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… Salz der Erde

Archive for März 2010

Ja zur Kirche? Ohja!

Posted by conservare - 23/03/2010

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Enthüllung

Posted by conservare - 17/03/2010

Apokalypse (griechisch: αποκάλυψις, „Enthüllung“, „Offenbarung“)

Gleich am Anfang dieses Jahres erwuchs in mir folgender Gedanke: Jetzt fallen die Masken und die Wahrheit kommt zum Vorschein; Jetzt hat eine Enthüllung größeren Ausmaßes begonnen. Und in der Tat sehen wir uns doch ganz besonders in den aktuellen Themen der Kirche und der Welt sehr vielen Enthüllungen gegenüber stehen und sind all dem beinahe schon ausgeliefert. Angesichts der kirchlichen Missbrauchsfälle aus den vergangenen Jahrzehnten fehlen nicht nur mir die Worte. Diese Priester und alle Mitwisser haben eine große Schuld auf sich geladen, ganz ohne Zweifel. Unser Mitgefühl muss besonders den Opfern gelten. Jesus Christus lehrt durch seine Kirche, dass wir uns in erster Linie um die Geschädigten kümmern sollen.

Während aber die 0815-Medien sich immer noch damit begnügen, das Land gegen die böse böse Kirche aufzuhetzen, gärt es in einigen – ich möchte sagen exklusiveren – Medien gewaltig. Denn der Wind hat sich gedreht. CareChild und einige etablierte katholische Online-Nachrichten sind Frau Leutheusser-Schnarrenberger, sowie der HU und AHS auf die Schliche gekommen. Die Missbrauchsfälle in den staatlichen Schulen wirken medial zwar immer noch banal – im Gegensatz zum großen Halali auf die Kirche – aber vertuschen kann man hier nichts mehr und sei die Odenwaldschule noch so beliebt. Jetzt muss sich der vorherrschende Zeitgeist in Politik und Sozialwesen öffentlich hinterfragen lassen. Geschieht dies nicht, haben wir schwarz auf weiß den Beweis für eine handfeste Ideologie als Zugpferd an vorderster Front unserer Demokratie. Vermutungen und Verschwörungstheorien müssen wir dann nicht mehr bemühen, denn es wäre hernach offenbar. So oder so.

Abgesehen davon – ist das nicht verblüffend? Plötzlich macht es ein paar mal hintereinander Krach, Bumm, Peng und ein Feuerwerk an Enthüllungen ergießt sich über dieses Land der Deutschen „Dichter und Denker“. Schnell und unerwartet brach dieser Feuerschauer über unsere Köpfe herein und es hat immer noch nicht aufgehört zu brennen. Was kommt als Nächstes?

Natürlich ist es jetzt besonders schmerzlich, wenn man einsehen muss, dass es diesen sexuellen Missbrauch innerhalb kirchlicher Einrichtungen tatsächlich gegeben hat und evtl. auch noch gibt. Es ist schmerzlich immer mehr Verdächtigungen aus der Tageszeitung entnehmen zu müssen. Es ist schmerzlich, dass solche grauenhaften Dinge ausgerechnet in der Katholischen Kirche passierten. Doch nichtsdestotrotz sehe ich darin eine Chance zur Reinigung der Kirche in Europa und in den USA. Wenn Bomben explodieren, hinterlässt deren Zerstörungskraft einen unglaublichen Saustall und viele Trümmer. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als spirituelle Trümmerfrauen und Trümmermänner zu werden.

Nun sollten wir Christen aber nicht so tun, als hätten wir keine Ahnung von dem, was jetzt passiert. Es wurde uns gesagt und wir wissen sogar, was wir dem ganzen Rummel entgegensetzen müssen:

Matthäus 10

25 Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen.
26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
27 Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.

Ja, das ist es was wir machen sollen: Am helllichten Tag von den Dächern herab verkünden. Und was verkünden? Die Wahrheit – das Licht der Welt.

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Der Zölibat und die Konzilsanerkenner

Posted by conservare - 14/03/2010

Längst wissen wir, dass die sogenannten „Konzilsanerkenner“ in ihrer Anerkennung nicht die eigentlichen Dokumente einbeziehen, sondern vielmehr einen ominösen Geist des zweiten Vatikanischen Konzils. Man darf bei Gruppierungen wie etwa „Wir sind Kirche“ oder den „Heiner Geißler Fanclub“ Zeuge davon werden, wie sehr sich Buchstabe und Geist doch auseinanderleben können.

Das beste Beispiel ist aktuell einfach der Zölibat: Von vielen Menschen gehasst. Von vielen Katholiken sogar ohne Mühe zum Verständnis abgekanzelt und für alle Missstände in der Kirche verantwortlich gemacht. Da tut es ja regelrecht gut, solche Worte von Benedikt XVI. zu lesen, nachdem sich zwei Bischöfe sehr – nun ja, sagen wir einmal antikonziliar über den Zölibat ausgedrückt haben.

Ist dies nur ein Aspekt der postmodernen Diktatur des Relativismus? Sicher auch, aber nicht nur. Es ist vor allem eine Verweigerung gegenüber des Gebetes – wie ich weiter unten nachweisen werde.

Aus den Dokumenten des II Vatikanischen Konzils
DEKRET PRESBYTERORUM ORDINIS
ÜBER DIENST UND LEBEN DER PRIESTER

16. Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen
33, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt
34. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche
35 und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt. Wenn diese Heilige Synode dennoch den kirchlichen Zölibat empfiehlt, will sie in keiner Weise jene andere Ordnung ändern, die in den Ostkirchen rechtmäßig Geltung hat; vielmehr ermahnt sie voll Liebe diejenigen, die als Verheiratete das Priestertum empfingen, sie möchten in ihrer heiligen Berufung ausharren und weiterhin mit ganzer Hingabe ihr Leben für die ihnen anvertraute Herde einsetzen
36. Der Zölibat ist jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen. Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus, der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt, die ihren Ursprung „nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches noch aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott“ (Joh 1,13) hat. Durch die Jungfräulichkeit und die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen
37 werden die Priester in neuer und vorzüglicher Weise Christus geweiht; sie hangen ihm leichter ungeteilten Herzens an
38, schenken sich freier in ihm und durch ihn dem Dienst für Gott und die Menschen, dienen ungehinderter seinem Reich und dem Werk der Wiedergeburt aus Gott und werden so noch mehr befähigt, die Vaterschaft in Christus tiefer zu verstehen. Auf diese Weise bezeugen sie also vor den Menschen, daß sie sich in ungeteilter Hingabe der ihnen anvertrauten Aufgabe widmen wollen, nämlich die Gläubigen einem Mann zu vermählen und sie als keusche Jungfrau Christus zuzuführen
39; so weisen sie auf jenen geheimnisvollen Ehebund hin, der von Gott begründet ist und im anderen Leben ins volle Licht treten wird, in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat
40. Darüber hinaus sind sie ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden
41. Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat wurde zunächst den Priestern empfohlen und schließlich in der lateinischen Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt. Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, daß der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten. Das Konzil mahnt daher alle Priester, die im Vertrauen auf Gottes Gnade in freier Entscheidung nach Christi Vorbild den Zölibat auf sich genommen haben, ihm großmütig und mit ganzem Herzen anzuhangen und treu in diesem Stand auszuhalten in der Erkenntnis der hohen Gnadengabe, die ihnen vom Vater gegeben wurde und die der Herr so offenkundig gepriesen hat
42. Sie sollen dabei immer jene Geheimnisse vor Augen haben, die durch sie bezeichnet werden und ihre Erfüllung finden. Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten. Zugleich werden sie alle übernatürlichen und natürlichen Hilfen anwenden, die jedem zur Verfügung stehen; sie sollen vor allem die durch die Erfahrung der Kirche bewährten aszetischen Verhaltensweisen, die in der modernen Welt nicht weniger notwendig sind, befolgen. So bittet diese Heilige Synode nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen, sie möchten sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibates ein wirkliches Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle zukommen lasse.

Der letzte Abschnitt wurde von mir besonders hervorgehoben, um zu verdeutlichen wie ein Katholik dem Zölibat gegenübertreten sollte: Nämlich mit dem Gebet für die Einhaltung desselben. Nun fragt euch selbst: Jemand, der gegen den Zölibat auftritt, soll gleichzeitig dazu fähig sein für dessen Einhaltung zu beten? Wie war das mit dem Reich, das in sich gespalten ist?

O liebende Mutter Maria,
Mutter der Priester,
nimm Dir Deinen Sohn zu Herzen,
der Dir durch seine Priesterweihe nahe ist
und durch die Kraft, die er empfangen hat,
um das Werk Christi fortzuführen in
einer Welt,
die ihn so sehr braucht.
Sei sein Trost,
sei seine Freude,
sei seine Stärke,
und hilf ihm vor allem,
das Ideal der Gott geweihten Ehelosigkeit
zu leben und zu verteidigen.
Amen.

Die Kirche bittet uns gerade für dieses Anliegen um das Gebet. Vor allem und ausgerechnet in einer Zeit, in der die Menschen den Sinn und Zweck der Ehelosigkeit nicht mehr verstehen. Die Menschen verstehen aber auch nicht mehr den Sinn einer Ehe und deswegen bricht gleichzeitig mit dem Unverständnis und der Lauheit gegenüber der Ehe auch Unverständnis gegen die keusche (!) Ehelosigkeit aus. Beides bedingt sich in gewisser Weise und dient als Spiegel der weltlichen sowie der kirchlichen Gesellschaft. Nebenbei bemerkt, sind es fast nur noch Priester und Homosexuelle, die man unbedingt in die Ehe schieben möchte; während man Eheleute dazu anhält öfter mal fremd zu gehen oder sich scheiden zu lassen. Und mal ehrlich – meint Heiner Geißler und Co. eigentlich wirklich die Ehe, oder reden all diese Leute insgeheim nicht eher vom Konkubinat? Ich finde das ist eine berechtigte Frage.

Es gehört jedenfalls eine gute Portion Demut dazu, der Kirche so viel Vertrauen zu schenken, dass man ihre Satzungen beachtet und für die Einhaltung aller Weisungen betet, selbst wenn es um den Zölibat geht.

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Ecclesia Militans

Posted by conservare - 09/03/2010

In der „streitenden Kirche“ sind all jene Christen vertreten, die jetzt; hier und heute in der Welt leben. In der Theologie spricht man von verschiedenen Eigenschaften der Kirche:

  • die Streitende Kirche (Ecclesia Militans), die aus den jetzt lebenden Christen besteht;
  • die Triumphierende Kirche (Ecclesia Triumphans), die die Verstorbenen im Himmel umfasst
  • die Leidende Kirche (Ecclesia Penitens oder Ecclesia Patiens)
  • die Hoffende Kirche (Ecclesia Expectans) oder
  • die Kirche im Fegfeuer (Ecclesia in Purgatorio) bestehend aus denjenigen Christen, die sich gerade im Fegfeuer befinden.

Unser geliebter Heiland und viele alttestamentliche Propheten, sowie die Apostel aus dem neuen Bund, zeigen uns in der Heiligen Schrift sehr deutlich die Tatsache auf, dass in der Welt stets ein Kampf tobt. Zwar nicht überall gleichzeitig, aber von Weltfrieden konnte man bis heute noch nie sprechen. Manchmal ist der Kampf eines Christen rein geistiger Natur. Manchmal ist es ein Kampf mit geistigen sowie körperlichen Angriffen. Geht es um die Kirche im Westen, so würde ich die aktuelle Ausprägung als einen rein geistigen Kampf beschreiben. Viele Menschen sagten mir nämlich schon, dass es noch nie so einfach war, seinen Glauben zu verlieren, wie in dieser Zeit. Besonders Europa spielt hier eine traurige Vorreiterrolle. Das wissen wir alle. Blicken wir jedoch auf unsere verfolgten Geschwister im Herrn, besonders in Ägypten, Saudi Arabien und Irak, würde ich dort mehr den doppelten Kampf verorten. Christen werden wie Wildtiere im offenen Gelände erschossen, einfach weil sie Christen sind. Es gehört eine ungeheure Glaubenskraft dazu, trotz der Aussicht ermordet zu werden, bei Christus zu bleiben.

Als streitende Kirche muss uns aber immer bewusst sein, was das Christliche Streiten überhaupt ist. Wir dürfen nie der Versuchung erliegen, die streitende Kirche weltlich auszuführen, denn dann sind wir keine Kirche, sondern einfach nur ein paar christlich angehauchte Draufgänger, die auf Ärger aus sind. Was bringt uns das? Es bringt uns nicht weit und es entfernt uns dafür aber umso weiter von Gott und Seiner Kirche. Unser Vorteil, unser Ansehen und unsere Rechthaberei muss da überwunden werden. Das christliche Streiten ist doch vor allem ein sachliches, ruhiges und beharrliches Streiten in Geduld. Vielleicht darf auch einmal der sogenannte „heilige Zorn“ entbrennen. In allererster Linie muss es ein Streit mit uns selber sein. Wir müssen stets wach sein und uns zur Wahrheit durchringen und auch mit uns um die Wahrheit ringen. Es gilt den eigenen blinden Fleck, der uns daran hindert die Wahrheit aus dem Heiligen Geist gänzlich anzunehmen, zu entdecken und mit Hilfe der zahlreichen Gnadengaben, die die Kirche uns übermittelt, sehend zu machen. Es gilt eine gute Wohnung für den Heiligen Geist zu werden und dafür müssen wir gar keine Methoden oder Strukturen erfinden, sondern uns Gott überlassen. Was natürlich nicht unbedingt einfacher ist, als Methoden zu erfinden – aber es ist hundertprozentig wirksamer ;-).

Das wäre also die erste Runde im Kampf und ich denke alles Weitere ergibt sich aus dieser ersten Runde. Man muss diesen Streit zu führen wissen und besonnen, aber nicht zu verkopft sein. Als Kinder Gottes brauchen wir Vertrauen zu Gott und wenn ich hier von einer ersten Kampfrunde spreche, dann sind die Liebe, der Glaube, die Hoffnung und das Vertrauen auf Gott die ersten Stufen in den Ring, die uns auch wieder hinein führen, wenn wir herausgefallen sind. Wer kann sich vorstellen nach einer Niederlage einfach liegen zu bleiben? Das Potential liegt doch nicht im Gewinn, sondern im „wieder Aufstehen“. Richtige Stehaufmännchen sind wir, wenn wir wie Kinder nach einem Fahrrad-Sturz am nächsten Tag wieder Fahrrad fahren. Muntere Kinder setzen sich sogar gleich nach der gröbsten Verarztung wieder aufs Rad.

Das sind nur ein paar Gedanken meinerseits. Die Waffen, mit denen wir zu kämpfen haben, sind jedenfalls sehr gut von Paulus beschrieben worden:

Epheser 6, 10-20

10 Und schließlich: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!
11 Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.
12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.
13 Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
14 Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an
15 und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
16 Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
17 Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
18 Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen,
19 auch für mich: dass Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden,
20 als dessen Gesandter ich im Gefängnis bin. Bittet, dass ich in seiner Kraft freimütig zu reden vermag, wie es meine Pflicht ist.

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Zölibat, Daniel Cohn-Bendit, L.-Schnarrenberger

Posted by conservare - 08/03/2010

Einer Umfrage zufolge haben mehr als vier Fünftel der Deutschen (82 Prozent) kein Verständnis dafür, dass die Katholische Kirche ihren Priestern das Heiraten verbietet. In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins „Focus“ äußerten nur elf Prozent der Befragten Verständnis für den Zölibat.

Dabei stieß die Verpflichtung zur Ehelosigkeit eher bei den Jüngeren auf Verständnis als bei den Älteren: 18 Prozent der 18-24-Jährigen äußerten Verständnis dafür, aber nur neun Prozent der über 64-Jährigen.

dpa

Letzteres wundert mich nicht. An der Wortwahl könnte man bei dieser Umfrage jedoch noch ordentlich feilen, denn die Kirche verbietet ihren Priestern nicht das Heiraten. Es ist schließlich kein Mensch dazu gezwungen Priester zu werden. Wenn jemand Priester wird, wird er gleichzeitig auch zölibatär, weil er es verspricht – freiwillig.

Was ich heute beim Lesen meiner Tageszeitung desweiteren herausgefunden habe, ist sehr aufschlussreich. Es ging um die Missbrauchsfälle in der Odenwaldschule (die ist übrigens nicht katholisch, falls man das schon erwähnen muss – traurig). Demnach besuchte der GRÜNEN-Politiker Daniel Cohn-Bendit diese Schule von 1958 bis 1965. Später wurde dieser Mann selbst ein glühender Verfechter der Pädophilie. Was er heute ist, weiß ich nicht und ich weiß auch nicht, ob er zu den Opfern gehört. Wenn ja, dann kann ein Psychologe dieses Phänomen jedenfalls besser erklären als ich.

Weiter geht es mit Frau Leutheusser-Schnarrenberger. Aktuell gibt diese Person wieder richtig viel Gas und prescht mit Karacho gegen die Kirche vor. Dabei ist es doch interessant ein paar Hintergründe zu erfahren, die so weder im heutigen Interview mit Frau L.-S. noch in den normalen Medien auftauchen. Dass der Missbrauchs-Skandal in der freizügigen Odenwaldschule nun aufgedeckt wurde, scheint ihr nicht ganz ins Konzept zu passen, denn im Interview geht sie darauf sehr wenig ein und zementiert lieber ihre alten Verleumdungen nach, denn sie will ja unbedingt diesen Runden Tisch mit der Katholischen Kirche. Auch mit der Odenwaldschule oder den gesamten staatlichen Schulen? Immerhin ist der ehemalige Lebenspartner von Hartmut v.Hentigs (ehemaliger Pädagoge der Odenwaldschule) ein Beschuldigter in dem dortigen Skandal und wie Frau Minister L.-S. ist er Mitglied im Vorstand der HU.

Ist da die Frage an Frau L.-S. nach ihrem Mitwissen nicht ebenso berechtigt?

Jetzt kommen wir der Sache schon näher, nicht wahr? Bei so einem moralischen Register ist es mir ein Rätsel, wie man diese Person als Justizministerin einsetzen konnte. Sie kennt ja noch nicht einmal das Gesetz.

Wenn sie auch nur halbwegs vernünftig ist, dann entzieht sie sich jetzt einer weiteren Blamage.

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Generationenkonflikt auf katholisch

Posted by conservare - 05/03/2010

Manchmal bin ich schon versucht der Katholiken-Generation, die heute größtenteils tot ist oder noch im Altersheim lebt, einfach einmal zu sagen: Danke für den Scherbenhaufen, den ihr den jungen Katholiken hinterlassen habt mit eurer modernistischen und sexuellen Wüterei innerhalb der Kirche! Danke, dass ihr mir und vielen anderen in meinem Alter so viel vom wahren Glauben verschwiegen habt, so dass Gott solche Bekehrungswunder wirken musste, um uns auf seinen Weg zu führen. Daran sieht man doch, dass Gott seine Leute nicht vergisst.

Danke dafür, denn der Aufbau der Kirche in Europa wird sicher interessant werden – vorausgesetzt man schafft es, die ganzen Trümmer und Scherben wegzuräumen. Sinnbildlich dafür stehen die hässlichen Beton-Klotz-Kirchen aus der Brachial-Ära, die jetzt nacheinander profaniert werden, weil sie zu groß und im Unterhalt zu teuer sind. Eine gute Nachricht – meiner Meinung nach. Endlich bewegt sich in diesem muffigen Land mal etwas.

Vergeben? Ja, das müssen wir alle. Vergessen? Naja, wie gesagt, manchmal bin ich versucht… aber ich versuche es…

Er sagt: Seht, ich mache alles neu!

Offenbarung 21

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