CONSERVARE

… Salz der Erde

Nehmen wir einmal an Teil 2

Posted by conservare - 23/04/2010

Okay, nehmen wir einmal ernsthaft an, wir hätten in Rom einen gehässigen und unkatholischen Papst sitzen, der in seinen Enzykliken darüber schreibt, wie man unliebsame Gegner mundtot macht. Äh – ich wäre eine unter den Ersten, die sofort verstehen würde, warum zumindest in Deutschland alles den Bach runter geht.

Aber nein, so ist es ja eben nicht.

Gott schenkte uns einen langmütigen, gütigen, verzeihenden, liebenden, barmherzigen, geduldigen und unbeugsamen Papst. Sprich: wir haben hier das Hohelied der Liebe in Persona auf dem Stuhle Petri sitzen, zum Greifen nahe in Rom! Das Gegenteil soll mir mal einer beweisen.

Doch was höre ich da ständig aus dem Chor von „Wir sind Kirche“ und Co.? Mehr Liebe, mehr Liebe, mehr Liebe.

Meine lieben Leute, Paulus hat uns etwas ins Stammbuch geschrieben. Er hat uns, durch den Heiligen Geist geführt, im Testament Christi etwas hinterlassen. Hier bekommen alle den Steckbrief der Liebe gratis auf Rezept – nicht zum einnehmen, sondern zum nachahmen:

Der erste Brief an die Korinther, Kapitel 13

4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.
5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.
6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.
7 Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand.
8 Die Liebe hört niemals auf. / Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht.
9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, / Stückwerk unser prophetisches Reden;
10 wenn aber das Vollendete kommt, / vergeht alles Stückwerk.
11 Als ich ein Kind war, / redete ich wie ein Kind, / dachte wie ein Kind / und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, / legte ich ab, was Kind an mir war.
12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

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Eine Antwort to “Nehmen wir einmal an Teil 2”

  1. alipius said

    Super!

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