CONSERVARE

… Salz der Erde

Archive for November 2009

Besinnung

Posted by conservare - 30/11/2009

So, an dieser Stelle stand gestern und bis vor kurzem noch ein Artikel über die „ominöse Pressefreiheit“. Da ich mich aber besonders jetzt im Advent auf das Wesentliche besinnen möchte, habe ich beschlossen während der (Vor)Weihnachtszeit derartige Artikel nicht mehr zu verfassen, da sie am Wesentlichen vorbeigehen.

 

Advertisements

Posted in Ausdrückliches | Leave a Comment »

Gegen Minarett – nicht gegen Islam

Posted by conservare - 30/11/2009

Ich bin ja eigentlich kein Broder-Fan. Naja, ich bin an sich niemandes Fan 🙂
aber diesen Artikel von Henryk M. Broder muss man einfach gelesen haben.

Erfrischend objektiv anders.

Posted in Aus der Welt | 2 Comments »

Frohes neues Kirchenjahr!

Posted by conservare - 29/11/2009

Meine lieben Leser, liebe Freunde und Bekannte, liebe Unbekannte – ich wünsche euch allen ein frohes neues und segensreiches Kirchenjahr! Einen schönen ersten Adventssonntag und eine stille Zeit des Wachens und Wartens auf den Herrn!

Ist es nicht schön, dass wir Katholiken in der Welt gleich zwei mal Neujahr feiern? Denn das neue Kirchenjahr hat jetzt begonnen!

Auf den oben stehenden Bild kann man übrigens einen „liturgischen Adventskranz“ sehen, der traditionell mit 3 violetten Kerzen und mit 1 rosa Kerze bestück ist. Violettfarben sind die liturgischen Gewänder während der Heiligen Messe im Advent, weil dies die Farbe der Buße ist. Lediglich am 3. Advent, den Gaudete Sonntag, herrscht ein aufgehelltes Violett, nämlich Rosa. Und ganz hingegen was die Welt sich um den Advent herum zusammenreimt, ist die Adventszeit tatsächlich eine Zeit der Buße, der Stille, der Abstinenz und Besinnung. Es ist die Zeit des Wartens und der innerlichen Vorbereitung. Kurz: Es ist Fastenzeit. Wir sind in diesen Tagen so arm, wie die Menschheit war, bevor Jesus Christus in diese Welt kam. Daher ist es wohl auch sinnvoll, diese Wochen nicht mit übermäßig Glühwein und Keksen zu verbringen, sondern den Süßkram erst zur eigentlichen Festzeit an Weihnachten aufzutischen. So wird es zumindest bei mir sein.

Es würde mich freuen, wenn Katholiken die Praxis des Fastens im Advent wieder neu entdecken und verbreiten würden.

Ein bisschen schade finde ich es, dass im deutschen Sprachgebiet das Brauchtum mit dem liturgischen Adventskranz fast ausgestorben ist. In den USA ist dies immer noch die bekannteste Form des Adventskranzes. Weswegen ich auch all meine Bilder mit diesem Kranz von amerikanischen Seiten bezogen habe. Auf deutschen Seiten fand ich selten etwas Brauchbares.

Persönlich möchte ich nächstes Jahr oder vielleicht auch schon in diesem Jahr meine roten Kerzen mit den traditionellen Farbkerzen austauschen. Es ist bei mir aber nicht so einfach diese Farben aufzutreiben, weil die aktuellen Modefarben leider in eine andere Richtung gehen. Es wird sich aber sicher früher oder später etwas finden lassen.

Also, macht mit!

Posted in Aus der Kirche | Verschlagwortet mit: | 3 Comments »

Acta est fabula, plaudite!

Posted by conservare - 25/11/2009

Der November ist bekanntlich der Monat der Toten und des Todes. Da wird besonders viel für die Armen Seelen gebetet und es wird besonders viel gestorben (statistisch ist der November also auch ein Toten-Monat schlechthin). Für mich eine gute Gelegenheit noch einmal zum nahenden Abschluss dieses Monats ein interessantes Sterbe-Thema anzuschneiden. Vielleicht bin ich da auch etwas spät dran, da wir jetzt schon quasi in die Neujahrsfreude eingehen (das neue Kirchenjahr hat begonnen!), aber ein Nachruf schadet sicher nicht.

Mein Thema also lautet heute: Die letzten Worte.

Man kann sich darüber denken und zusammenreimen, was man möchte, aber die letzten Worte eines Menschen, der im Sterben liegt, sind sicher nicht immer nur sinnloses Gebrabbel bedingt durch das letzte Aufbäumen aller Sinne des Sterbenden. Nein, ich halte es sogar für wichtig die letzten Worte zu dokumentieren um sie der Nachwelt zu übermitteln. Da bin ich offenbar nicht die Einzige, denn ich fand im Internet schon die eine oder andere stattliche Sammlung der letzten Worte bekannter Personen. Die aus meiner Sicht interessantesten möchte ich euch nicht vorenthalten:

Der heilige Thomas Becket:
„Ich bin bereit für meinen Gott zu sterben, damit durch mein Blut die Kirche Freiheit und Frieden erlangen möge.“

Joseph Addison, englischer Schriftsteller und Politiker:
„See in what peace a Christian can die.“
(„Sieh mit welcher Ruhe ein Christ sterben kann.“) [zu seinem Stiefsohn Thomas Tickell, dem späteren Lord Warwick]

Leonardo da Vinci:
„Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte nicht die Qualität, die sie hätte haben sollen.“

Konrad Adenauer:
„Do jit et nix ze kriische.“
(„Da gibt es nichts zu weinen.“)

Alexander VI. Papst:
„Va bene, va bene, arrivo. Aspettate un momento.“
(„Ja, ja, ich komme. Einen Moment noch.“)

Der heilige Thomas Morus:
„Vorsicht mit meinem Bart! Der hat keinen Verrat begangen.“ – Bitte an den Henker, beim Enthaupten seinen Bart nicht zu durchtrennen.

John Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler:
„Die? I should say not, dear fellow. No Barrymore would allow such a conventional thing to happen to him.“
(„Sterben? Das würde ich nicht annehmen, mein Lieber. Kein Barrymore würde es zulassen, in so eine konventionelle Angelegenheit verwickelt zu werden.“)

Der heilige Stephanus, erster christlicher Märtyrer:
„Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“

Leonard Bernstein, US-amerikanischer Komponist und Dirigent:
„What’s this?“
(„Was ist das?“)

Die heilige Thérèse von Lisieux:
„Oh… Ich liebe Ihn!… Mein Gott, ich … liebe … Dich!“

Billy the Kid:
„Quién es? Quién es?“
(„Wer ist da? Wer ist da?“)

Der heilige Bonifatius:
Zu Beginn der Eucharistiefeier in Dokkum (im heutigen Nordholland), wurde er am 5. Juni 754 von mehreren Heiden angegriffen. Mit ruhigem Blick trat er ihnen entgegen, „verbat den Seinen zu kämpfen und sagte: ‚Meine Kinder, hört mit den Kämpfen auf! Gebt den Krieg auf, denn das Zeugnis der Schrift ermahnt uns, Schlechtes nicht mit Schlechten, sondern Schlechtes mit Gutem zu vergelten. Siehe da, der lang ersehnte Tag, siehe, die Zeit unseres Endes ist gekommen! Mut im Herrn!'“

Anne Boleyn:
„Jesu receive my soul; O Lord God, have pity on my soul. To Christ I commend my soul.“
(„Jesus empfange meine Seele. O Herrgott, hab Erbarmen mit meiner Seele. Jesus empfehle ich meine Seele.“)

Der heilige Martin von Tours:
„Mein Herr, es ist ein harter Kampf, den wir in Deinem Dienste in diesem Dasein führen. Nun aber habe ich genug gestritten. Wenn Du aber gebietest, weiterhin für Deine Sache im Felde zu stehen, so soll die nachlassende Kraft des Alters kein Hindernis sein. Ich werde die Mission, die Du mir anvertraust, getreu erfüllen. Solange Du befiehlst, werde ich streiten. Und so willkommen dem Veteranen nach erfüllter Dienstzeit die Entlassung ist, so bleibt mein Geist doch Sieger über die Jahre, unnachgiebig gegenüber dem Alter.“

Casanova, italienischer Abenteurer:
„Gran Dio e testimoni tutti della mia morte: son vissuto filosofo e muoio cristiano.“
(„Großer Gott und Zeugen meines Todes: Ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.“)

Die heilige Bernadette:
„Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für mich arme Sünderin!“

Charlie Chaplin:
„Why not? After all, it belongs to him.“
(„Warum nicht? Schließlich gehört sie ihm.“) [als ein Priester sagte: Gott sei deiner Seele gnädig]

Die selige Miriam von Abellin:
„O ja, Barmherzigkeit!“

Winston Churchill:
„I’m so bored with it all.“
(„Ich habe alles so satt.“)

Die heilige Caterina von Siena:
„Herr, du rufst mich … hab Erbarmen mit mir um des Blutes willen!“ Und zuletzt: „Sangue! Sangue! – Blut! Blut!“

Joan Crawford, US-amerikanische Schauspielerin:
„Damn it! Don’t you dare ask God to help me.“
(„Verdammt noch mal! Wagen Sie es ja nicht, Gott um Hilfe für mich zu bitten.“) [zu ihrer Haushälterin, die laut zu beten begann]

Die heilige Birgitta:
Nach der heiligen Wandlung sprach Birgitta sterbend deutlich die letzten Worte ihres göttlichen Erlösers: „In deine Hände, Herr, befehle ich meinen Geist!“

Aleister Crowley, englischer Okkultist:
„I’m perplexed.“
(„Ich bin überrascht.“)

Der heilige Laurentius:
Der Überlieferung nach waren seine an den Kaiser gerichteten letzten Worte, bevor er auf dem Grillrost zu Tode kam : „Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.“

Daniel Defoe, englischer Schriftsteller:
„I do not know which is more difficult in a Christian life – to live well or to die well.“
(„Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.“)


Nun, einige Zitate geben mir schon zu denken.

Wie wichtig ist für junge Menschen eine gute Sterbestunde? Denken wir überhaupt jetzt schon ans Sterben? Wo werden wir uns befinden – im eigenen Bett, im Krankenhaus oder gar auf einem Schlachtfeld, im Gefängnis oder in einem KZ? Wie werden wir sterben? Durch Krankheit, Martyrium, Unfall, Altersschwäche? Welchen Tod wünscht man sich, wenn man die Wahl hätte? Wie sehr vertrauen wir auf Gott, wenn wir erst einmal kurz vor dem Tode stehen? Würden wir ihn auch dann noch preisen, wenn man uns wegen unseren Glauben umbringt – etwa wie es so viele Martyrer taten? Wie steht es mit unseren letzten Worten? Werden wir die richtigen Worte zum rechten Augenblick finden, oder ist das nebensächlich? Manche Menschen sind der Auffassung, man solle schon zu Lebzeiten seine letzten Worte klug formulieren und auswendig lernen – aber wie das eben so ist mit dem Auswendiglernen: Wenn es erst einmal so weit ist, fällt einem das Gelernte nicht mehr ein.

Und vielleicht ist dies auch noch ein Anreiz, um mit den eigenen Worten zu jeder Zeit achtsamer umzugehen – es könnten die letzten sein.

Betrachtet man die aktuellen Geschehnisse und die Zeichen der Zeit, so sollten wir nicht nur für die Armen Seelen beten, sondern auch für die Sterbenden und für eine eigene gute Sterbestunde, unter welchen Umständen sie auch immer verlaufen mag. Eine gute Sterbestunde hat man immer wenn man Gott liebt.

Posted in save our souls | 4 Comments »

Alles was von Dir kommt ist gut

Posted by conservare - 23/11/2009

Liebreichster Heiland

Alles ist gut,
so wie Du es gelenkt hast.
Was von Dir kommt,
ist gut so wie es ist.
Lass mich alles aus Deiner Hand annehmen
und es freudig dankend erhalten.

Ich will nicht murren und nicht jammern.
Nicht zetern und nicht trauern.
Denn alles was Du mir gibst und was Du zulässt,
ist ein Geschenk für mich,
welches mir zum Heile gereicht.

Und wer bin ich schon,
Dir Vorhaltungen zu machen?
Nur Du allein kannst wissen,
was gut für mich ist.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß auch nicht,
was Du mit mir vorhast.
Aber mache mich bereit,
so sehr wie ein Mensch nur bereit sein kann,
um da hin gehen zu wollen,
wo Du mich haben willst.

Gib mir nur die Gnade
alles aus Deiner Hand gerne annehmen zu wollen.
Auch in dunklen Zeiten,
wenn mich das Leben betrübt,
will ich Dir für alles danken.
Sei es Glück oder Leid und Schmerz.

Amen

Posted in Ausdrückliches, Gebete | Verschlagwortet mit: | Leave a Comment »

Christus Hymnus

Posted by conservare - 22/11/2009

Christus, göttlicher Herr,
Dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben:
unbewusst, wer Dich nicht kennt,
sehnsuchtsvoll, wer um Dich weiß.

Christus, Du bist meine Hoffnung,
mein Friede, mein Glück, all mein Leben:
Christus, Dir neigt sich mein Geist;
Christus, Dich bete ich an.

Christus, an Dir halt’ ich fest
mit der ganzen Kraft meiner Seele:
Dich, Herr, liebe ich –
Suche Dich, folge Dir nach.


Nach Alphanus von Salerno (+ 1085)

Posted in Gebete | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Alois im Glück

Posted by conservare - 21/11/2009

Ich sehe in der Kirche zu viel Ängstlichkeit„. Sagte der neue Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück.

Mit dem früheren CSU-Politiker und langjährigen bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück steht jetzt ein politisch erfahrener Mann an der Spitze der katholischen Laien (ich nenne ihn daher einen Oberlaien). Er wurde am Freitag während der Herbstvollversammlung als alleiniger Kandidat mit „überwältigender“ Mehrheit gewählt.

So steht es in der heutigen Ausgabe meiner Regional-Zeitung, die manchmal all zu tendenziös berichtet.

Der Oberlaie Glück ist Mitglied von „Donum Vitae Bayern“ und kritisierte damals die harte Haltung der Bischöfe gegenüber diesen Verein, der mit ergebnisoffener Schwangerschaftskonfliktberatung – ähnlich wie „Aktion Leben“ in Österreich – prahlt. Die Katholische Kirche in Deutschland hat sich auf Weisung des Vatikans hin von Donum Vitae getrennt, da der Verein Frauen im Widerspruch zur Position der Kirche den zur Abtreibung notwendigen Beratungsschein ausstellt. Glück meint, diese Trennung sei ein Fehler gewesen.

Jetzt „plädiert“ Herr Glück als angeblich oberster offizieller Laien-Vertreter von rund 25 Millionen Katholiken für mehr Öffnung gegenüber der modernden Gesellschaft. (Ja Wahnsinn das man sich heute so gut um das Wort „Zeitgeist“ herumschleichen kann). Alois im Glück sieht die Laien in einer wichtigen Rolle seine eigene Ängstlichkeit zu kompensieren, denn er sagt: „Ich sehe in unserer Kirche zu viel Ängstlichkeit gegenüber der modernen Welt, zu viel Tendenz, in den eigenen Schutzräumen zu bleiben„. Glück nennt sich dabei selber konservativ (selten ein Wort, in welches man so viel hineininterpretieren kann), aber dennoch weltoffen (sein ehemaliger Kollege Ede pflegte zu sagen: Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht).

Zum Schluss durfte natürlich das leicht versteckte Lamento gegenüber den all zu Konservativen – den Erzkonservativen – nicht fehlen. So stand im Artikel geschrieben: Die Reaktionen auf seine Wahl waren von allen Seiten überwiegend positiv, nur (wenn das Wörtchen nur nicht wär) aus den erzkonservativen katholischen Reihen wurde er als zu liberal kritisiert.

Schade nur, dass man heute den Stempel „liberal“ in der Öffentlichkeit nicht mehr als revolutionär ansieht, sondern als gesellschaftskonforme Auszeichnung. Seine revolutionäre Vorreiterrolle kann sich also nur auf den kleinen erzkonservativen Kirchenkreis erstrecken. In der modernen Welt ist er damit so langweilig Zeitgeist-hörig, dass seine Person erst gar nicht auffällt. Jetzt muss Herr Glück nach eigenen Angaben „Integrationsarbeit“ leisten, denn es gibt ja innerhalb der breiten Laienschar eine breite Vielfalt. Es gelte, die eigenen Überzeugungen auch mal zurückzustellen, um zu Kompromissen zu finden. Wessen Überzeugungen man zurückstellen müsste, hat er nicht erwähnt. Man darf also gespannt sein.

Meine Überzeugung ist: Ich möchte mich nicht von einem Zentralkomitee vertreten lassen, welches mir in vielen Punkten zu lau und öde ist.

Posted in Aus der Kirche | Verschlagwortet mit: , , , , , , , | 2 Comments »

MISSA PRO DEFUNCTO Wolfgango Amadeo Mozart

Posted by conservare - 20/11/2009

Eine schöne Perle habe ich heute auf dem Video-Portal „Gloria.tv“ gefunden.

Einige werden es wohl schon gesehen haben, denn dieses Video ist vom 16. Oktober und somit schon ein paar Wochen alt. Wer es noch nicht gesehen hat und gerne mal wissen möchte, wie ein levitiertes Requiem zelebriert wird, der klicke bitte auf das unten stehende Bild:

MISSA PRO DEFUNCTO

Dieses Requiem wurde in Polen im Jahre 2003 zelebriert und zwar von Pater Bernward Deneke von der Petrusbruderschaft, den ich persönlich sehr schätze.

Man beachte die Verschmelzung zwischen Liturgie und Musik! Es ist nicht ganz ungefährlich, denn die Musik, als großer Bestandteil, darf natürlich trotzdem nicht überhand nehmen. Doch hier sehe ich wirklich ein sehr faszinierendes Zusammenspiel.

Wir Menschen lieben das Schöne, dass hat uns unser Herr und Gott in die Wiege gelegt und hier erkenne ich Schönheit. Mitten in der Trauer ein großer Hoffnungsschimmer. Das heilige Messopfer. Weihrauch, schallende Stimmen und Instrumente die Gebete zu Gott tragen und für den jeweils Verstorbenen bei Gott bitten.

Heute kennt man Mozart höchstens noch in der Neuauflage für den Soundtrack eines Blockbusters. Aber für was diese Musik ursprünglich gedacht war bzw. für wen, dass wissen nicht mehr viele Menschen. Höchstens geht man heute noch in Kirchen und hört Konzerte, deren Kompositionen in Wirklichkeit für die Heilige Messe entstanden sind.

Posted in Aus der Kirche | Verschlagwortet mit: , , , , | 2 Comments »

Umbau der Seelsorgestrukturen

Posted by conservare - 19/11/2009

Tja, irgendwie gelingt es mir nicht, hier ein Video einzufügen, welches nicht von YouTube stammt.

Deswegen mache ich das nun auf umständlichen Wegen und verlinke das Video einfach hier:

Umbau der Seelsorgestrukturen

Es lohnt sich, diesen Vortrag einmal genau anzuhören.

Der hier verlinkte Vortrag kommt vom Netzwerk katholischer Priester

Posted in Priesterjahr 09/10 | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

denn durch Dein Heiliges Kreuz

Posted by conservare - 17/11/2009

… hast du die Welt erlöst!

Wie man nun hoffentlich gut erkennen kann, befindet sich jetzt auch auf meinem Blog ein Kruzifix.

Ich habe es nicht nur aus „Protest“ angebracht, sondern in erster Linie um zu zeigen, dass dieser Blog und der dahinter agierende Mensch unter dem Kreuz steht. Das ist in der heutigen Zeit natürlich schon genug Protest – für manche Genossen sogar schon zuviel. Sei es drum.

So oft sehe ich die modernen Logos der kirchlichen Internet-Auftritte und zu oft sehe ich darin kein Kreuz, kein alpha und omega, keine Taube und keinen Fisch. Ich sehe keinen Bischofs-Stab, keine Glocken und nicht einmal den Stern von Betlehem. Warum?

Das Apostolat mit dem Bekenntnis in Gebet, Schrift, Bild und Tat ist anziehender, als verwirrende Logos, die nur irgendwie mühsam mit dem Glauben in Verbindung gebracht werden können. Von diesen Bildchen gibt es wahrlich genug, wir brauchen sie nicht auch noch in der Kirche.

Posted in Ausdrückliches | Verschlagwortet mit: , , | 1 Comment »