CONSERVARE

… Salz der Erde

Unsre Kinder werden so wie ihr?

Posted by conservare - 05/10/2009

Lebensfeindlicher Schwelbrand in jungen Köpfen.

Gerade eben habe ich in den Online-Medien gestöbert und blieb bei einem Artikel auf Medrum hängen. Es handelt sich darin um ein „Manifest und Kriegserklärung einer Linken“, mit dem sich kritisch auseinandergesetzt wird.

Den kompletten original Artikel dieser erwähnten „Linken“ werde ich hier nicht verlinken, weil mir für so eine Art Trackback-Werbung diese Plattform – ja ehrlich gesagt – zu schade ist. Deswegen kann man sich den kompletten Artikel hier als PDF herunter laden: Rechtsklick – Ziel speichern

Ansonsten möchte ich nun eine Auswahl der Zitate dieser „Linken“ auflisten, die auch teilweise schon bei Medrum aufgelistet wurde.

Mir geht es darum, die ernsthafte Frage in den Raum zu werfen, was einer 22-Jährigen den Antrieb zur Entwicklung derartiger Gedankenbilder gibt.

„Klerikale, Antiliberale, Mysogyne und auch Nazis kümmern sich in der Regel in keiner Weise um das Wohlergehen von real existierenden Kindern. Die katholische Kirche macht sich von je her durch ihren Einfluss auf die durch die Bürde ihrer Armut dem Gottvertrauen Untertänigen eines der größten Verbrechen der Menschheit schuldig: Durch die Verhinderung von Aufklärung, Fortschritt und Gleichberechtigung der Geschlechter, durch allgemeine Sexualfeindlichkeit und die unbedingte Wahrung der ökonomischen Repressionen mit ihrer Almosenpolitik.“

„Einen ‚demographischen Verfall‘ gibt es in Bezug auf unsere Gesellschaft gar nicht wirklich. Es sind Kirchen, Sekten, rechte Organisationen und Parteien, die uns suggerieren, in der ‚westlichen‘ Welt, also auch in Deutschland, mangele es an Nachwuchs.“

„Wer sich schon als kleiner Wurm angewöhnt, die Grenzen anderer nicht respektieren zu müssen, ewig unter der Obhut einer einzigen festen Bezugsperson – der Mutter – und nie gleich unter Gleichen zu sein, oder erst viel zu spät, der wird das erlernte Sich-Verwöhnen- und-Beschützen-lassen als Erwachsener zwingend auf andere projizieren: Auf staatliche Institutionen, auf Gott, auf eine Partei, auf wirtschaftliche Autoritäten.“

Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewussten Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt also weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur oder irgend eine andere spezifische Disposition, die ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe. Ein Schwangerschaftsabbruch kann demnach niemals als „Mord“ bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet wird. Punkt.

Ich denke jeder kann sich selbst ein Bild davon machen, wie es in Deutschland möglich ist, einen regelrecht lebensfeindlich anmutenden Schwelbrand in den Köpfen der Jugend anzufachen.

Allen, die dachten „die Probleme mit den Alt-68er“ fänden ihre biologische Lösung (was ich auch dachte), muss man einfach entgegenhalten, dass sie in diesem Hinblick so einiges verschlafen haben. Schon lange ist dieses Gedankengut, befruchtet vom damaligen Kommunismus, in nachfolgenden Generationen etabliert worden. Sei es durch Indoktrination oder einfache Verblendung mittels Ausnutzung der Unwissenheit, der Perspektivlosigkeit und dem Hang zum Extremen – was man gerade bei den Jugendlichen vorfindet.

Meiner Meinung nach gibt es kein „wehret den Anfängen“ mehr. Wir können in dieser „slippery slope-Gesellschaft“ eigentlich nur noch das retten, was noch zu retten ist und das aufbauen, was noch Grundsteine besitzt. Fürs Erste.

Ideale für die Jugend, wie sie Gabriele Kuby verfolgt, sind schön, gut und richtig. Aber diese fruchten vornehmlich bei Jugendlichen, die noch einigermaßen christlich aufgewachsen sind. Von der eigentlichen Zielgruppe im sozialen Brennpunkt und im atheistischen Umfeld sind diese Ideale so weit entfernt, wie die Erde vom Mond. Diese Jugendlichen brauchen etwas Reelles. Sie brauchen Bildung – ich würde sagen, eine emotionale Grundbildung. Sie brauchen Fakten und Aufklärung. Aber vor allem brauchen sie auch eine starke Familie oder zumindest starke Bezugspersonen, wenn die jeweilige Familie nicht mehr zu retten ist. Sie brauchen nicht nur Theorie und auch nicht nur Theologie, sondern wirklich das gelebte Beispiel von Nächstenliebe und das Geliebtwerden.

Meiner Meinung nach sind bei uns in Deutschland besonders die Jugendlichen gegenüber faschistischen Entwürfen anfällig, weil sie sich nicht geliebt fühlen und ihre Stärken nicht gefördert und ihre Schwächen nicht verarztet werden. Weil man ihr Elternhaus von außen und innen geschwächt hat. Kurz, weil man das Immunsystem, resultierend aus der familiären Erziehung, geschwächt oder gar zerstört hat und dies weiterhin tut.

Wer sonst soll hier um Hilfe gefragt sein, als wir Christen und alle Menschen guten Willens und guter Moral??

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