CONSERVARE

… Salz der Erde

Archive for Juli 2010

Tschüß und Hallo

Posted by conservare - 17/07/2010

Conservare verabschiedet sich heute von euch! Also zumindest mein Blog verabschiedet sich.

Unter der Adresse:

http://lumen-cordium.blogspot.com

gelangt ihr auf mein neues Weblog (Lumen Cordium), welches ich hier ja schon vorsichtig angekündigt habe. Nun, es dauerte halt etwas länger 😉 und bis ich mich bei Blogger richtig eingelebt habe, wird es vermutlich noch länger dauern. Aber immerhin: sämtliche Blog-Links konnte ich schon übertragen und es dürfen gerne noch mehr werden.

Hier sind ab heute die Schotten dicht. Es wird nichts Neues hinzukommen – dies ist das letzte Posting auf Conservare. Damit man aber den neuen Blog als meinen erkennen kann, poste ich dort unter dem Namen „Conservare“. Den alten Blog lasse ich offen, da sich im Laufe der Monate doch einige Beiträge ansammelten, die ich ungern löschen möchte. So lange WordPress hier also nicht löscht, könnt ihr auch diesen alten Blog als Archiv verlinkt lassen.

Nun denn, auf ein Neues!

und zwar hier: http://lumen-cordium.blogspot.com

nicht vergessen – hier: http://lumen-cordium.blogspot.com

🙂

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Religionsunterricht – ein bekanntes Thema

Posted by conservare - 13/07/2010

wie man hier in der Ansprache des Papstes nachlesen kann, anlässlich der gemeinsamen Audienz der 1. Gruppe der deutschen Bischöfe bei ihrem Ad-Limina-Besuch am 10. November 2006.

Zitat:

Damit ist ein anderes – ganz zentrales – Thema angeschlagen: das des Religionsunterrichts, der katholischen Schulen und der katholischen Erwachsenenbildung. Dieser Bereich erfordert neue und besondere Aufmerksamkeit seitens der Oberhirten. Da geht es zunächst um die Curricula für den Religionsunterricht, die es am Katechismus der Katholischen Kirche auszurichten gilt, damit im Laufe der Schulzeit das Ganze des Glaubens und der Lebensvollzüge der Kirche vermittelt wird. In der Vergangenheit wurde nicht selten der Inhalt der Katechese gegenüber den didaktischen Methoden in den Hintergrund gedrängt. Die ganzheitliche und verständliche Vergegenwärtigung der Glaubensinhalte ist ein entscheidender Gesichtspunkt bei der Genehmigung von Lehrbüchern für den Religionsunterricht. Nicht minder wichtig ist auch die Treue der Lehrenden zum Glauben der Kirche und ihre Teilnahme am liturgischen und pastoralen Leben der Pfarreien oder kirchlichen Gemeinschaften, in deren Gebiet sie ihren Beruf ausüben.

(…)

Die umfassende und getreue Weitergabe des Glaubens in der Schule und in der Erwachsenenbildung hängt ihrerseits maßgeblich von der Ausbildung der Priesteramtskandidaten und Religionslehrer an den Theologischen Fakultäten und Hochschulen ab. Da nun kann nicht genug betont werden, daß die Treue zum Depositum fidei, wie es vom Lehramt der Kirche vorgelegt wird, die Voraussetzung für seriöse theologische Forschung und Lehre schlechthin darstellt.

Beten wir für unsere Bischöfe.

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Religionsunterricht – das unterschätzte Sorgenkind

Posted by conservare - 13/07/2010

Gerade eben las ich diesen Brief von einem 15-jährigen Mädchen, welches sich mehr als besorgt über den Religionsunterricht äußert.

Manche Leute äußerten hingegen etliche Bedenken, ob dieser Brief nun authentisch oder das Mädchen fiktiv ist und der Brief nur als das Sprachrohr unzufriedener Erwachsener dient. Nun, man kann gerne weiter das nette Spielchen „Kopf in den Sand stecken“ spielen, aber wie wäre es mit einer Abwechslung? Ich mein, mir ist es einerlei, ob sich jemand hinter dem Pseudonym einer 15-Jährigen Luft machen wollte, oder ob hier tatsächlich eine 15-Jährige am Werke war. Fakt ist doch einfach mal, dass die Vorkommnisse, die im Brief geschildert wurden, nicht aus der Luft gegriffen sind. Schon lange höre ich Kinder und Eltern über das Sorgenkind „Religionsunterricht“ reden. Manch eine resolute Mutter beschwert sich direkt, manch andere schweigen. Aus Angst? Aus Gleichgültigkeit? Ich weiß es nicht. Für mich steht nur fest, dass wir in diversen Konzepten des Religionsunterrichtes regelrechte Glaubenszerstörer an der Backe haben und die müssten wir dringend loswerden.

Die Bildung im Glauben, insbesonderes bei den Getauften, ist heute wichtiger denn je! Doch immer mehr hört man von katholischen Religionslehrern, die selber nicht an das glauben, was sie lehren müssten und deswegen auch einen Bogen darum machen oder einfach einen Schmarrn erzählen. Längst sind nicht alle Lehrer hier einzustufen, aber man vernimmt eine ungute Entwicklung. Das ist eine bittere Not, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf!

Umso mehr muss man auf jene Religionslehrer staunend und dankbar blicken, die gegen den Strom schwimmen und den Kindern das beibringen, was sie über ihren eigenen Glauben wissen sollten. Ich kenne zwei solcher Lehrer aus dem Internet und kann nur sagen: Hut ab, macht bitte weiter so!

Dennoch, der Religionsunterricht und die Ausbildung könnte reformiert werden. Man könnte dieses Fach auch abschaffen und eine Alternative aufbauen. Wie wäre es etwa mit einer Art „Sonntagsschule“ in der Pfarrei? In Amerika scheint das auch heute noch zu fruchten, warum nicht auch hier, wo wir sowieso schon amerikanische Verhältnisse haben, wenn wir von der vielfältigen Bevölkerung sprechen? Von schlechter Katechese geht immerhin eine Gefahr für das Seelenheil aus, also muss gehandelt werden.

Die Frage ist nur: warum unternehmen gerade jene Leute, die etwas ändern könnten, fast gar nichts? Und allgemeiner gefragt – ist es noch sinnvoll, in einem Staat wie Deutschland oder Österreich auf breiter Ebne für einen guten Religionsunterricht zu kämpfen, oder ist hier der Zug lange schon Richtung Diaspora abgefahren? Man muss bedenken, dass sich die Bevölkerung und der allgemeine Konsens dieser Bevölkerung in den letzten 50 Jahren rasant geändert hat und dass die Argumente mancher Gegner schon jetzt lauten: wenn es immer weniger Christen gibt, dann brauchen wir auch keine Rücksicht auf deren Bedürfnisse im Schulunterricht zu nehmen.

Tja, quo vadis?

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Die Zeit des Missionierens ist vorbei

Posted by conservare - 10/07/2010

Das behauptet zumindest die deutsche Partei „Die Linke“ und sicher weiß man dabei auch, dass man mit dieser Aussage nur mehr bei einer Minderheit auf Unverständnis stößt.

Die Linke spricht sich aktuell immer noch gegen den Gottesbezug im Grundgesetz aus, aber das ist ja nichts Neues. Neu ist es auch nicht, dass man in Deutschland für linken Faschismus blind geworden ist, während einem bei den rechten Faschos alle Mittel der sozialen Ausgrenzung lieb sind. Das nur am Rande. Wirklich betroffen machte mich einfach der Satz: „die Zeit des Missionierens ist vorbei“. Was genau könnte damit gemeint sein? Die Zeit, in der das Missionieren noch nötig war, ist vorbei? Sicher nicht. Dieser Satz hat eher einen unterdrückerischen und hämischen Anklang. Hier wird Religionsfreiheit gefördert, indem man christliche Religionsfreiheit für andere Religionen opfert. Es sollte doch mittlerweile jedem klar geworden sein, dass Christen nun mal zur Mission angehalten sind und das Missionieren wirklich ein elementarer Bestandteil unseres Glaubens ist. Wieso sollen wir diesen Bestandteil nicht gerade jetzt etwas mehr in unser Leben einbeziehen? Weil „Die Linke“ das nicht will? Ich bin ja sonst nicht so intolerant, aber um es kurz und schmerzlos zu machen: das ist mir sowas von egal :-).

Missionieren? Jetzt erst recht!

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Impressionen

Posted by conservare - 03/07/2010

Für alle, die den Sommer sowie Blumen und Katzen mögen, habe ich noch ein paar Impressionen aus meiner Lieblingsjahreszeit hochgeladen:

Katzi im Hängestuhl

Der neue Blumengarten grünt und blüht

eine Passionsblume gesellte sich dazu

eine riesengroße Cosmea-Blüte

Schmunzelkater Johnny und ich

Katze Lisa schärft ihre Krallen

langsam öffnet sich die schüchterne Rose

Stolz, aber ohne Vorurteil

Gefallen ist die Schöpfung – wie schön mag dann erst das Paradies gewesen sein. Was hat sich der Mensch verspielt? Nur die Schönheit und die Einfachheit, den Komfort? Nein, noch viel mehr. Aber durch Jesus Christus kann der Mensch alles gewinnen.

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Das Sommerloch

Posted by conservare - 03/07/2010

Das Sommerloch scheint wieder Einzug gehalten zu haben. Auch bei mir tat sich im Internet lange Zeit gar nichts mehr. Zugegeben – ich war weder im Urlaub, noch saß ich im stickigen Büro fest. Ich war die ganze Zeit draußen. Denn meine Arbeit habe ich – besonders in den Sommermonaten – den ganzen Tag draußen zu verrichten. Es gibt daher nur zwei Möglichkeiten – entweder ich vernachlässige die Arbeit oder das Bloggen.

Eine dritte Möglichkeit möchte ich mir jetzt gerne einmal erschließen: das Eine tun und das Andere nicht lassen. Ich hoffe es gelingt mir. Schon lange vor meiner Bekehrung führte ich einen Blog, welchen ich nicht bis über den Sommer hinaus halten konnte. Irgendwann stampfte ich die Seite ein. Dies möchte ich mit meinem jetzigen katholisch geführten Blog nicht tun.

Also dann gehe ich es mal an, aber langsam 🙂 auch wegen der großen Hitze und ein bisschen auch wegen der WM. Immerhin geht es heute um das Viertelfinale und dann auch noch Deutschland gegen Argentinien. Das wird sicherlich aufschlussreich. Hoffe ich zumindest, denn langsam habe ich den Eindruck, dass die Nationalspieler ihre Taktiken so perfektioniert haben, dass darunter die Spannung und die Anzahl der Tore leidet, weil fast kein Tor mehr fällt. Ich finde, dass ein 1:2 einfach stinklangweilig ist und erwarte demgemäß mehr als im Spiel zwischen Deutschland und Ghana. Da wäre ich fast eingeschlafen.

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Wie können wir unseren Priestern helfen?

Posted by conservare - 03/07/2010

Diese Frage stellten gläubige Christen an Kardinal Meisner. Seine Antwort darauf, die ich heute in der sehr guten Zeitschrift „der Fels“ lesen durfte, ist genauso simpel wie anspruchsvoll – eben katholisch:

„Gehen Sie zu ihnen (den Priestern) beichten!“

Dort, wo der Priester nicht mehr Beichtvater ist, wird er zum religiösen Sozialarbeiter. Ihm fehlt dann die Erfahrung großer pastoraler Erfolge, wo er mitwirken darf, dass ein Sünder auch durch seine Hilfe den Beichtstuhl wieder als Geheiligter verlässt. (…) Ein Priester, der nicht häufig auf beiden Seiten des Beichtgitters anzutreffen ist, leidet auf die Dauer Schaden an seiner Seele und an seiner Mission.

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