CONSERVARE

… Salz der Erde

Narrenfreiheit im Münchner Dom

Posted by conservare - 14/05/2010

Während des zweiten ÖKToberfestes auf der Wiesn in München scheint nicht nur ebenda die Narrenfreiheit zu herrschen, sondern auch im Münchner Dom, der Kathedrale des Erzbischofs. Soll ich davon ableiten, dass man wegen einem ÖKT schon mal das Katholische in Urlaub schicken kann, um möglichst zeitgeistkonform zu wirken?

Wer den Segen des Gebärens nicht zum Fluch werden lassen will, wird für Geburtenkontrolle eintreten.
Wir können (die Pille) aber auch als Geschenk Gottes ansehen
– Margot Käßmann

Der WELT-Artikel kam bei so einer steilen Vorlage natürlich nicht ganz ohne Häme gegenüber der katholischen Kirche aus.

Ich will hier gar nicht lange beschreiben, wie erschüttert und geschockt ich über die Aussagen einer Frau Käßmann während ihrer „Predigt“ bin. Ich möchte lediglich ein Zeichen gegen diese Aussagen setzen, obwohl dies in erster Linie die Aufgabe der katholischen Kleriker wäre. Denn ein „Dialog“ geht nur dann, wenn man von seinem eigenen Glauben überzeugt ist und die Lehre so annimmt, wie sie immer in der Kirche durch Gott gelehrt wurde. Alles andere ist ein Spaziergang im Nebelfeld des Relativismus und gerade da sind Dialoge unmöglich.

Die Pille als „Geschenk Gottes“ in einer katholischen Kathedrale zu verherrlichen, ist in erster Linie schon ein Affront gegen das Naturrecht, innerhalb dessen Rahmen der Mensch von Gott eingesetzt wurde und fruchtbar sein sollte. Es ist die heilige Überzeugung der katholischen Kirche, dass das menschliche Leben von Gott gegeben und gewollt und deshalb vom Menschen nicht der Vernichtung preisgegeben oder sein Entstehen verhindert werden darf. Die Pille macht hingegen unfruchtbar; unterdrückt bei langer Einnahme die Lust; begünstigt Krebs und verändert das Wesen der Frau. Selbst ein Kind kann sich an seinen kleinen Fingern abzählen, dass solche künstlichen Hormonbomben Nachwirkungen und Nebenwirkungen haben müssen. Das Wasser wird mehr und mehr durch diese Hormone verseucht und lässt sogar die Fische mutieren. Im Übrigen wirkt die Pille nicht selten auch schon frühabtreibend. Diese Wirkung der Pille erlebt das Ungeborene mit Sicherheit nicht als „Liebe ohne Angst“. Dieser Satz bedeutet hier wohl ohnehin nichts anderes als „Sex ohne Verantwortung“. Die Pille hilft auch nicht gegen die Müttersterblichkeit – ganz im Gegenteil verhilft sie der Frau dazu, erst gar keine Mutter zu werden. Ich habe schon viel Unfug von den katholischen Kanzeln Deutschlands herunterschwallen hören (leider), aber so ein irrationaler Vortrag hat in einem Gotteshaus absolut nichts verloren.

Gott will nicht, dass wir zu Mördern werden. Auch dann nicht, wenn uns irgendwelche Hanseln etwas von einer Überbevölkerung erzählen. Indes muss man diese Theorie wirklich aufs Schärfste verurteilen, weil es ein gemeingefährlicher Blödsinn ist, den sich Thomas Malthus, anglikanischer Kleriker, 1798 aus dem Finger sog. Er sagte voraus, es gäbe im Jahre 1890 nur noch Stehplätze auf dieser Erde. Die neomalthusiastische Organisation „Club of Rome“ verbreitet diesen Irrglauben auch heute noch.

Desweiteren ist es meiner Meinung nach eine spät-pubertäre Herablassung von Frau Käßmann, diese Worte ausgerechnet in einer Predigt so manch einem Katholiken in das Gesicht zu schleudern, wo sie genau wissen dürfte, in welcher Kirche sie sich da befindet. Dialog geht anders. Ich gehe auch nicht einfach zu den Protestanten in ihre Gebetshäuser und predige vor ihnen, dass eine Frau kein Priester werden darf. Anders als die Pillenverherrlichung von Frau Käßmann, könnte ich meine Aussage wenigstens mit der Bibel rechtfertigen.

Nun ist es aber nicht einmal unbedingt die Schuld einer Frau Käßmann, sondern viel eher sollte man sich die Gedanken machen: war nicht bereits aus diversen Käßmann-Interviews bekannt, welche grünpolitische Ideologie sie mit dem Christentum vermählen möchte? Wieso lädt man diese Frau dann auch noch in eine katholische Kathedrale ein, um dort zu predigen? Geht es denn nur noch um den Personenkult und um Provokation? Soll das ein Dialog sein, bei dem die Wahrheit und Wahrhaftigkeit auf der Strecke bleiben?

Ich hoffe sehr, dass das Erzbistum München und die DBK wenigstens noch nach dieser Veranstaltung ein öffentliches Dementi gegen die Käßmann-Predigt verlauten lässt. Aber bitte dann auch in der SZ.

Das ist das Mindeste, was man von einem Erzbischof, der dieser Tage nicht gerade durch Brüderlichkeit glänzte, verlangen kann. Denn das schlimmste Gift für die Kirche in einer säkularen Gesellschaft ist, wenn Katholiken ihren eigenen Glauben nicht mehr glauben und sich in der Unbestimmtheit auflösen.

Ich bin mir sicher: eine Richtigstellung und eine ernste Bitte um Verzeihung wird von aufrichtigen Katholiken gern angenommen.

Um das Ganze noch etwas abzurunden und um fair zu bleiben, möchte ich hier auch eine Meinung aus dem Kommentarbereich von kath.net zitieren:

User: hhrtb

Betrübt und bestürzt
Als Christ, der lutherischen kirchlichen Gemeinschaft bin ich über das Verhalten von Frau Käßmann sehr betrübt und auch bestürzt. Ich verstehe nicht, warum sie die Gastfreundschaft in einer katholischen Kirche so ausnutzt. Leider scheint ihre anti-römische Gesinnung sehr stark zu sein. Ganz offen gesagt: Die Hindernisse zur Einheit liegen heute mehr bei den Evangelischen als bei den Katholiken. Ich bete weiter für die Einheit. Und ich weiß, dass Papst Benedikt derjenige ist, der sie am meisten anstrebt und auch konkret fördert. Insofern, liebe katholische Glaubensgeschwister, lasst Euch nicht ärgern von einer Frau, die gerne provoziert. Lasst uns auf Christus schauen, der uns Frieden schenkt. Und den kann kein Mensch zerstören.

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6 Antworten to “Narrenfreiheit im Münchner Dom”

  1. Liebe Monika,
    nein, die Laienpredigt ist nicht allgemein verboten – nur während einer Heiligen Messe. Und da Frau Käßmann wohl kaum Eucharistie gefeiert haben dürfte, durfte sie als Laie auch predigen.

    Herzliche Grüße

    vom Mariechen.

  2. Bundesbedenkentraeger said

    Man kann zu Käßmann stehen, wie man will, daß sie auch innerprotestantisch ambivalent wahrgenommen wird, dürfte bekannt sein.
    Was ist nun davon zu halten, wenn die Pfarrerin aus der hannoverschen Landeskirche in einem Dom der römischen Kirche predigt? Scheinbar nicht viel, wenn ich es recht verstehe. Denn diese Gastfreundschaft solle doch bitte nicht „ausgenutzt“ werden, indem Inhalte, die Rom nicht genehm sind, gepredigt werden. Soll so Ökumene aussehen? Ja nichts sagen, was irgend jemanden ärgern könnte? Ich versuch mir grad einen Jesus vorzustellen, der vor allem darauf achtet, die Leute ja nicht zu sehr aufzuschrecken.
    Ist Käßmann Jesus? Sicher nicht. Sie hat ihre Fehler wie jeder Mensch. Und mit all diesen Fehlern steht sie dann ach auf der Kanzel, wie jeder Pfarrer. Und jeder Christ, der da zuhört, kann sich dazu verhalten. Zustimmend, oder ablehnend. Was bei Käßmann sicher nicht geht, ist Lauheit, denn sie polarisiert.
    Ökumene bedeutet nicht, daß die protestantische Pastorin der römischen Kirche im römischen Kirchengebäude nach dem Mund redet, sondern daß die Protestantin das einbringt, was sie in ihrer Tradition zu bieten hat. Und das ist bei uns Protestanten die Auseinandersetzung, die Polarisierung, das Streiten um die Meinung, bloß nicht lau sein.
    Auf Seiten römischer Christen wird das scheinbar vermehrt als Affront aufgefasst. Schade. Schade, daß sie nicht versuchen, das Ganze aus sich selbst heraus zu verstehen. Da predigt kein römischer Priester, sondern eine lutherisch-hannöversche Pastorin. Sie wird keine römische Priesterpredigt halten, genausowenig wie ein römischer Priester lutherisch predigen wird. Beide Predigten haben ganz andere Zielrichtungen, deshalb sind sie anders, nd deshalb werden sie anders wahrgenommen.
    Hindernis der Ökumene? Das kann Käßmann nur sein, wenn Ökumene Einheitsbrei bedeuten soll, in dem alle ja und Amen sagen zu dem, was auch immer der Priester mit dem größten Hut zu sagen hat. So läuft das nicht, so kann das nicht laufen.
    Es sind nicht die Katholiken, die beim protestantischen Abendmahl ausgeschlossen sind, sondern umgekehrt, unsereins ist ökumenisch zu gemeinsamen Gebeten gern gesehen und ähnlichen Übungen. Predigt eine von uns dann aber, und vielleicht gar so, wie sie es zu Hause tut, nämlich nicht Mehrheitskonform, dann ist sie ein Hindernis in der angestrebten Harmonie. Will sie gar umgekehrt in der römischen Kirche mit am Mahl des Herrn teilnehmen, vielleicht gar noch so, wie es in der Bibel überliefert ist, aus dem Kelch trinken (trinket ALLE daraus), dann ist sie gar eine Gefahr.
    Wie schön wäre doch die Ökumene, wenn es all diese anderen Konfessionen nicht gäbe, die immer so komische Ansichten haben und sich so komisch benehmen… manchmal mß auch ich so über die Katholiken denken, und es schmerzt mich.

    • conservare said

      Es geht ja nicht darum, was die „Römer“ gerne hören wollen und was nicht. Wie gesagt – das Mindestmaß ist einfach der Anstand, den auch eine Protestantin schuldig ist. Man kann sich nicht einfach wie die Axt im Walde aufführen und dann alles auf das protestantische Verständnis schieben. Und Jesus Christus würde ich hier nun wirklich nicht in Zusammenhang mit Frau Käßmann nennen, denn der Herr hatte Ahnung davon, wie man sich in einem Gotteshaus – in Seinem Heiligtum – benimmt. Er hat ganz sicher mit keiner einzigen Silbe die damaligen Tempel entweiht. Er hat vielmehr die Geldwechsler ect. aus dem Tempel vertrieben.

      Es geht allein um die Wahrheit, ohne der keine Einheit bestehen kann und ich bin die Letzte, die so eine Dachverbands-Ökumene haben möchte.

      Es dürfte sie jedoch auch interessieren, dass Schätzungen zufolge die Mehrheit der katholischen Frauen so denkt, wie Käßmann. Daher ja auch der Applaus, der in einer Kirche schon eher wie Personenkult anmutet. Wenn Frau Käßmann also von der Mehrheit innerhalb der Kirche und innerhalb der Welt beigepflichtet wird, so kann ich keinen protestantischen Mut darin erkennen, diese Pillen-Thesen in einer katholischen Kathedrale zu verkünden. Im Gegenteil. Mutig wäre es, sich in die Welt zu stellen und zu erklären, was Jesus Christus vom Ehebruch hält, oder was der erste Auftrag Gottes an die Menschen war.

      Einerlei wie viel Applaus man heute für solche „mutigen“ Worte bekommt – die Wahrheit richtet sich nicht nach der Mehrheit.

      • Bundesbedenkentraeger said

        Das ist wohl wahr, nach der Mehrheit richtet sich die Wahrheit nicht. Eine Dachverbandsökumene, die an der Basis keine Entsprechung hat, liegt, Sie werden es kam zu glauben wagen, auch nicht in meinem Interesse.
        Auch mir geht es um die Wahrheit. Und mir scheint es doch sehr wahr zu sein, daß Rom das Kirchenverständnis vorschiebt, um den (unbiblischen) Führungsanspruch des Papstes nicht aufgeben zu müssen. So lange man sich dem unterwirft, klappt es nämlich mit der „Dachverbandsökumene“, Hauptsache das Dach ist Rom.
        Oder wie ist das mit den ganzen unierten Kirchen (auch Altorientalen) zu verstehen, die Liturgie und Dogmen beibehalten, aber sich eben dem Papst unterworfen haben…? Sogar die römischen Katholiken im östlichen Mittelmeerraum lassen das filioque im Nizäno-Konstantinopolitanum weg. Was ist nun wahr, mit oder ohne? Wäre man böse, könnte man gar denken, da soll die Schwelle für den Übertritt der Orthodoxen gesenkt werden…?

        Das nur zum Thema fremde Splitter und eigene Balken. Ob Käßmann „mutig“ war, ist nicht die Frage. Sie hat wohl gepredigt, was ihr auf der Seele lag. Unsere Pfarrer und Bischöfe können irren, sie haben kein Lehramt inne, sondern äßern ihre Meinung der man widersprechen kann.
        Warum haben denn so viele Frauen geklatscht? Weil solche Gedanken gar nicht mal geäußert werden in römischen Reihen. Man kann ein Thema ansprechen, darum streiten und es dann doch ablehnen. Im römischen Bereich scheint es mir anders z laufen. Ein Thema kommt auf den Tisch, und dann sagt ein Bischof (im Zweifel der von Rom), wie das alles zu verstehen ist, und der Laie kann es schlucken oder hat eben Pech gehabt. Mit viel Glück kriegt er nochmal ne Erläuterung von nem Priester, wobei mir viele katholische Priester in Gesprächen so scheinen, als wollten sie fremde Meinungen vertreten. Daß ein katholischer Priester im Gespräch mit mir existentiell eigenes vertreten hätte, also seine eigene Meinung und Überzeugeung, man merkt das am Leuchten der Augen, ist mir bisher nicht untergekommen. Ich muß einschränken: Bei Streitthemen noch nicht untergekommen. Geht es m den Glauben an Christus, die Auferstehung, die Hoffnung, die wir haben, leuchten die Augen gleichermaßen bei Protestanten und Altgläbigen (um mal ein anderes Wort zu bemühen).

        Seien Sie doch froh, wenn auch mal etwas Kontroverses geäußert wird im katholischen Dom. Inhaltlich ablehnen kann man es ja immer noch (ich halte die Pille auch nicht gerade für nen Gottessegen).

        Und noch was zum Thema Klatschen: Das erste mal erlebte ich Geklatsche im Gottesdienst, als ich in Rom bei der Heiligsprechung von Edith Stein dabei war, und ja, auch ich fand es absolut fehl am Platz. Erst später auf den Kirchentagen hab ich dann erlebt, das tun ach evangelische Christen hin und wieder. Und bei weiterem Nachdenken: Warm nicht? Klatschen drückt Zustimmung aus. Was ist es inhaltlich anderes, als wenn jemand laut „Amen“ ruft? Und das sollte in der Kirche fehl am Platz sein?

        • conservare said

          Es kommt für mich schon darauf an, in welchem Zusammenhang geklatscht wird. Das mal eine Frau etwas in einem Dom sagt, was man vermeintlich in der Kirche nicht anspricht, hat an sich nichts mit Gottesdienst zu tun, sondern ist da einfach fehl am Platze, da es nur um Privatmeinungen geht. Also nichts Weltbewegendes und auch nichts, womit man Gott besonders ehrt oder die Menschen zum Glauben führt. Es ist in diesem Falle auch einfach nur Provokation, bestenfalls Politik gewesen. Für mich bleibt: Es war ein Fehler, an dem aber auch Erzbischof Marx und das ZDK beteiligt waren.

          Natürlich werden solche Gedanken geäußert, was meinen Sie denn, wie oft ich mir diese ganzen Meinungen von Katholiken und Protestanten gleichermaßen anhöre? Praktisch jeden Tag reden kirchliche Laien und kirchliche Würdenträger über diese Themen und manche beschweren sich sogar ziemlich lautstark über das katholische Lehramt. Ja mei, es steht halt jedem frei, sich danach zu richten oder eben nicht. Der Papst wird niemandem die Pistole auf die Brust setzen, nur muss man eben damit rechnen, dass man sich beispielsweise selbst exkommuniziert, so wie das etwa im Thema Abtreibung der Fall ist. Nur ganz selten äußert ein Papst öffentlich die Exkommunikation einer spezifischen Person. Wenn man aber Wert darauf legt, katholisch zu sein, wird man überlegen müssen, nach welchen Punkten man sich richtet – nach die der Kirchenväter bis hin zum heutigen Papst, oder nach dem eigenen Gusto. Selbst wenn die Entscheidung auf Letzteres trifft, gibt es quasi lebenslang Zeit, umzukehren. Gezwungen wird hier niemand – im Gegenteil frage ich mich manchmal schon, warum sich Leute gezwungen sehen in der katholischen Kirche zu bleiben, wenn doch all ihre Forderungen bei vielen (lange nicht allen) protestantischen Gruppen bereits gegeben sind. Die können ja dann einfach übertreten. Nein, man braucht einfach etwas, woran man sich reiben kann. Das ist bei Jugendlichen und ihrem Verhältnis zu ihren Eltern auch so, aber wesentlich ungefährlicher :-).

          So bin ich davon überzeugt, dass man sich im Vatikan schon sehr häufig Gedanken über die Forderungen dieser Zeit gemacht hat, aber man ist immer wieder zum Schluss gekommen, dass es nicht richtig ist, diesen Forderungen in diesem Maße nachzugeben. Man sieht das auch sehr schön am zweiten Vatikanischen Konzil und den heutigen Versuch die Lehre zu retten, nachdem das Konzil breitweg falsch ausgelegt wurde.

          Was die mit Rom unierten Kirchen angeht, so muss ich sagen, dass ich mich damit bisher noch nicht ausgiebig beschäftigt habe. Ich sehe hier aber nicht eine Dachverbandsökumene gegeben, sondern einen gangbaren Weg in die vollkommene Einheit, was auch immer ein Prozess ist, besonders im Hinblick auf Ost- und Westkirche, wo sich der Papst zurecht auf die Brüder dort zubewegt.

          Es wurden ja auch neue Richtlinien für die übertrittswilligen Anglikaner erarbeitet, was recht außergewöhnlich ist, wenn man bedenkt, dass Anglikaner und Katholiken weniger gemein haben, als Ostkirche und Westkirche. Ich finde hier ist einfach ein bedenklicher Fortschritt durch die Führung des Heiligen Geistes gelungen und Benedikt XVI. erweist sich immer mehr als der richtige Diener für diese Zeit. Eines Tages wird man das erkennen und sich daran freuen.

          Nun ist es aber so, dass man den Leuten nichts recht machen kann. Würde die katholische Kirche nicht auf dem halben Weg den Anglikanern entgegen kommen, würde man sie unbarmherzig nennen. Tut sie dies aber unter der Führung des Papstes, so nennt man dies eine böswillige oder zumindest kalte Berechnung.

          Damit muss man leben. Macht nichts, geht alles vorbei. Gott ändert sich nicht.
          Die Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts. Gott allein genügt.
          (frei nach Teresa von Avila)

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