CONSERVARE

… Salz der Erde

Zölibat, Daniel Cohn-Bendit, L.-Schnarrenberger

Posted by conservare - 08/03/2010

Einer Umfrage zufolge haben mehr als vier Fünftel der Deutschen (82 Prozent) kein Verständnis dafür, dass die Katholische Kirche ihren Priestern das Heiraten verbietet. In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins „Focus“ äußerten nur elf Prozent der Befragten Verständnis für den Zölibat.

Dabei stieß die Verpflichtung zur Ehelosigkeit eher bei den Jüngeren auf Verständnis als bei den Älteren: 18 Prozent der 18-24-Jährigen äußerten Verständnis dafür, aber nur neun Prozent der über 64-Jährigen.

dpa

Letzteres wundert mich nicht. An der Wortwahl könnte man bei dieser Umfrage jedoch noch ordentlich feilen, denn die Kirche verbietet ihren Priestern nicht das Heiraten. Es ist schließlich kein Mensch dazu gezwungen Priester zu werden. Wenn jemand Priester wird, wird er gleichzeitig auch zölibatär, weil er es verspricht – freiwillig.

Was ich heute beim Lesen meiner Tageszeitung desweiteren herausgefunden habe, ist sehr aufschlussreich. Es ging um die Missbrauchsfälle in der Odenwaldschule (die ist übrigens nicht katholisch, falls man das schon erwähnen muss – traurig). Demnach besuchte der GRÜNEN-Politiker Daniel Cohn-Bendit diese Schule von 1958 bis 1965. Später wurde dieser Mann selbst ein glühender Verfechter der Pädophilie. Was er heute ist, weiß ich nicht und ich weiß auch nicht, ob er zu den Opfern gehört. Wenn ja, dann kann ein Psychologe dieses Phänomen jedenfalls besser erklären als ich.

Weiter geht es mit Frau Leutheusser-Schnarrenberger. Aktuell gibt diese Person wieder richtig viel Gas und prescht mit Karacho gegen die Kirche vor. Dabei ist es doch interessant ein paar Hintergründe zu erfahren, die so weder im heutigen Interview mit Frau L.-S. noch in den normalen Medien auftauchen. Dass der Missbrauchs-Skandal in der freizügigen Odenwaldschule nun aufgedeckt wurde, scheint ihr nicht ganz ins Konzept zu passen, denn im Interview geht sie darauf sehr wenig ein und zementiert lieber ihre alten Verleumdungen nach, denn sie will ja unbedingt diesen Runden Tisch mit der Katholischen Kirche. Auch mit der Odenwaldschule oder den gesamten staatlichen Schulen? Immerhin ist der ehemalige Lebenspartner von Hartmut v.Hentigs (ehemaliger Pädagoge der Odenwaldschule) ein Beschuldigter in dem dortigen Skandal und wie Frau Minister L.-S. ist er Mitglied im Vorstand der HU.

Ist da die Frage an Frau L.-S. nach ihrem Mitwissen nicht ebenso berechtigt?

Jetzt kommen wir der Sache schon näher, nicht wahr? Bei so einem moralischen Register ist es mir ein Rätsel, wie man diese Person als Justizministerin einsetzen konnte. Sie kennt ja noch nicht einmal das Gesetz.

Wenn sie auch nur halbwegs vernünftig ist, dann entzieht sie sich jetzt einer weiteren Blamage.

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2 Antworten to “Zölibat, Daniel Cohn-Bendit, L.-Schnarrenberger”

  1. Arminius said

    Auch im Zeitalter des Gendermainstreams drängt sich bei den zahlreichen Mißbrauchsfällen die Frage nach der Vereinbarung von Homosesualität und Lehrerberuf auf.

    Darf man schwule Lehrer auf kleine Jungs loslassen? Das ist doch die Frage, die sich stellt. Ob die eine oder andere von diesen perversen Schwuchteln, die sich an den Kindern vergangen haben, nun Priester sind oder nicht, ist da doch eher zweitrangig.

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