CONSERVARE

… Salz der Erde

Archive for the ‘Gebete’ Category

So betet die Kirche

Das ist der Tag

Posted by conservare - 04/04/2010

Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat.
Da lasst uns frohlocken und voll Freude sein.
Denn der Stein, den die Bauleute verworfen
haben, ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn
ist dies geschehen, und es ist wunderbar in
unseren Augen. Alleluja!

Preiset den Herrn, ruft an seinen Manen:
verkündigt unter den Völkern seine Werke!
Saget es den Nationen: der Herr war für uns
am Holze des Kreuzes gehangen, aber nun lebt
und regiert er in Ewigkeit. Alleluja!

V. Der Herr ist wahrhaft auferstanden. Alleluja!

A. Und stirbt nicht mehr. Alleluja!

V. Herr, erhöre mein Gebet!

A. Und lass mein Rufen zu Dir kommen!

Lasst uns beten! O Gott, Du hast am
heiligen Ostertag durch Deinen eingeborenen
Sohn den Tod besiegt und uns die Pforte des
ewigen Lebens erschlossen. Begleite unsre Wün-
sche, die Deine zuvorkommende Gnade uns ein-
gibt, auch weiterhin mit Deinem Beistand! Durch
Christus, unseren Herrn. –

A. Amen.

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Er trägt die Fesseln in Freiheit

Posted by conservare - 25/02/2010

Gregorio Fernandez - gegeißelter Heiland

Gregorio Fernandez - gegeißelter Heiland

Das ist nicht die Freiheit,
die wir suchen –
angebunden zu sein
mit Stricken
und Ketten
an Händen
an Armen
und um den Hals.

Angebunden wie das Vieh im Stall,
mit einer schweren Kette
um den Hals,
leicht nach vorne gebeugt.

Zu alldem schweigt er.
Wie ein Lamm, das man zum
Schlachten führt,
und wie ein Schaf angesichts seiner
Scherer,
so tut er den Mund nicht auf.
Warum?
Weil er angebunden frei ist;
weil er geschlagen ungeschlagen bleibt;
weil er mit unserer Schuld beladen
ohne Sünde ist.

Er nimmt an;
darum ist er frei.
Wir lehnen ab,
lehnen uns auf,
weigern uns anzunehmen.
Darum sind wir unfrei.

Frei ist nicht der Ungebundene,
frei ist der Liebende.
Der Liebende vermag auch Fesseln
zu tragen,
wenn sie dem Geliebten zum Heil sind.

Er trägt die Fesseln in Freiheit.
Er reißt sich nicht los.
Er nimmt sie an,
um die zu lösen,
die in Wahrheit gebunden sind,
deren Blick nicht mehr frei ist,
die dem anderen nicht mehr ins Auge
schauen können,
weil Frevel an ihren Händen klebt.

_____________

Gebet:

Du gebundener Heiland,
du Löser unserer Schuld,
befreie uns von den Fesseln,
die uns binden,
und sprich uns frei von unseren Sünden,
damit wir frei werden,
uns binden zu lassen,
um Lösedienst in dieser Welt zu leisten,
indem wir statt zu hassen
lieben lernen,
so wie du uns liebst. Amen.

_____________

Text: Peter Sigmund

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Bedenke Mensch, dass du Staub bist

Posted by conservare - 16/02/2010

Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst (Genesis 3,19)

Kehrt um und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15)

Und daher kommt unser Brauch des Aschenkreuzes:

Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.“
Jon 3,6

Ich richtete mein Gesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen, bei Fasten in Sack und Asche, zu bitten.“
Dan 9,3

Morgen ist es also wieder so weit – Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit.
Irgendwie freue ich mich darauf. Ich weiß nicht warum, aber die vorösterliche Fastenzeit, die mit dem Austeilen des Aschenkreuzes eingeläutet wird, ist mir lieber als die adventliche Fastenzeit. Endlich kann man mal wieder mit einem objektiv guten Grund kollektiv Buße tun und am Reinigungsprozess der eigenen Person und der Kirche mitwirken. Ist das nicht wunderbar? Und dann noch die Kreuzweg-Andachten; die Kreuzweg-Prozessionen; die Fastenpredigten; die Exerzitien… das sind sehr nützliche und besinnliche Hilfsmittel in diesen kargen 40 Tagen der Stille, der Buße, des Opfers und der Umkehr.

Was macht man sonst noch in diesen Tagen? Viel beten; in der Bibel lesen; Buß-Psalmen beten; sämtlichen Konsum reduzieren; viel spenden; Palmzweige sammeln (jetzt noch nicht ;-)); schweigen; gute geistliche Lektüre lesen oder auch die „Lectio Divina“ üben… ach es gibt beinahe so viel zu tun, dass es eigentlich keine karge, sondern eine reiche Fastenzeit ist. Wie soll man da zur Ruhe kommen? Vielleicht ist es ganz sinnvoll, sich nur begrenzt diverse Aktionen vorzunehmen. Wir Menschen sind doch immer ganz gut darin, durch übermäßiges Tun uns selbst zu übertünchen. Ehe man sich dann versieht, sitzt man zur Osternacht mit dem gleichen Ego in der Kirche, wie vor der Fastenzeit. Dabei sollen wir doch mit Christus leiden, sterben und an Ostern auferstehen. So wie letztes Jahr will ich nicht mehr „enden“ und deswegen möchte ich mir in jeder Fasten-Woche mindestens 2 Tage der absoluten Spärlichkeit und Ruhe einrichten, um auf Gottes Stimme zu „hören“. Denn wie oft kommt es vor, dass ich Ihn mit einem Redeschwall niederbügel, bis ich Ihm gegenüber ganz taub und blind bin. In der Stille lernt man das Hören und den Gehorsam. Im Lärm und im Trubel wird man taub und stumpfsinnig. Dieser Lärm, den man meistens ja selbst um sich herum zu verantworten hat, macht mich nicht zuletzt auch taub gegenüber meiner Mitmenschen. Also heißt es für mich dieses Jahr: In der Ruhe liegt die Kraft um gegen das schnatterhafte Ego bestehen zu können.

___________________

Siehe, o guter und lieber Jesus, vor deinem Angesicht werfe ich mich
auf die Knie nieder und bitte dich, aus tiefer Seele flehend: Präge
meinem Herzen ein den lebendigen Geist des Glaubens, der Hoffnung
und der Liebe, eine wahre Reue über meine Sünden und den festen
Willen, mich zu bessern. Mit innigem Mitleid und tiefem Schmerze
schaue ich auf deine fünf Wunden und erwäge dabei, was der Prophet
David von dir, o guter Jesus, geweissagt hat: Sie haben meine Hände
und meine Füße durchbohrt; sie haben alle meine Gebeine gezählt.

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Neunte Station

Posted by conservare - 05/02/2010

Neunte Station

Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
L. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Buch der Klagelieder. 3, 27-32
Gut ist es für den Mann, ein Joch zu tragen in der Jugend. Er sitze einsam und schweige, wenn der Herr es ihm auflegt. Er beuge in den Staub seinen Mund; vielleicht ist noch Hoffnung. Er biete die Wange dem, der ihn schlägt, und lasse sich sättigen mit Schmach. Denn nicht für immer verwirft der Herr. Hat er betrübt, erbarmt er sich auch wieder nach seiner großen Huld.

BETRACHTUNG
Was kann uns der dritte Fall Jesu unter dem Kreuz sagen? Wir haben an den Sturz des Menschen insgesamt gedacht, an den Abfall so vieler von Christus in einen gottlosen Säkularismus hinein. Müssen wir nicht auch daran denken, wie viel Christus in seiner Kirche selbst erleiden muß? Wie oft wird das heilige Sakrament seiner Gegenwart mißbraucht, in welche Leere und Bosheit des Herzens tritt er da oft hinein? Wie oft feiern wir nur uns selbst und nehmen ihn gar nicht wahr? Wie oft wird sein Wort verdreht und mißbraucht? Wie wenig Glaube ist in so vielen Theorien, wie viel leeres Gerede gibt es? Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muß doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie, eleison – Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25).

GEBET
Herr, oft erscheint uns deine Kirche wie ein sinkendes Boot, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist. Und auf deinem Ackerfeld sehen wir mehr Unkraut als Weizen. Das verschmutzte Gewand und Gesicht deiner Kirche erschüttert uns. Aber wir selber sind es doch, die sie verschmutzen. Wir selber verraten dich immer wieder nach allen großen Worten und Gebärden. Erbarme dich deiner Kirche: Auch mitten in ihr fällt Adam immer wieder. Wir ziehen dich mit unserem Fall zu Boden, und Satan lacht, weil er hofft, daß du von diesem Fall nicht wieder aufstehen kannst, daß du in den Fall deiner Kirche hineingezogen selber als Besiegter am Boden bleibst. Und doch wirst du aufstehen. Du bist aufgestanden – auferstanden und du kannst auch uns wieder aufrichten. Heile und heilige deine Kirche. Heile und heilige uns. Amen.

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Kardinal Ratzinger, Rom 2005

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Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe Teil 1

Posted by conservare - 19/01/2010

Maria, Mutter von der immerwährenden Hilfe, bitte für uns!

Mit vollem Recht ruft die Lauretanische Litanei die Mutter Gottes als „Auxilium Christi-anorum”, als „Hilfe der Christen” an. Maria hilft der Kirche, dem mystischen Leib Christi und allen seinen Gliedern, die sich vertrauensvoll an ihre Mutter wenden; „Maria hilft immer! Sie hilft jederzeit”, heißt es in dem alten Gebet „Jungfrau, Mutter Gottes mein…”. Auf der Titelseite dieses Informationsblattes sehen wir das schöne Gnadenbild der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe”. Das Bild, das wahrscheinlich im 13. Jahrhundert entstand (byzantinische Schule), befand sich zunächst auf der Insel Kreta. Hier wurde es gegen Ende des 15. Jahrhunderts von einem frommen Kaufmann, der es vor dem Zugriff der Türken schützen wollte, mitgenommen; das Schiff aber, mit dem er nach Rom fahren wollte, geriet in schwerste Seenot und erst, nachdem der Kaufmann zusammen mit den Seeleuten zur Mutter Gottes inständig um Rettung flehte, legte sich der Sturm und man gelangte sicher nach Rom.

Am 27. März 1499 wurde das Bild am Hochaltar der Kirche St. Matthäus in Merulana angebracht. Viele pilgerten zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe und fanden Trost und Hilfe; auch von Wundern wird berichtet.

In den Jahren zwischen 1809 und 1815 wurde die Kirche St. Matthäus völlig zerstört; das Gnadenbild verschwand. Nach 50 Jahren erst fand man es wieder. Der Generalsuperior der Kongregation vom heiligsten Erlöser (Redempt-oristen), Pater Nikolaus Mauron, bat alsbald den Hl. Vater, Papst Pius IX, das Bild in die Kirche St. Alfonsus übertragen zu lassen; am 23. Juni 1867 schließlich wurde das Bild in dieser Kirche auch feierlich gekrönt. Unzählige Pilgerscharen kommen seitdem, um die Gottesmutter zu ehren und sie um ihre Hilfe und ihrem Beistand anzuflehen.
Betrachten wir dieses Bild aufmerksam, so fällt uns auf, daß das Antlitz der Mutter Gottes bei aller Güte auch eine gewisse Trauer ausstrahlt. Auf den Armen trägt sie das göttliche Kind, dessen Blick auf einen Engel am rechten oberen Bildrand gerichtet ist, der das Kreuz herbeiträgt. Ein zweiter Engel bringt Lanze und Essigschwamm. Das göttliche Kind umfängt mit beiden Händchen die Hand der Gottesmutter, zugleich löst sich eine Sandale von seinem Fuß. Ein Bild mit tiefer Ausdruckskraft.

Die Erlösung am Kreuz war der Grund für die Menschwerdung Gottes. Das Leben Jesu Christi auf Erden läßt sich deshalb nicht ohne Kreuz denken.

Die Engel bringen schon jetzt die Leidenswerkzeuge. Die Liebe Christi zu uns Menschen ist so groß, daß er freiwillig sein Leben für uns dahingab. Im Garten Getsemani rann sein Blutschweiß zu Boden und er sprach: „Vater, wenn es dein Wille ist, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen; doch nicht mein Wille geschehe, sondern der deine!” (Lk 22,42) Die Seele des Herrn erbebt vor dem Leiden, das ihm bevorsteht – schrecklicher ist sein innerer Schmerz, der Schmerz über die Sünden der Menschen, der Schmerz darüber, daß trotz dieses Werkes viele sich nicht bekehren werden. So ist es nicht verwunderlich, daß das göttliche Kind als Ausdruck des Erschauderns einen Schuh verliert und zugleich sich an der Mutter festhält.

Der Blick Mariens richtet sich auf den Betrachter des Bildes; tiefste Vereinigung mit dem das Kreuz erwartenden göttlichen Kind geht einher mit der daraus erwachsenden Bereitschaft, den Menschen Mutter und Helferin zu sein.
Werfen wir uns also auch in ihre Arme. Da sie vom Herrn her Macht besitzt, uns zu helfen, so viel sie will, so wünscht sie gleichsam von uns, daß wir ihr als unsere Mutter vertrauensvoll Gelegenheit geben, ihre Macht auch auszuüben. Ihre Freude besteht darin, aus dem unermeßlichen Schatz der göttlichen Freigebigkeit für uns zu schöpfen. Ja, man kann sagen, sie sehnt sich danach, auf unseren Hilferuf zu antworten; sie würde sich beklagen, wenn wir ihr etwas verschwiegen, ihr ein Leid nicht anvertrauten, einen Fehler, eine Versuchung nicht mit ihr besprächen, einen tiefen Wunsch oder eine Sehnsucht ihr nicht eröffnen würden.

Welch ein Vertrauen dürfen wir deshalb zu unserer Mutter haben! Unser Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II schreibt in der Verkündigungsbulle „Incarnationis mysterium” zum Jubiläumsjahr 2000 vom 29. November 1998: „Niemals werden die Völker aufhören, die Mutter des Erbarmens anzurufen, und immer werden sie unter ihrem Schutz Zuflucht finden.”

Maria ist und bleibt die Mutter von der Immerwährenden Hilfe. Wenn wir uns Tag für Tag bemühen und auf sie vertrauen, führt sie uns in die ewige Heimat.

Quelle FSSP

Gebet in schwerer Seelennot

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, gedenke des großen Leides, das deine Seele durchdrungen, als du unter dem Kreuz deines göttlichen Sohnes standest.
Habe Mitleid mit meiner gequälten Seele. Ich leide sehr, o gute Mutter. Meine Qual ist eine Seelenqual und darum auch so schmerzlich.
O meine geliebte Mutter, erbarme dich meiner. Schau auf meine große Not und erflehe mir den Augenblick der Befreiung.
Einstweilen aber, so bitte ich flehentlich, erlange mir die Gnade, mein Kreuz geduldig, verdienstvoll und mit Ergebung in Gottes heiligen Willen zu tragen. Amen.

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Teil 2 – Teil 6 siehe unten

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 2

Posted by conservare - 19/01/2010

Kleine Novene zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

Erster Tag
Hoch preist meine Seele den Herrn und mein Geist frohlockt über Gott, meinen Heiland… (Lk 1, 46).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ich verweile gerne vor Deinem Gnadenbild und bete
vertrauensvoll zu Dir.
Du bist die Mutter der erbarmenden Liebe.
Du bist meine Zuflucht und Hoffnung.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Zweiter Tag
.. denn gnädig schaute er herab auf die Niedrigkeit seiner Magd. Siehe, von nun an werden mich
seligpreisen alle Geschlechter
(Lk 1, 48).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, reiche mir deine Hand, so bitte ich flehentlich. So
wir Gott seine Hand über dich gehalten hat, so schütze du mich und stehe mir bei.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Dritter Tag
Großes tat an mir der Mächtige und heilig ist sein Name (Lk 1, 49).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, dankbar preise ich meinen Gott und Retter, daß er
mir die Gnade des Vertrauens zu dir geschenkt hat.
Ich bitte flehentlich: Gehe du an meiner Seite und hilf mir aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn,
unserem Herrn Jesus Christus!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Vierter Tag
Sein Erbarmen gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten (Lk 1, 50).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du hilfst dem, der sich vertrauensvoll an dich
wendet und stehst allen bei, die sich bemühen um ein wahrhaft christliches Leben.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Fünfter Tag
Er nahm sich Israels an, seines Knechtes, zu gedenken seines Erbarmens (Lk 1, 54).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, Gott hat dir ein gütiges Herz geschenkt, damit du
auf uns schauest und uns in unseren Nöten beistehst.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Sechster Tag
Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort (Lk 1, 38).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du bist die Fürsprecherin aller, die sich an dich
wenden. Schaue gnädig auf mich herab, denn auch ich empfehle mich und meine Anliegen deiner
Fürsprache.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Siebter Tag
Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes (Lk 1, 42).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ich danke dir inniglich, daß ich mit meinen Sorgen
und Nöten allezeit zu dir kommen kann; stehst du mir bei, so kann mir nichts geschehen.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Achter Tag
Selig, die geglaubt hat, daß in Erfüllung gehen wird, was ihr gesagt worden ist vom Herrn (Lk 1,45).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, erflehe mir die Gnade allzeit zu dir rufen zu können.
Nie will ich vergessen, daß du meine Mutter bist und stets Sorge um mich trägst.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Neunter Tag
Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen (Lk 2, 19).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, birg mich unter deinem Mantel, neige dein Ohr mir
zu und sei mir Fürsprecherin in meinen Sorgen und Nöten.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser, …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 3

Posted by conservare - 19/01/2010

Zu Ehren Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ein armer Sünder kniet vor dir und nimmt voll Vertrauen zu dir seine Zuflucht.
Mutter der Barmherzigkeit, habe Mitleid mit mir! Ich höre, wie du von allen die Zuflucht und Hoffnung der Sünder genannt wirst. Sei also auch meine Zuflucht und Hoffnung! Hilf mir aus Liebe zu Jesus Christus! Reiche deine Hand einem armen Gefallenen, der sich dir empfiehlt und für immer deinem Dienste weiht.

Dankbar preise ich den Herrn, daß er in seiner Erbarmung mir ein solches Vertrauen zu dir geschenkt hat. Es ist das sichere Unterpfand für mein ewiges Heil.

Bisher bin ich in meiner Armseligkeit so oft gefallen, weil ich mich nicht an dich gewandt habe. Ich weiß, wenn du mir hilfst, werde ich standhaft bleiben. Ich weiß auch, du wirst mir helfen, wenn ich mich dir empfehle. Doch ich fürchte, wenn ich in Gelegenheit zum Falle komme, könnte ich unterlassen, zu dir zu rufen.

Darum bitte ich dich um die eine Gnade; so innig ich nur kann, flehe ich dich an: Hilf, daß ich bei den Anfechtungen der Hölle immer zu dir meine Zuflucht nehme und zu dir rufe: Maria, hilf mir! Mutter von der immerwährenden Hilfe, laß nicht zu, daß ich meinen Gott verliere!

Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)

~ ~ ~

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, gib, daß ich jederzeit deinen mächtigen Namen anrufen kann, denn dein Name ist der Trost der Lebenden und die Rettung der Sterbenden.

Maria, du reine, gütige Mutter, gib, daß dein Name von heute an der Atem meiner Seele wird!
Große Königin, komm mir zu Hilfe, sooft ich zu dir rufe.

In keiner Versuchung und keiner Not will ich es unterlassen, zu dir zu rufen, und immer wieder will ich rufen: Maria, Maria!
Was für eine Tröstung und Freude ist es für mich, welches Vertrauen und welch zarte Liebe erwacht in meiner Seele, wenn ich dich nur nenne und an dich denke! Ich danke dem Herrn, daß er zu meinem Besten dir einen so schönen, liebenswürdigen und mächtigen Namen gegeben hat.

Doch ich will dich nicht nur anrufen, aus Liebe will ich zu dir rufen; die Liebe soll mich daran erinnern, immer wieder zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe!

Gegrüßet seist du, Maria, … (dreimal)

~ ~ ~

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du bist die Ausspenderin aller Gnaden, die Gott uns Armseligen verleiht. Er hat dir solche Macht und solchen Reichtum und ein so gütiges Herz gegeben, damit du in unseren Nöten uns zu Hilfe kommst.

Du bist die Fürsprecherin der ärmsten und verlassensten Sünder, wenn sie sich zu dir wenden. Hilf auch mir, ich empfehle mich dir. In deine Hand lege ich mein ewiges Heil, dir übergebe ich meine Seele. Nimm mich auf in die Zahl deiner treuesten Diener, birg mich unter deinen Schutzmantel. Wenn du mir hilfst, dann fürchte ich nichts.

Hohe Königin, erflehe mir Vergebung meiner Sünden, Liebe zu Jesus, Beharrlichkeit bis ans Ende und die Gnade, stets zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe.

Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 4

Posted by conservare - 19/01/2010

Anrufungen zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

O Mutter von der immerwährenden Hilfe, du, deren Name allein schon mir Vertrauen gibt – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich widerstehe in den gefahrvollen Stunden der Versuchung – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich mich vom Falle erhebe, wenn ich das Unglück hatte, zu sündigen – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich die verderblichen Bande, die mich an den Dienst Satans fesseln wollen, zerreiße – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

gegen die Lockungen der Welt, die gefährlichen Gesellschaften und alle anderen schlechten Einflüsse – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

wenn ich in der Lauheit dahinlebe, daß ich schnell wieder eifrig werde – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

beim Empfang der heiligen Sakramente und in den Pflichten der christlichen Frömmigkeit – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

in allen Prüfungen und Leiden meines Lebens – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich meiner eigenen Unbeständigkeit nicht nachgebe, sondern bis zum Ende im Guten ausharre – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich dich liebe und dich allezeit anrufe – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich meinen Nächsten bewege, dich zu lieben und dich anzurufen – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

bis zu meinem letzten Tage, bis zum letzten Atemzug – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter. Amen.

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 5

Posted by conservare - 19/01/2010

Litanei zu Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Christus höre uns – Christus erhöre uns
Gott Vater vom Himmel – erbarme Dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt, – erbarme Dich unser
Gott Heiliger Geist – erbarme Dich unser
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott – erbarme Dich unser

Heilige Maria – bitte für uns
Heilige Gottesgebärerin – …
Heilige Jungfrau aller Jungfrauen – …
Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen – …
Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe – …

Wir armen Sünder rufen zu dir – o Maria, immer hilf
daß wir Gott, das höchste Gut, aus ganzem Herzen lieben – …
daß wir deinem göttlichen Sohne in allem gleichförmig werden – …
daß wir zu dir, o allerseligste Jungfrau, eine zarte und innige Andacht tragen – …
daß wir die Sünde, das einzige Übel, aus allen Kräften hassen – …
daß wir häufig unserer letzten Dinge gedenken – …
daß wir die heiligen Sakramente oft und würdig empfangen – …
daß wir die nächste Gelegenheit zur Sünde nach Kräften meiden – …
daß wir keinen Tag unseres Lebens das heilige Gebet unterlassen – …
daß wir in der Stunde der Versuchung beten – …
daß wir großmütig unseren Feinden verzeihen und allen Menschen Gutes wünschen – …
daß wir unsere Bekehrung nicht von einem Tag auf den anderen verschieben – …
daß wir mit Eifer an der Ausrottung unserer bösen Gewohnheiten arbeiten – …
daß wir in der Gnade und Freundschaft Gottes leben und sterben – …
in allen Anliegen des Leibes und der Seele – …
in Krankheit und Schmerz – …
in Armut und Not – …
in Verfolgung und Verlassenheit – …
in Kummer und Betrübnis – …
in Zeiten unseliger Kriege und ansteckender Seuchen – …
in den Kämpfen gegen die Neigungen der verdorbenen Natur – …
in den Anfechtungen wider die Tugend der Reinheit – …
in jeder Gefahr zu sündigen – …
wenn wir am Ende unseres Lebens angelangt sind – …
wenn wir auf dem Sterbebett liegen – …
wenn unsere Augen erlöschen und das Herz zu schlagen aufhört – …
wenn wir unseren Geist in die Hände des Schöpfers aushauchen – …

Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erbarme Dich unser

Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin – auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten:
O Gott, Du hast gewollt, daß die Mutter Deines eingeborenen Sohnes die immerwährende Hilfe auf Erden sei; verleihe uns die Gnade, sie in allen Anliegen des Leibes und der Seele vertrauensvoll anzurufen, damit wir, durch ihren Schutz und Beistand gerettet, zur immerwährenden Anschauung Deiner Herrlichkeit gelangen mögen. Durch denselben Christus, unsern Herrn. Amen.

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 6

Posted by conservare - 19/01/2010

Maria, du unsere Mutter, nimm uns alle unter deinen mächtigen Schutz:

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass‘ mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.
Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass‘ mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff‘ und baue ich.
Mutter, zu Dir ruf‘ und seufze ich.
Mutter, Du Gütigste, steh‘ mir bei.
Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir sei.

O Mutter, so komm, hilf beten mir!
O Mutter, so komm, hilf streiten mir!
O Mutter, so komm, hilf leiden mir!
O Mutter, so komm und bleib bei mir!

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!
Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!
Du musst mir nun helfen, o Treueste!
Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier!

Wer hat je umsonst Deine Hilf‘ angefleht?
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?
Drum ruf‘ ich beharrlich in Kreuz und in Leid!
Maria hilft immer! – Sie hilft jederzeit!

Ich ruf‘ voll Vertrauen in Leiden und Tod:
Maria hilft immer – in jeglicher Not!
So glaub‘ ich – und lebe und sterbe darauf.
Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

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