CONSERVARE

… Salz der Erde

Ende der Wüstenzeit

Posted by conservare - 24/12/2009

Mit weihnachtlichen und postwinterlichen Grüßen melde ich mich zurück!

Ich wünsche all meinen Lesern einen wunderschönen freudigen Heiligen Abend!

So richtig weihnachtlich wird es hier auf dem Blog erst morgen. Dann werde ich euch mit weiteren Wünschen zupflastern.

Ja, nun… meine Wüstenzeit ist vorbei. Ich habe mir das ehrlich gesagt ein bisschen anders vorgestellt. So ganz Wüste war es dann nämlich doch nicht – aber das ist meine eigene Schuld.

Ich blicke dennoch auf eine verrückte Woche zurück, die mit eiskalten Temperaturen begann und jetzt im Schneeregen-Matsch endet. Dazu könnt ihr das obige Bild als eine kleine Impression genießen, und euch an der weißen Winterlandschaft – wie es vor etwa 4 Tagen bei uns noch ausgesehen hat – erfreuen. Seht nur wie herrlich kalt es bei uns war. Ein Traumwetter!

Aber leider brachen diese Temperaturen herein, als meine Heizung im Wohnzimmer völlig auf Stur schaltete und nicht mehr ordentlich wärmen wollte.

Zu dieser verrückten Woche gehört aber auch noch, dass ich keine Möglichkeit hatte in die Stadt zu fahren um in den großen Kirchen Beichten zu gehen. Der Pfarrer bei uns in der Gemeinde hat keine Beichtzeiten angeboten. Und so trete ich nun heute Abend in der Christmette als arme ungewaschene Sünderin vor das Jesuskind hin. Ganz wie die Hirten damals, denn da gab es auch noch keine Beichte. So hat auch mein Seelenschmuddel seltsamerweise einen Vorteil: Ich kann mich um so mehr auf den Geburtstag des Herrn freuen und es einigermaßen nachempfinden, wie groß damals bei den Menschen an der Krippe die Freude sein musste. Denn uns ist ein Erlöser, ein Heiland geboren und Er wird uns von den Sünden rein waschen und unsere Schulden tilgen.

Sicher bin ich nicht stolz auf meine sündige Schmuddelei in meinem Innern und ich möchte so schnell wie möglich nach Weihnachten noch beichten können. Aber es ist für mich ein Zeichen der unermesslichen Gnade Gottes: Eine Tür ging zu und gleichzeitig öffnete Er mir ein Fenster, damit ich auch noch aus dieser misslichen Lage etwas Gutes schöpfen kann.

Was wäre ich – was wären wir bloß, wenn es Weihnachten nie gegeben hätte?

Also freut euch mit mir im Herrn, meine Lieben!

FREUT EUCH!

PS: Ihr sollt euch freuen, aber bitte nehmt in diese Freude auch unsere Geschwister im Glauben mit hinein. Weihnachten im Irak – das ist mir persönlich ein Anliegen für den heutigen Tag – gerade für den heutigen Tag. Nehmt diese Christen in Gedanken und im Gebet mit in die Christmette. Ich tu es auch.

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