfasst von conservare am 06/02/2010

Maja

geboren im April 2009 – gestorben heute, 06.02.2010

Ich weiß, dass eine Katze kein Mensch, sondern ein Tier ist und ich weiß, dass man ein Tier nicht vermenschlichen soll. Ich weiß aber auch, dass Gott neben dem Menschen auch alle seine Geschöpfe mag, denn sonst hätte er sie nicht uns Menschen anvertraut.

Darf ich traurig sein, wenn mir ein liebes Tierchen, wie es meine Maja war, so plötzlich genommen wurde? Ich bin traurig… ich habe gesehen wie sie überfahren wurde, ich habe gesehen wie sie sich zuckend ein paar mal überschlagen hat… ich konnte nicht anders, als Leid empfinden.

Es ist immer das selbe.

Life is short und besonders bei unseren Katzen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele man uns schon tot gefahren hat. In einer Tempo 30! Zone. Wenn das Opfer dieses Rasers ein Kind gewesen wäre, hätten alle bitterlich geweint und es hätte einen Prozess gegeben – zu recht – aber es hätte sich nichts geändert.

SO ist die Welt und nicht anders.

Ja, genau so… wo es ihr passt, verlangt sie Martyrer (im Straßenverkehr, Abtreibung, Krieg, Ideologien, Drogen, AIDS, Kindesmissbrauch, Tierquälerei, Raub-Mord, Umweltverschmutzung) und die Menschen gehen für die Welt und ihre zeitlichen Güter in den Tod. Kann es sein, dass die Welt aktuell mehr Martyrer hat, als die Kirche? Dann wissen wir ja auch, warum die Macht Satans immer größer wird.

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Neunte Station

Verfasst von conservare am 05/02/2010

Neunte Station

Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
L. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Buch der Klagelieder. 3, 27-32
Gut ist es für den Mann, ein Joch zu tragen in der Jugend. Er sitze einsam und schweige, wenn der Herr es ihm auflegt. Er beuge in den Staub seinen Mund; vielleicht ist noch Hoffnung. Er biete die Wange dem, der ihn schlägt, und lasse sich sättigen mit Schmach. Denn nicht für immer verwirft der Herr. Hat er betrübt, erbarmt er sich auch wieder nach seiner großen Huld.

BETRACHTUNG
Was kann uns der dritte Fall Jesu unter dem Kreuz sagen? Wir haben an den Sturz des Menschen insgesamt gedacht, an den Abfall so vieler von Christus in einen gottlosen Säkularismus hinein. Müssen wir nicht auch daran denken, wie viel Christus in seiner Kirche selbst erleiden muß? Wie oft wird das heilige Sakrament seiner Gegenwart mißbraucht, in welche Leere und Bosheit des Herzens tritt er da oft hinein? Wie oft feiern wir nur uns selbst und nehmen ihn gar nicht wahr? Wie oft wird sein Wort verdreht und mißbraucht? Wie wenig Glaube ist in so vielen Theorien, wie viel leeres Gerede gibt es? Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muß doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie, eleison – Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25).

GEBET
Herr, oft erscheint uns deine Kirche wie ein sinkendes Boot, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist. Und auf deinem Ackerfeld sehen wir mehr Unkraut als Weizen. Das verschmutzte Gewand und Gesicht deiner Kirche erschüttert uns. Aber wir selber sind es doch, die sie verschmutzen. Wir selber verraten dich immer wieder nach allen großen Worten und Gebärden. Erbarme dich deiner Kirche: Auch mitten in ihr fällt Adam immer wieder. Wir ziehen dich mit unserem Fall zu Boden, und Satan lacht, weil er hofft, daß du von diesem Fall nicht wieder aufstehen kannst, daß du in den Fall deiner Kirche hineingezogen selber als Besiegter am Boden bleibst. Und doch wirst du aufstehen. Du bist aufgestanden – auferstanden und du kannst auch uns wieder aufrichten. Heile und heilige deine Kirche. Heile und heilige uns. Amen.

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Kardinal Ratzinger, Rom 2005

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Womit soll man das Salz salzen?

Verfasst von conservare am 03/02/2010

  • Smudo von der Hip Hop Gruppe “die fantastischen Vier” konnte als kleiner Junge den katholischen Religionsunterricht nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren. Nachdem er schon Pornohefte gestohlen hat, war der Graben zwischen Anspruch und Verwahrlosung schon zu tief geworden.
  • and so on …

Benedikt XVI. hat recht, wenn er sagt, dass alle Menschen auf uns Christen schauen. Sie schauen auf uns, wenn wir nach den Geboten leben oder wenn wir sie brechen. Besonders schauen viele Kirchenferne auf uns, wenn in der Mitte dieser Kirche so massiv gegen die Gebote Gottes verstoßen wird, dass sich das irdische Gericht einschalten muss. Völlig gerechtfertigt schaut man in solchen Fällen fassungslos auf die Täter, denn diese verpflichteten sich für eine Institution, die den Anspruch erhebt, die Kirche des Erlösers aller Menschen zu sein. Doch schnell wird eine Kollektivschuld heraufbeschworen, ohne darauf zu achten, dass Schandtaten in allen Ständen und Rängen ausgeführt werden – bis hinauf zu den weltlichen Eliten. Die Menschen schauen aber auch auf uns, wenn wir es durch die Gnade Gottes schaffen dieser Welt gekreuzigt zu sein. Sie schauen besonders dann auf uns, wenn wir eben diese Welt mit ihrem Denken und Handeln in Frage stellen.

Wäre es für uns nicht eine Bankrotterklärung, wenn man die christliche Stimme in der Welt völlig überhören würde und man eben nicht mehr auf uns schaut? Und damit meine ich nicht, dass man möglichst durch schlimmste Verbrechen auf sich aufmerksam machen soll. Nein, es geht darum: Christen sind dazu berufen das Salz der Erde zu sein. Was der Heiland uns sagt, muss tief im Herzen verankert sein: ,,Wenn das Salz (wir Christen) schal geworden ist, womit soll man es salzen? Es taugt zu nichts weiter, als dass es hinausgeworfen und zertreten wird von den Menschen. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt nicht verborgen bleiben, die droben liegt auf dem Berge. Auch zündet man nicht eine Lampe an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit sie allen leuchte, die im Hause sind. So leuchte euer Licht vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater preisen, der im Himmel ist.“ (Mt 5,13 – 16)

Was sagen mir diese Herrenworte? Sie sagen mir, dass wir Christen – und nicht die Welt – in der Bringschuld stehen. Wir haben diesen Anspruch! Wir haben den Auftrag und die Berufung dazu, Gottes Ehre durch unsere Werke im Lichte Christi zu vermehren. Wir können von der Welt nicht erwarten, dass sie unsere Aufgaben übernimmt.

Schaue ich mich zur Zeit in der Kirche und – daraus folgend – in der Welt um, sehe ich vor allem, dass das Salz vielerorts schal und lau geworden ist. Daran erkennt man auch sehr gut, was die Stunde geschlagen hat. Nämlich die völlige Abkehr von Gott auf breiter Ebne. Wir regen uns zwar alle noch darüber auf, dass Europa immer weniger dem christlichen Abendland entspricht, wie man es aus der Erinnerung kennt. Aber wie ist es denn in Wirklichkeit? Regen wir uns auch darüber auf, dass Jesus Christus so sehr über unsere Sünden leiden muss und wenn ja – was setzen wir dieser Schmach entgegen? Buße, Sühne? Wie oft? Geschieht es uns nicht recht, dass manche von uns samt ihrer Perlen von den Menschen dieser Welt “hinausgeworfen und zertreten” werden?

Eines muss uns allen klar sein: Die Worte Jesu Christi sind in vielen Momenten des Evangeliums zwar sehr liebevoll, aber sie sind auch ernst – und zwar todernst. Jesus ist wie das Feuer im Schmelzofen, in dem das Silber geläutert wird. Unser Leben hier ist kein Testlauf mehr. Die Prüfung ist jetzt, in diesem Leben! Gott gibt uns zwar lebenslang Chancen zur Umkehr, aber niemand sollte sich deswegen vermessen auf die Barmherzigkeit Gottes ausruhen.

Womit soll man also das schal gewordene Salz würzen? Man kann es nicht würzen. Man muss sterben. Die einzige Möglichkeit ist nämlich die, dem eigenen Ego und der Welt zu sterben und sich in der Erneuerung des Taufversprechens und durch den Empfang der Sakramente “Christus anzuziehen”. Die innere und äußere Abtötung ist – so hart und gestrig das auch klingen mag – die einzige Wahl, die wir haben, um neues Salz werden zu können. Auch im Brief an die Römer vom Apostel Paulus geht es um die Wandlung und um die Erneuerung. Mit seinen Worten möchte ich schließen:

Römerbrief 12, 2-3
2 Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
3 Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat.

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Leben ohne Liebe ist sinnlos

Verfasst von conservare am 01/02/2010

Paulus an die Korinther (1.Kor13,1ff):

Ich zeige euch jetzt einen anderen Weg,einen,der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste
und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand….
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht..
Für jetzt bleiben Glaube,Hoffnung,Liebe,diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe…

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.

Klugheit ohne Liebe macht gerissen.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig.

Besitz ohne Liebe macht geizig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Leistung ohne Liebe macht brutal.

Urteilsfähigkeit ohne Liebe macht unweise.

Wahrheit ohne Liebe macht eitel.

Können ohne Liebe macht egoistisch.

Eifer ohne Liebe macht eifersüchtig.

Vergebung ohne Liebe macht nachtragend.

Erfolg ohne Liebe macht einsam.

Leiden ohne Liebe macht bitter.

Überlegenheit ohne Liebe macht ironisch.

Spontanität ohne Liebe macht unduldsam.

Gehorsam ohne Liebe macht sklavisch.

Leben ohne Liebe ist sinnlos.

by Günther Lazik

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Tradiwaberl mischt mit

Verfasst von conservare am 30/01/2010

Endlich gibt es auch eine Webseite von Tradiwaberl alias Pfaffenheini aka Pfarrer Sieberer aus der österreichischen Pfarrei Penzing St. Jakob! Damit verbunden ist folgendes Angebot für Interessierte an der hl. Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus:

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missa cantata – Amt
Pfarrkirche Penzing St. Jakob
Sonntag, 18 Uhr 30
Einwanggasse 30a
1140 Wien

missa lecta – stille Messe
Rochuskapelle Pfarre Penzing St. Jakob
Dienstag und Donnerstag, 18 Uhr 30
Penzingerstraße 70
1140 Wien

Treffen für interessierte Priester
Pfarrhof Pfarre Penzing St. Jakob
Dienstag, 16. März 2010, 10 Uhr
Einwanggasse 30
1140 Wien
Anmeldung bei Pfarrer Christian Sieberer
christian.sieberer@gmx.at

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Pfarrer Sieberer hat den Aufruf des Heiligen Vaters zur Mission im Internet ähnlich wie Don Johannes und seine Birett Ballett Productions schon lange im Voraus erfüllt und ist sehr erfolgreich in der Jugend-Seelsorge, aber ebenso auch im Apostolat für die “alte” Messe in Österreich. Warum ich hier in Franken Werbung für Österreicher mache? Weil ich finde, dass wir in Deutschland auch einige Tradiwaberls gebrauchen könnten und vielleicht möchte sich ja jemand ein Beispiel nehmen? Feel free, just do it! Denn: Es ist erlaubt ;-) – beide Formen des Römischen Ritus sind erlaubt, sogar in Latein und mit dem Gesicht zum Herrn.

Außerdem gibt es zwischen den deutschsprachigen Ländern – zumal im Internet – kaum mehr Grenzen was das Apostolat angeht. Wir sollten da einfach zusammenhalten.

Übrigens – am Ende des Trailers zum Film “ADSUM“, der aus dem Hause von Don Johannes kommt, ist Pfarrer Sieberer ohne Sonnenbrille, ohne Wiener Slang und ohne Birett zu sehen und zwar mit einem sehr bedeutungsvollen Satz:

Die demütige Liebe ist die größte Kraft der Welt.

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“Wir sind Kinder der Märtyrer”

Verfasst von conservare am 27/01/2010

Bischof AnbaDamian: Wir werden aufgrund unserer Religion in Ägypten verfolgt. Da brauchen wir keine blumigen orientalischen Märchen erzählen – das ist einfach so. Darüber sind wir sehr traurig, denn Ägypten ist unser Heimatland und inzwischen ist der Tag gekommen, an dem wir nicht einmal mehr in unserem Vaterland in Frieden leben dürfen. Wir sind eine Kirche von Märtyrern. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Kirche „aufblüht“, wenn ihr Blut vergossen wird. Wir erfahren täglich, dass die Kirche wächst. Die Menschen, die uns ermorden und verfolgen, sorgen mit ihren Taten für das Wachstum der Kirche. Wir haben keine Angst vor dem Tod des Körpers und des Leibes. Wir sind Kinder der Märtyrer und die Kirche wird bestehen. Wir sind nicht allein. Gott ist mit uns. Niemand auf dieser Erde wird uns je in Angst versetzen.

Quelle: Kath.net

Bitte betet mit mir für die Verfolgten Christen, unsere Geschwister und Geliebten im Herrn.

* * *

Gebet zur Mutter von der immerwährenden Hilfe
vom heiligen Johannes Bosco

Maria, du mächtige Jungfrau,
du bist die hohe, ruhmvolle
Schützerin der Kirche, die
wunderbare Hilfe der Christen.
Du bist furchtbar wie ein zum
Kampfe gerüstetes Kriegsheer.
Du allein hast alle Irrlehren
auf der ganzen Welt vernichtet.
In unseren Nöten, unseren Kämpfen,
unseren Bedrängnissen schütze
uns wider den Feind, und in der
Stunde unseres Todes nimm unsere
Seele auf in den Himmel. Amen.

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Zum Nachdenken

Verfasst von conservare am 26/01/2010

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.
Mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen.
Mehr Experten, aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zu viel, lachen zu wenig,
fahren zu schnell, regen uns zu schnell und zu sehr auf,
bleiben zu lange auf, stehen zu müde auf, lesen zu wenig,
sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht,
aber unsere Werte reduziert.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient,
aber nicht mehr wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt,
aber nicht den Jahren Leben.

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr
an die Tür der Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert,
aber nicht den Raum in uns.
Wir können Atome spalten,
aber nicht unsere Vorurteile.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist,
etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden.
Wo moderne Technik einen Text wie diesen
in Windeseile in alle Welt tragen kann.

Und wo Sie die Wahl haben:
Das Leben ändern – oder den Text löschen…

David Riedl OSB

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Dancing with tears in my eyes

Verfasst von conservare am 22/01/2010

Mit den aktuellen und wieder aktuell gewordenen Vorwürfen gegenüber der Römisch Katholischen Kirche ist es ein bisschen so, wie es unser Heiland seinen Jüngern damals sagte und so wie ER es uns auch heute noch sagt:

Lukas 7, 32

32 Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen und ihr habt nicht geweint.
33 Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen.
34 Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!

Ich beziehe mich da auf verschiedene Dinge. Etwa neulich die Äußerungen von Frau Käßmann, in denen sie der Öffentlichkeit zu verstehen gab, dass sie in punkto Ökumene vom Papst nichts erwartet. Seltsam aber, dass bis heute kaum jemand die wirklichen ökumenischen Leistungen, die der Heilige Geist eben durch die Kirche und durch den Papst wirkte, zu schätzen weiß. Ich denke da an die Annäherung zwischen Ost- und Westkirche; an die Gespräche mit der Piusbruderschaft und vor allem an die Heimkehr vieler Anglikaner in den Schoß der Kirche. Kümmert sich der Papst also um Ökumene, ist das einer Frau Käßmann trotzdem nicht genug, weil es ihrem Bild von Ökumene nicht entspricht. Bringt der Papst einen Teil der Anglikaner ins Boot, nennt Hans Küng das “Piraterie”. Tut Benedikt XVI. von all dem aber nichts, nennt man die Kirche und ihr irdisches Oberhaupt ‘unbarmherzig’ und ‘elitär’. Kümmert sich der Papst um die Piusbruderschaft, ist es denen nicht recht, die zwar selbst kein bisschen etwas vom 2. Vatikanischen Konzil verstehen, aber die unbedingte Anerkennung dieses Konzils von anderen fordern. Ganz besonders wird diese Widersprüchlichkeit ersichtlich, wenn Journalisten auf einmal dem Vorgängerpapst nach trauern, während die selben aber zu Lebzeiten mit Johannes Paul II auch nicht zufrieden waren. Dergleichen Beispiele gibt es viele im großen öffentlichen, so wie im kleinen privaten Bereich. Ich denke ihr wisst, was ich meine.

Nun ist es einfach Realität für uns Christen, dass man es der Welt nicht recht machen kann. Versuch es erst gar nicht, sie wird deine Perlen, die du ihr vor die Füße legst, zertreten und dich zerreißen. Oder besser gesagt: aufreiben.

Wenn wir wirklich Christus nachfolgen – und sei diese Nachfolge noch so bescheiden – und wir schaffen es trotzdem noch der Welt alles recht zu machen, dann stimmt etwas nicht mit unserer Nachfolge. Man kann auf der menschlichen Ebne einen friedlichen Dialog fördern; man kann dieses und jenes für gut oder für schlecht heißen und Zustimmung dafür ernten, aber man wird niemals eine Situation vorfinden, in der man es der Welt und ihren Kindern recht machen könnte, ohne vom richtigen Weg abzuweichen. Das ist ganz ausgeschlossen.

Mit den Kindern dieser Welt meine ich in erster Linie nicht einmal Menschen, sondern vor allem das Denken und das Fühlen, welches sich die Menschen aus dem Fundus der vom Bösen durchseuchten Welt angeeignet haben. Und auch Christen verleiben sich diese weltlichen Errungenschaften, die vor Gott Torheit sind, als Gift in geringen Dosen ein. Sie schweben sogar in besonders großer Gefahr, da sie eben nicht von dieser Welt sind und gerade für Satan eine willkommene Herausforderung darstellen. Ja – wir wissen doch wie das ist: Wenn ein Mensch dabei ist, der Welt zu entsagen, dann bietet die ganze Hölle erst recht noch all ihre Kräfte und Dämonen auf, um auch jenen vom Wege abzubringen.

Um auf das Evangelium zurückzukommen: Mir scheint es ist das liebste Spiel des Teufels, dass er Christen dazu bringt den Irrweg der Welt mit zu gestalten, in dem sie sich bereitwillig im Spagat zwischen Himmel und Erde regelrecht aufreiben lassen. Das heißt konkret: in dem sie wider aller Warnungen des Herrn dennoch versuchen, zwei Herren gleichzeitig zu dienen.

Sie versuchen zu tanzen und weinen zugleich. Da fragt man sich, was denn schwieriger ist: der Welt gerecht zu werden, oder das Streben nach Heiligkeit. Gäbe es eine klare Trennlinie zwischen den Kindern dieser Welt und den anderen, wäre der Weg zur Heiligkeit vielleicht nicht so schwer. Aber diese Trennung gibt es nicht: Unkraut und Weizen stehen auf einem Feld bis kurz vor der Ernte unterschiedslos dicht beieinander und der Riss zwischen Babylon und dem Himmelreich geht – wie Pater Deneke es einmal sagte – mitten durch unser Herz.

Lasst uns doch auch vor allem für diese Menschen und für uns beten, dass dieser Weg der Welt nicht unserer und auch nicht der ihrige sein möge.

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Haiti und der Pakt mit dem Teufel?

Verfasst von conservare am 20/01/2010

(c) mirror

Haiti, Wüste der Tränen.

Ich wollte eigentlich gar nicht darüber schreiben. Solche Nachrichten übersteigen meinen Horizont an Vorstellungskraft. Ich kann das ganze Leid, was jeder einzelne Mensch dort jetzt erleben muss, nicht fassen und auch nicht begreifen. Ich weiß nur, dass es passiert ist. Manche Leute meinen, es sei eine Strafe Gottes für den Pakt mit dem Teufel, den die Haitianer angeblich eingegangen sind. Diese These stellte zumindest ein evangelikaler Prediger aus Amerika – Pat Robertson – auf. Manche Leute haben dem zugestimmt. Manche wissen nicht, dass Haiti auf dem Papier vorwiegend katholisch ist und dass sich diese These von Robertson vor allem auf die für ihn dämonische Kirche anwenden lässt. Desweiteren vergessen jene Leute vielleicht, dass ihre eigenen Sünden genauso mit dran Schuld sein -k ö n n t e n-. Oder sind wir in Deutschland oder in Nordamerika alles Heilige? Warum fühlen wir uns hier so sicher?

Machen wir doch einmal das, was die Evangelikalen glauben am besten zu können, lassen wir die Bibel sprechen:

Lukas 13
1 Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
2 Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
3 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
4 Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
5 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.

Oh natürlich könnte man das jetzt mit einigen Bibelzitaten aus dem alten Testament versuchen zu widerlegen, aber: Wir leben in der Endzeit. Es ist die letzte Chance um zu wählen: Ewiges Leben oder ewige Qual. Nach diesem hier, gibt es kein weiteres Testament, keinen dritten Bund.

Was wir angesichts solcher unfassbaren Katastrophen überhaupt tun können? Beten, helfen, Mitleid haben, ein Licht anzünden und nochmal beten, dass wir nicht auch eines Tages so etwas erleben – denn verdient hätten wir es und wir sollten froh sein, dass wir nicht all das bekommen, was wir verdient haben. Darin besteht auch die große Barmherzigkeit Gottes, was wir schon im alten Testament nachlesen können oder im Gleichnis: der verlorene Sohn. Wenn wir Gott um Verzeihung bitten, dann verzeiht Er uns und besonders durch das Sakrament der Taufe und der Beichte werden unsere Kleider im Blute des Lammes rein gewaschen. Wenn Er aber unsere Sünden vergibt, dann vergisst Er sie auch gleichzeitig. Gottes Liebe ist unerschöpflich, Er will nicht unseren Tod – dann sollten wir ihn auch nicht wollen.

Allerdings finde ich, dass man nicht behaupten darf, es gäbe überhaupt gar keine Strafe oder Zulassung Gottes. Das macht uns erstens unvorsichtig; trotzig sowie misstrauisch gegenüber Gott – denn warum lässt er das dann zu – und: damit würden wir ein Freimaurer-Gottesbild bestätigen, wonach es nur einen großen Baumeister-Gott gibt, der einmal schöpfte und es sonst nie mehr wieder tut. Quasi der alles und jeden sich selbst überlässt. Und so ist Gott nun einmal nicht. Das Erdbeben ist unter der Zulassung Gottes passiert. Das ist das einzige, was wir wissen. Womit die Leute das dort verdient haben, darüber haben wir nicht zu urteilen. Wir sollten lieber wachsam sein und beten, dass wir in der Endzeit – die seit Jesu Auferstehung begonnen hat – allem entrinnen können.

Meiner Meinung nach halten solche Unglücke für die Verschontgebliebenen zweierlei Aufgaben bereit:

1.Auf sich selbst und den eigenen Lebenswandel vor Gott schauen und ihn überprüfen!

2. Auf das Leid der Mitmenschen schauen und im Mitleid zu Werkzeugen der Nächstenliebe werden!

Denkt an die Sendschreiben an die sieben Gemeinden in der Offenbarung des hl. Johannes: 1,9 – 3,22.
Daran können wir uns und unsere eigenen Gemeinden überprüfen genauso wie an den Schicksalen anderer Gemeinden.

Maria, Mutter von der immerwährenden Hilfe, bitte für uns und für die Überlebenden.

O Herr, schenke ihnen die ewige Ruhe
und das ewige Lich leuchte ihnen,
Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.

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PS: Wenn ich von “wir” spreche, meine ich das Gros – die gesamte Menschheit und Bevölkerung inklusive meiner eigenen Wenigkeit. Aus dem Grund, weil wir einen Konsens brauchen um uns alle angesprochen zu fühlen, weil die Bekehrung uns allen etwas angeht.

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