CONSERVARE

… Salz der Erde

Archive for the ‘Heilige und Martyrer’ Category

Die Heiligen und Martyrer der Römisch Katholischen und der Ost-Kirchen

Unschuldige Kinder

Posted by conservare - 28/12/2009

Zum heutigen Gedenktag der Unschuldigen Kinder, möchte ich die eigene Gebets-Intensität gegen das himmelschreiende Unrecht der Abtreibung erneuern. Es ist dies eine wichtige Angelegenheit der Kirche und muss weiterhin hohe Priorität haben. Denn wir sind keine Kindermörder und wir unterstützen auch keine Kindermörder. Das ist mitunter das, woran man früher die Christen in einer heidnischen Gesellschaft erkannte: Sie töten keine Kinder – seien sie noch so sehr arm oder behindert. Die Heiden hingegen setzten nicht nur ihre Kinder aus, sondern töteten oder opferten sie ihren Götzendämonen. Es hat also sehr wohl etwas mit unserem Glauben zu tun, inwiefern wir zum Leben und zu den Kindern, die Gott uns schenken will, stehen. Ich hoffe und bete, dass sich das im kommenden Jahr massiv in den Herzen und Köpfen der Menschen einprägt, sonst erleben wir in Deutschland den gleichen Dammbruch wie in Österreich mit der rezeptfreien Abtreibungspille.

Heute opfert man in unserer Gesellschaft wieder offiziell Kinder. Und zwar besonders die Ungeborenen, aber auch jene Kinder, die verwahrlosen und dieser sexualisierten und gottlosen Gesellschaft wehrlos ausgeliefert sind. Ihrerseits wird ihnen das Potential der Vernichtung ihrer eigenen Kinder von Haus und Schule aus eingeprägt. Oft sind die eigenen Eltern machtlos gegen die sexuelle Prägung im sogenannten ‚Aufklärungsunterricht‘ und müssen mit Strafen rechnen, wenn sie ihre Kinder verschonen möchten.

Die Unschuldigen Kinder, die damals auf Herodes Befehl hin getötet wurden, werden in der Kirche seit vielen Jahrhunderten als Martyrer verehrt. Die Eltern dieser Kinder mussten sehr unter der Verfolgung ihrer Babies leiden! Aber die heutigen Kinder, die bereits schon im Mutterleib getötet werden, sterben anonym. Ihre Eltern kannten weder die Gesichter, noch ihre Stimmen. Sie hören und hörten nicht die Schreie und das Weinen ihrer sterbenden Babies. Sie glauben es sei ihre freie Entscheidung gewesen, oder sie glauben, dass sie keine andere Wahl hatten, als ihr eigenes Fleisch und Blut töten zu lassen. Dies macht die heutige Abtreibung zu einer noch perfideren Ausführung des Herodes-Auftrages.

Millionen Ungeborene sind bedroht, aber die Statistik der auf diesem Wege getöteten ungeborenen Kinder will man bewusst verschleiern und gar abschaffen, damit nur ja keiner sieht, dass mittlerweile mehr Menschen an Abtreibung starben, als am zweiten Weltkrieg! Es könnten ja sonst die Menschen, die noch Herz und Hirn haben, das große Unrecht der Abtreibungslobby erkennen! Die Frauen die so verzweifelt sind, dass sie abtreiben, sind für diese Lobby ein gefundenes Fressen. Diese Abtreibungskliniken bieten der werdenden Mutter an, die „Drecksarbeit“ zu erledigen. Mit dem Post Abortion Syndrom werden diese Frauen allein gelassen. Worin bestand nun die ‚Hilfe‘? Man hilft einer Frau nicht, indem man ihr Baby tötet, sondern indem man die Frau und das Kind grundlegend unterstützt. Dazu kann ein Fond angelegt werden und die Christen müssten noch christlicher werden, damit sie auch wirklich helfen und nicht nur sagen: „Der Staat macht das“. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten um solchen Frauen in Not zu helfen. Wer nur den Tod als Lösung parat hat, ist das Werkzeug des Teufels, denn alles was ihm untersteht, will zum Tode und nicht zum Leben.

Es ist auch eine Prüfung unserer Zeit, nämlich dass wir Christen nicht wegschauen und nicht die werdenden Mütter (auch Väter) mutlos in die Arme der Tötungsärzte laufen lassen!

Fürbitten zum Schutze ungeborenen Lebens

Allmächtiger und barmherziger Gott, Du hast den Menschen als die Krone der Schöpfung erschaffen. Heute hat sich die Menschheit weit von Dir und Deinen Geboten entfernt. Ungeborenes Leben wird überall in der Welt getötet, auf grausame Weise vernichtet.

So bitten wir Dich durch Deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, auf die Fürsprache Seiner Heiligsten Mutter sowie aller Engel und Heiligen:

Schenke in Deiner Gnade allen werdenden Müttern die Erkenntnis, daß ihr Kind von der Empfängnis an ein wahrer Mensch ist und daß jede Art von Tötung dieses menschlichen Lebens ein schwerer Verstoß gegen Gottes Gebot ist.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Steh allen Ärzten bei, daß sie jedes menschliche Wesen, auch das ungeborene, unter allen Umständen als Dein Ebenbild schützen.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Führe alle jene, die die Tötung menschlicher Geschöpfe vermitteln oder durchführen, zur Erkenntnis, daß sie sich ihrer Schuld bewußt werden und wieder Versöhnung mit Dir suchen.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Sei den Frauen nahe, die ein hilfloses Kind in ihrem Leib töten ließen; laß sie die Gnade annehmen, sich zu bekehren und sich im Sakrament der Buße mit Dir zu versöhnen.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Erleuchte alle Eltern, Freunde und Ehemänner schwangerer Frauen, daß sie niemals Mithilfe zur Tötung von Ungeborenen leisten, sondern sie im „Ja“ zu dem in ihrem Schoß empfangenen Kind bestärken.

Wir bitte Dich, erhöre uns!

Hilf den Politikern, daß sie alle Gesetze im Licht der Gebote Gottes beschließen und Gesetze, in denen menschliches Leben preisgegeben wird, wieder korrigieren.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Gewähre den Kindern, daß sie auch in der Schule zu christlichen Werten und großer Ehrfurcht vor dem Geheimnis menschlichen Lebens geführt werden.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Stärke die junge Generation, daß sie sich die richtungsweisenden Worte der Kirche über die menschliche Geschlechtlichkeit zu eigen macht und sich entschließt, danach zu leben.

Wir bitten Dich, erhöre uns!

Gütiger Gott, leite uns alle an, daß wir uns bemühen, selber nach dem Evangelium und Deinen Geboten zu leben. Hilf uns, daß wir ungeborenes menschliches Leben mit aller Entschiedenheit verteidigen und einen Teil der Schuld, die hier auf der Menschheit lastet, durch Gebet und Opfer verringern helfen.

Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen

(Mit kirchlicher Druckerlaubnis Nr. 126, Kath. Pfarramt St. Bruder Klaus, München.)

Advertisements

Posted in Gebete, Heilige und Martyrer, Kultur des Lebens | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »

Nikolaus-Gebet der Ostkirche

Posted by conservare - 06/12/2009

Auf Erden hast du gestrahlt
durch den Glanz der Wunder,
weiser Nikolaus,
du bringst jede Zunge dazu,
Den zu rühmen
und zu preisen,
Der dich auf Erden
schon mit Ruhm bedacht.

Tritt bei Ihm dafür ein,
dass Er von aller Not errette,
die in Glauben und Liebe
dein Andenken feiern,
du Auserwählter
unter den Vätern.

Posted in Gebete, Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Geht Barbara im Klee, kommt’s Christkind im Schnee.

Posted by conservare - 04/12/2009

Da habe ich gute Hoffnung das es an Weihnachten schneit, denn heute am Barbara-Tag ist bei uns der Klee schön dunkelgrün.

Heute werde ich noch kurz vor der Heiligen Messe ein paar schöne große Kirschzweige abzwicken und in die Vase unter meinem Barbara-Gemälde stellen. Dazu habe ich heute ein paar Tipps gelesen:

  • 1. Nur mehrjährige Kirschentriebe blühen zuverlässig in der Vase. Sehr blütenreich sind Kirschzweige mit sogenannten Bukettknospen, also jene Knospen die so aufgezettelt abstehen.
  • 2. Die frisch geschnittenen Zweige legt man in 35° C warmes Wasser. Für etwa zwölf Stunden bleiben sie im Tauchbad. Dann sollen sie angeblich ganz ganz sicher blühen.
  • 3. Kohle ins Wasser: Holzkohle desinfiziert die Schnittstellen und deshalb faulen die Zweige nicht so schnell. So haben Sie länger Freude an den blühenden Zweigen.

Na ich bin ja gespannt ob es mir dieses Jahr mit diesen Tipps gegönnt ist bis zu Weihnachten eine schöne Blütenpracht zu genießen. Jedenfalls gefällt mir der Brauch am Barbara Tag sehr gut!

Ich habe eine große Liebe zur Heiligen Barbara entwickelt – war sie es doch, von der ich kurz vor meiner Bekehrung geträumt habe und vielleicht hat sie so den „Stein ins Rollen“ gebracht und mein Herz auf IHN vorbereitet. Wer weiß? Ich erlebte es so: Die heilige Barbara hat geholfen.

Barbara kannte zu Lebzeiten auf Erden das Heidentum und den Kult um die Götter, aber sie war diesen Dingen abgeneigt und sehnte sich nach den einen Gott, den die Christen liebten – den Heiligen Dreifaltigen Gott. Damals, als ich dem Neuheidentum den Rücken kehrte, sehnte ich mich nach jemanden, der mir helfen konnte und es war niemand anderes da, der dies vermochte, außer Gott. Ich kann es ein bisschen nachvollziehen wie es der jungen Barbara unter den Heiden ergangen ist und wie groß ihre Sehnsucht nach dem wahren Gott gewesen sein musste. So eine große Sehnsucht hatte sie – und ihre Liebe zu Jesus Christus war wohl noch größer, denn sie wurde für ihren Glauben vom eigenen Vater umgebracht. Wie es die Legende erzählt:

Nikomedia, im Altertum die Hauptstadt von Bithynien im nördlichen Kleinasien, heute Izmit, wurde vom römischen Kaiser Diokletian zu einer Residenz ausgewählt. Regiert wurde die Stadt von Maximian, der als resoluter Christenverfolger in die Geschichte eingegangen ist. Hier lebte damals um 300 n. Chr. ein heidnischer Grieche aus herrschaftlichem Hause mit Namen Dioscorus. Bekannt war er durch den Überfluß hochbedeutender Güter. Er hatte nur eine einzige, bildhübsche Tochter, Barbara, die er über alles liebte und vor jeglicher Berührung mit der Welt zu bewahren versuchte, nicht zuletzt, um sie den Einflüssen der Christenlehre zu entziehen. Er bemerkte sehr wohl, dass ihr der heidnische Kult zuwider und sie dem Gott der Christenheit mehr zugetan war als den heidnischen Göttern. So befahl Dioscorus einen Turm zu bauen, den er seiner Tochter als Wohnung zuwies und den sie während seiner Abwesenheit nicht verlassen durfte, damit sie von keinem Menschen gesehen würde. Alles womit er sie erfreuen konnte, gab er ihr. Er ließ sie von den besten Lehrern unterrichten und sorgte auch sonst für jegliche Bequemlichkeit. Doch diese Abgeschiedenheit veranlasste Barbara zum Nachdenken über die Welt und ihren Schöpfer. Die Freiheit ihres Geistes entzündete in ihr die Sehnsucht nach der Erkenntnis des wahren Gottes.

Auch lebte zu jener Zeit in der Stadt Alexandrien ein gelehrter Mann, namens Origines. Als Barbara trotz aller Weltabgeschiedenheit von Origines hörte, gelang es ihr, Kontakt mit ihm aufzunehmen und teilte ihm mit: „Von der Zeit an, da ich denken konnte, habe ich von ganzem Herzen begehrt, zu der Erkenntnis des wahren Gottes zu gelangen, und ich habe lange nachgedacht und gefunden, dass in Bildnissen aus Holz, Stein und Metall keine Gottheit gleichen kann, denn so schön sie auch sein können, sie bleiben leblos.“

Origines teilte ihr mit von der Dreieinigkeit und Dreifaltigkeit Gottes sowie vom ewigen Leben, das die erwerben, die um Christi willen unter Martern ihr Leben lassen. Zugleich sandte er einen Lehrer mit Büchern zu Barbara, den sie mit größter Verehrung aufnahm und ihrem Vater gegenüber als einen in der Heilkunst erfahrenen Alexandriner ausgab. Dioscorus gestattete seiner Tochter, mit diesem Gelehrten Gespräche zu führen. In Wirklichkeit war dieser Mann der Priester Valentinus, von dem sie Belehrung über die Dreifaltigkeit und über Christi Taufe erhielt. Aus Ehrfurcht gegenüber Gott Vater, Sohn und dem Heiligen Geist ließ sich Barbara während einer längeren Reiseabwesenheit ihres Vaters von Valentinus taufen und zu den zwei Fenstern des Turmes ließ Barbara ein drittes anbringen. Sie nahm stetig zu an den Erkenntnissen der göttlichen Weisheiten.

Als Dioscorus zurückkehrte und die Umwandlung seiner Tochter bemerkte, verfinsterten sich plötzlich seine Züge. Danach befragt, warum sie ein drittes Fenster habe einbringen lassen, antwortete Barbara: „Die drei Fenster erleuchten den ganzen Menschen, denn drei sind es auch, die die Welt erleuchten und der Sterne Lauf regeln, nämlich der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.“ Über diese Antwort zunächst erschrocken, ermahnte sie Dioscorus liebevoll, von der Torheit abzulassen und sich den alten Göttern wieder zuzuwenden. Zur damaligen Zeit wurden die Christen in den Ländern unter römischer Herrschaft überall grausam verfolgt. Sie galten als Feinde des Staates, auf die Zugehörigkeit zum Christentum standen tödliche Strafen. Doch alle Vorhaltungen blieben ohne Erfolg. Die Götterbilder waren im Turm schon durch Kreuze ersetzt. Barbara sagte ihrem Vater freimütig, dass sie nunmehr Christin sei und die heidnischen Götter und Gebilde von Menschenhand verachte. Sie sei entschlossen, Christus allzeit zu dienen.

Dioscorus geriet in Zorn und wollte seine Tochter auf der Stelle mit dem Schwert durchbohren. Barbara ergriff die Flucht, ein Fels öffnete sich und gewährte ihr Zuflucht. Der Vater jedoch entdeckte sie. Barbara sollte vor dem Präfekten Marcianus dem neuen Glauben abschwören. Erbarmungslose Geiselung konnte sie nicht im Glauben erschüttern. In der Nacht erschien ihr im Verlies Christus, für den sie gelitten hatte und befreite sie von ihren Wunden. Den qualvollen Martern sollte schließlich die Hinrichtung durch das Schwert folgen. Es war ihr eigener Vater, der zum Henker wurde. Er schlug seiner Tochter den Kopf ab. Dioscorus mußte diese Freveltat jedoch gleich büßen. Unter Donner wurde er vom Blitzstrahl getötet.

Ja, ich mag diese Heilige einfach. Sie war die Namenspatronin meiner Oma seligen Andenkens und somit in unserer Familie natürlich schon immer präsent. Außerdem gehört sie zu den Vierzehn Nothelfern und das wirklich zu recht.

Sie ist die Patronin – unter anderem – des Bergbaus, und im Zuge dessen entstand folgendes Gebet, welches die Kinder sangen, während ihre Väter unter Tage Kohle und Bodenschätze aus der Tiefe holten oder einen Tunnel durch das Gestein wühlten:

Lieber Gott, ich fleh zu dir,
beschütz den guten Vater mir!
Dort unten in dem tiefen Schacht,
gib auf seine Schritte acht!
Der treue Engel sei ihm gut!
Und segne alles was er tut!
Und lass‘ ihn bald zu Hause sein,
den lieben guten Vater mein! Amen!

Sankt Barbara, bei Tag und Nacht,
fahr‘ mit dem Vater in den Schacht!
Steh Du ihm bei in jeder Not,
bewahr‘ ihn vor dem jähen Tod!

In der Basilika Vierzehnheiligen betet man heute:

Das Barbara-Gebet

Heilige Barbara, so lange wir leben,
fühlen wir uns gefangen in Sorge und Not,
in Leid und Sünde.
Hilf, dass wir Jesu Leiden, sein Sterben
und seine Auferstehung als Botschaft der
Befreiung aus unserer irdischen Gefangenschaft
begreifen und in der Todesstunde eingehen dürfen
in sein ewiges Erbarmen.

Als Patronin der Sterbenden ist sie ebenfalls bekannt, daher betet man:

O heilige Barbara Du edle Braut,
Mein Leib und Seel’ sei Dir vertraut.
Sowohl im Leben als im Tod,
Komm mir zu Hilf’ in letzter Not.

Komm mir zu Hilf’ beim letzten End,
Dass ich empfang’ das heiligste Sakrament.
Dass ich bei Gott soviel erwerb’,
Dass ich in seiner Gnade sterb’.

Den bösen Geist weit von mir treib,
Mit Deiner Hilf’ stets bei mir bleib!
Wenn sich mein’ Seel’ vom Leibe trennt,
So nimm sie auf in Deine Händ!

Behüt sie Gott vor höllischer Pein,
Und führ’ mein’ Seel’ in den Himmel ein.
Amen

Posted in Gebete, Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , , | 2 Comments »

Ecclesia Romana semper habuit primatum

Posted by conservare - 10/11/2009

leo I

Ah, heute feiert(e) die Kirche den Gedenktag des Heiligen Leo I., Papst Leo der Große.
Kirchenlehrer. Geboren um 400 in der Toskana in Italien und gestorben am 10. November 461 in Rom.

Ich habe gerade eben eine kurze Biographie über ihn gelesen und diese ließ schon eine erste Welle der Begeisterung über mich hinweg rollen. Er war einer dieser großen Männer auf dem Stuhle Petri, der für Jesus Christus und seine Kirche stark aber auch liebevoll eingetreten ist.

Ich muss unbedingt mehr über diesen großartigen Papst erfahren! Er wurde 1754 von Papst Benedikt XIV. zum Kirchenlehrer ernannt und es müsste dann doch einige Dokumente geben, die auch für unsere Zeit sehr wichtig sein könnten. Denn immerhin haben wir es hier mit einem Papst zu tun, der zur Zeit der großen Auseinandersetzungen um den rechten Glauben lebte und gegen den Arianismus, Nestorianismus, Manichäismus etc. ankämpfen musste. Er war es u.a. auch, der für Klarheit über das Amt Petri sorgte.

Mich würde interessieren, was uns das Leben und die Lehre des Heiligen Leo I. heute sagen kann. Denn zweifelsohne wird die Kirche schon wieder oder immer noch von Irrlehren bedroht und viele Menschen geraten dadurch auf den falschen Weg. Und zweifelsohne leben wir in einer Zeit, in der das Amt des Heiligen Vaters missverstanden und dann auch lächerlich gemacht wird. Wir brauchen aber wieder diese klare Linie die erkennen lässt was der Papst ist und was die Kirche ist. Gott sei es gedankt, haben wir doch wieder einen wunderbaren Papst bekommen, der sich diesen Aufgaben annimmt. Nicht zuletzt natürlich auch durch die Verkündigung, dass die Katholische Kirche die Kirche Jesu Christi ist. Und dieses Wissen brauchen wir, um zu erkennen wo wir stehen und wer wir sind. Und dieses Wissen braucht die Welt, um sich daran zu reiben. Und dieses Wissen brauchen die Suchenden in dieser heillosen Welt!

Heiliger Leo der Große, bitte für uns!

P.s.:Er ist übrigens Patron der Sänger, Musiker und Organisten 🙂

Posted in Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

All Hallows‘ Even

Posted by conservare - 31/10/2009

oder „Süßes, sonst gibts Saures“.

Wie gestern schon erwähnt, feier ich heute weder Halloween noch den Reformationstag (der ist für mich eher ein Trauertag), sondern gebe dem Heiligen Wolfgang die Ehre und bereite mich auf Allerheiligen vor – was mir auch als das einzig Vernünftige erscheint. Immerhin heißt es ja „all HallowsEven“, der Abend vor Allerheiligen, an dem man bereits schon vor dem eigentlichen Festtag den Heiligen gedenkt und Gott dankt. Die Festtage schon am Vorabend beginnen zu lassen, ist eine alte christliche Tradition. So auch die Vorabendmessen am Samstag Abend. Für diesen Abend vor Allerheiligen gibt es schöne Gebete und Texte von Heiligen, die ich meditieren werde. Vielleicht werde ich mich auch mit ein paar Heiligen-Biographien beschäftigen. Meine Sammlung an Heiligenbildchen und Gebetszettel werde ich mir ansehen und dabei gemütlich einen Erkältungstee trinken (mit Honig schmeckt der nicht einmal so übel) und vor der Messe bete ich noch einen Rosenkranz für die armen fehlgeleiteten Kinder, die bei der Kälte – und dann auch noch in der Nacht – draußen umherirren. Mögen die Eltern eines Morgens mit tatsächlich offenen Augen aufwachen, damit ihnen die Schuppen von selbigen herunterfallen. Das befreit die Sicht ungemein.

Die Kinder, die heute Abend eventuell bei mir anklopfen, bekommen von mir keine Süßigkeiten. Wahrscheinlich bin ich zu der Zeit sowieso in der Vorabendmesse und brauche mir dahingehend keine Gedanken zu machen. Sollte sich aber nach 19 Uhr doch noch ein Kind bei mir im Hof verirren, werde ich ihm trotzdem nichts geben, es sei denn es sagt: „Bitte“. Zwar bekommt jenes Kind von mir selbst dann nichts zum Naschen. Sondern irgend etwas anderes. Ich habe zum Beispiel noch ein paar „Wundertätige Medaillen“ übrig, die werde ich ihnen zusammen mit einen dazugehörigen Gebetszettel überreichen. Auch eine Novene zum Barmherzigen Jesus habe ich noch über.

Ich werde dann einfach sagen:
„Zum Naschen habe ich nichts, aber hier, die Heilige Jungfrau Maria, die ist viel süßer als alle Schokolade der Welt.“ Und dann übergebe ich ihnen die Medaillen.

Ja, da bleibe ich konsequent, weil es mir nicht pädagogisch wertvoll erscheint, einem Kind Süßigkeiten zu geben, nachdem es eine Drohung ausgesprochen hat (Süßes sonst gibts Saures). Ich mein, sind die heutigen Kinder – von der Jugend ganz zu schweigen – nicht schon genug verzogen? Auf den Konsens gebracht, ganz sicher! Ich werde so etwas nicht unterstützen und etwaige Schäden oder Verunreinigungen am Hause werde ich den Eltern melden. Strafanzeige? Nein, so deutsch bin ich dann wohl doch nicht. Aber Entschuldigung und Säuberung: Ja!

PS: Eine weitere sinnvolle Beschäftigung am TAG vor Allerheiligen, wird bei mir das Herrichten des Haus-Altares sein.

Posted in Aus der Kirche, Aus der Welt, Ausdrückliches, Heilige und Martyrer, save our souls | Verschlagwortet mit: , , | 4 Comments »

Heiliger Wolfgang

Posted by conservare - 30/10/2009

St-wolfgang STATT Halloween

Für alle, die am 31. Oktober etwas feiern wollen, Halloween boykottieren und zu katholisch für den Reformationstag sind, gibt es den Gedenktag des Heiligen Wolfgangs.

Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.

Heiliger Wolfgang, bitte für uns.

Posted in Aus der Welt, Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , | 2 Comments »

Schwester Maria Columba

Posted by conservare - 25/10/2009

Heiligkeit, die im Verborgenen blühte

Columba

Sr. Maria Columba Schonath (1730-1787)

Eine demütige, schlichte Laienschwester unseres Klosters, eine glühende Liebesflamme Gottes, entbrannt für ihren gekreuzigten Heiland und Bräutigam und sich verzehrend in Liebe und Leiden für das Heil der Menschen, eine Mystikerin, begnadet mit den Wundmalen des Herrn, eine mächtige Fürsprecherin in allen Nöten, auch heute noch …

Columba2

Das Leben von Sr. Maria Columba Schonath

Nicht weit von Bamberg, in Burgellern, Pfarrei Scheßlitz, in der Poppenmühle, wurde Maria Anna Schonath am 11. Dezember 1730 geboren. Die Tochter des Müllerehepaars Johann Georg Schonath und Katharina, geb. Popp in Burgellern wurde auf den Namen Maria Anna, genannt Marianne, in der Pfarrkirche in Scheßlitz getauft. Durch elterliche Lebensumstände wurde sie von ihrem 1. bis 8. Lebensjahr bei der Großmutter väterlicherseits untergebracht und im kleinen Ort Doschendorf erzogen. In der Einsamkeit der ländlichen Umgebung wurden Denken, Fühlen und Empfinden der kleinen Maria Anna entscheidend geprägt. Sie entwickelte eine tiefe innere Freude an der Stille des Lebens und dachte viel über die Geheimnisse der Natur nach. Von frühester Jugend an war sie von einem außergewöhnlichem Frömmigkeitsstreben erfüllt. Sie besuchte ab ihrem neunten Lebensjahr die Schule in Scheßlitz. Im Jahr 1742 starb ihre Mutter im Alter von 37 Jahren.

Schon in früher Jugend traten bei dem frommen Kinde außerordentliche Gaben und Vorzüge zutage. Der Heiland erschien ihr wiederholt und berief sie unter die Schar seiner jungräulichen Bräute.

Mit neun Jahren hatte Maria Anna vor ihrer Erstkommunionfeier ihr erstes mystisches Erlebnis. Sie konnte die ganze Nacht vor lauter Freude nicht schlafen und meinte, es nicht mehr erwarten zu können. Als die Kinder im Pfarrhof aufgestellt wurden, schämte sie sich ihres ärmlichen Kleides und dachte, sie müßte als Letzte gehen. Da vernahm sie jemanden, der ihr ins Ohr sagte: „Du schämst dich deines Leibs. Und ich schäme mich nicht deiner Seele. Ich schaue nicht auf das Äußere, sondern du sollst mir dein Herz zu einer Wohnung bereiten! Da will ich mit dir vereint sein.“ Sie sah sich um, sah aber niemanden neben sich. Erst allmählich wurde ihr die Bedeutung dieses Erlebnisses bewusst. Doch sie schwieg darüber. Als sie Christus in der heiligen Kommunion empfing wurde ihr Herz gleich wie ein Feuer entzündet und sie konnte sich den ganzen Tag nicht vor Freude fassen.

Noch als Kind hatte sie weitere mystische Erlebnisse, zum Beispiel einmal beim Schafehüten oder in der Kirche. Eine Vision vor dem Tabernakel war ausschlaggebend für ihr weiteres Leben in der Hinwendung zu Christus. Sie schreibt später darüber: Als ich zwölf Jahre alt war, kniete ich einmal nach der heiligen Kommunion in der Kirche und goss mein Herz aus. Da spürte ich eine solche Begierde, mich Gott zu schenken und ihn zum Bräutigam zu erwählen. Als ich ganz allein war, stand ich auf und näherte mich dem Altar. Ich fiel zu Boden, fing vor Freude und Liebe an zu weinen und sagte: O Jesu! Der du wahrhaftig da drinnen zugegen bist, ich ergebe mich dir mit Leib und Seele und nehme dich an und erwähle dich zu meinem Bräutigam. Ich begehre auf der ganzen Welt niemandem als dir zu gefallen. Ich befehle dir meinen Leib und meine Seele und wünschte mir nichts mehr als dass ich sterben könnte, weil es dann nicht mehr möglich wäre, dich zu beleidigen und von dir getrennt zu werden.
Endlich überkam mich eine Schwachheit und ich schlief ein. Da war mir, als stünde ein schöner Jüngling vor mir und sagte: ‘Gib mir die Hand zum Zeichen deiner Treue, wie du mir versprochen hast!’ Ich erschrak anfangs. Er sagte: ‘Fürchte dich nicht! Ich bin der, den du begehrst. Gib mir die Hand darauf, dass du keinen andern willst lieben, so will ich dein Herz abziehen von allem, was dich von mir kann abwendig machen und bei dir sein bis in deinen Tod.’ Von diesem Moment an wurde mein Herz allzeit mehr und mehr abgezogen von allen Freuden der Welt.

Nach vielen Hindernissen und jahrelangem Harren wurde ihr Herzenswunsch erfüllt: Sie fand Aufnahme im Kloster zum Heiligen Grab in Bamberg, wo sie das Kleid des Heiligen Dominikus empfing und am 24. September 1756 die Ordensgelübde als einfache Laienschwester ablegte. Von nun an trug sie schwere Bürden körperlichen und seelischen Leidens, das ihr der himmlische Bräutigam als besonderes Zeichen seiner Huld zudachte. Sie durfte in geheimnisvoller Weise teilnehmen an seinem bitteren Kreuzweg. Am 9. Dezember 1763 wurde sie an Händen und Füßen und an der Seite mit den Wundmalen begnadet, aus denen oftmals und besonders an den Freitagen Blut floss. Zwei Tage später, am 11. Dezember, erglänzte an ihrem Finger – während einer Vision – ein wunderbarer Ring, der von vielen Zeugen wiederholt betrachtet und geprüft wurde. Der göttliche Heiland legte durch Verleihung dieses Brautringes Zeugnis ab für die Reinheit ihres Herzens. Durch den heiligen Gehorsam veranlasst, gestand sie alle ihre Erlebnisse den Ordensoberen, obwohl sie am liebsten gänzlich verborgen geblieben wäre. Sie war ein Vorbild der Andacht, Geduld und Demut. Jesus war ihr einziger Vertrauter, dem sie ganz und gar sich zu eigen gab. Zum Lohne dafür wurden ihr ganz besondere Erweise der göttlichen Gunst zuteil.

Die Geschehnisse im Zusammenhang mit ihrem mystischen Leiden ließen sich nicht mehr verheimlichen. Manches davon wurde aufgeschrieben und liegt heute als umfangreiches Material vor, insbesondere Aufzeichnungen, die Columba auf Anordnung ihres Beichtvaters schrieb. Hinzu kommen schriftlich bezeugte Beobachtungen anderer. So wird berichtet, dass Schwester Columba an einem Freitag bei der heiligen Messe in seelischer Entrückung wiederholt den Satz sprach: Vivo, iam non ego; vivit vero in me Christus (Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Gal 2, 20). Bald nahm das Außergewöhnliche, das an Maria Columba sichtbar wurde, an Häufigkeit zu. Einmal betete Maria Columba zu Jesus am Kreuz und klagte, dass sie wegen ihrer Krankheit zu nichts nütze sei. Da hörte sie Christus sagen: „Ich will dich zu nichts auf dieser Welt tauglich machen als zu größerem Leiden. Du wirst zwar heut und anderzeit Schmerzen leiden. Aber dadurch werde ich zu erkennen geben, daß ich dein Gott und derjenige bin, der in dir wirkt. Ich will, dass du mit mir nach meinem Willen dieses Kreuz tragest.

Columba3

Ein Holzkruzifix, das sie in Liebe verehrte und vor dem sie ihr Sühneleiden darbot, blutete vom 21. März 1764 an öfters und neigte sich ihr von selbst zum Kusse. Während der Zeit ihrer Bettlägerigkeit wurde wiederholt von Zeugen beobachtet, dass eine leuchtende Hostie geheimnisvoll in ihren Mund einging, wenn sie durch Krankheit von der wirklichen Kommunion verhindert war. Doch sind diese außerordentlichen Zeichen nicht das Wesen der Vollkommenheit, sie sind nur Merkmale, wenn sie echt sind. Der Kern der Heiligkeit ist die Liebe Gottes, und die besaß die begnadete Schwester in hohem Grade. Herzinnig, wie bei allen deutschen Mystikerinnen, war ihre Andacht zum göttlichen Herzen Jesu.

Columba4

Ihrem Gebete vertraute man schon zu ihren Lebenszeiten schwierige Anliegen an, und baldige Erhörung rechtfertigte dieses Vertrauen.

Ihre barmherzige sühnende Liebe wendete sie besonders den armen Seelen zu, die sich bittend und flehend an sie herandrängten. Zum Lohne durfte sie manchmal die himmlische Herrlichkeit der befreiten Seelen schauen. Auch übernahm Columba oft und gerne die Leiden kranker Mitmenschen, die sie mit großem Erfolg auf sich herabflehte. Wunderbare Heilungen in großer Zahl krönten ihre Bemühungen, wie überhaupt außerordentliche, sinnenfällige Ereignisse mit ihrem ganzen Leben verwoben waren. Sie konnte auch die menschlichen Herzen durchschauen und die Gedanken lesen. Den Sterbenden erleichterte sie den Todeskampf, und den Kranken erflehte sie häufig die Gesundheit. Die Größe ihrer Opferseele errang noch im Leben die aufrichtige Verehrung ihrer Umgebung und ließ den hohen Ruf ihres heiligmäßigen Lebens hinausklingen in fernste Gegenden.

Nach einem opfervollen Leben der Sühne für die Sünden ihrer Zeit beschloss Sr. Maria Columba ihre irdische Pilgerschaft am 3. März 1787. Während die Lippen im Gebete die Heiligen fünf Wunden verehrten und die Stigmata reichlich von Blut flossen, eilte die Seele der Kreuzesbraut dem himmlischen Bräutigam entgegen.

Ihr Grab befindet sich seit einiger Zeit wieder in der Klosterkirche zum Heiligen Grab in Bamberg.

ColumbaGrab

Schwester Maria Columba betete vor dem Kreuz:

Du meine gekreuzigte Liebe! Verwunde mich mit einem starken Pfeil Deiner Liebe.
Ich erkenne, dass Du mich durch Kreuz und Leiden zu Dir ziehst.
So geschehe Dein Wille. Stärke mich nur in der Geduld, o Jesus.

Ich befehle Dir, gekreuzigter Jesus, die Zeit meines Lebens
und die Stunde meines Todes in Deine offene Seitenwunde.
Lass darin meine Herberge sein in dieser Welt!
Deine ausgespannten Arme seien meine Hilfe,
damit meine Seele nimmer von Dir geschieden werde.

O Jesus, Heiland der Welt, meine einzige Zuversicht!
Du Stärke der verlassenen und trostlosen Herzen, verlasse mich nicht.
Vermehre die Geduld, so will ich mit Dir, o Jesus, am Kreuz leben und sterben.
Amen.

ColumbaKreuz

Das wundertätige Kreuz  in der Heiliggrab-Kirche zu Bamberg. Es steht heute im Schwesternchor.

* Der Prozess zur Seligsprechung wurde am 15. Mai 1999 durch Karl Braun (Vorgänger) Erzbischof von Bamberg, eröffnet.

* Dieser Artikel entstammt aus Teilen der offiziellen Internet-Seite und einem Gebets-Heftchen, welche ich zusammenfügte.

Posted in Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »

Heilige Hedwig von Andechs

Posted by conservare - 16/10/2009

eduviges

Es ist notwendig, dass eure Grundlage aus mehr besteht als Gebet und Kontemplation.
Wenn ihr nicht nach Tugenden strebt und sie nicht auch praktiziert, dann werdet ihr
immer Zwerge bleiben. Seid also erfüllt mit Gebet, nicht um geistige Tröstungen zu
suchen, sondern um der Stärke des Dienens willen. Maria und Martha müssen sich
vereinigen.

Sagte einmal die Heilige Teresa von Avila. Was ich jetzt besonders faszinierend an diesem Zitat finde, ist, dass heute der Gedenktag der Heiligen Hedwig von Andechs ist und gerade diese Heilige es vermochte die Tugenden von Maria und Martha zu vereinigen. Also die tätliche Arbeit und das Gebet. Sie blieb kein Zwerg, sondern wurde groß… Jahrhunderte vor Teresa. Was noch faszinierend ist, dass die Heilige Hedwig am 15.Oktober starb und an jenem Datum gedenken wir ja der Heiligen Teresa von Avila, weswegen ich auf dieses Zitat gestoßen bin. (Unter „Citare“ gibts mehr Teresa-Zitate)

Solche Übereinstimmungen und Verbindungen müssen ja nichts bedeuten, aber ich finde sie trotzdem immer sehr nett und erwähnenswert! Es zeigt auch auf, dass unser Kirchenjahr nicht steif ist, sondern lebendig. Man kann immer etwas Neues entdecken!

Die Heilige Hedwig war die Herzogin von Schlesien und eine Mutter von sieben Kindern, von denen 6 starben. Sie gründete mehrere Frauenklöster und diente den Armen und Kranken ihrer Heimat. Im Jahre 1201/02 gründete Hedwig das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz. Ihr eigenes Leben war von sehr viel Leid durchzogen und trotzdem bemühte und kümmerte sie sich so eifrig um Notleidende. Für mich ist sie daher wirklich eine ganz Große Heilige! Ihre letzten Tage bis zum Tod verbrachte sie im Kloster. Heute ist sie die Patronin der Versöhnung zwischen Deutschland und Polen. Auch dieses Thema ist sehr aktuell, weswegen wir uns speziell an die Heilige Hedwig wenden sollten, um Fürsprache für diese wichtige Sache zu erlangen! Sie kann uns nicht nur dabei helfen, sondern ist uns auch ein gutes Vorbild, wie wir in unserer Zeit als Christen leben können. Und nicht zu letzt trägt ja das christliche Leben zur Versöhnung bei!

Heilige Hedwig von Andechs, bitte für uns!

Posted in Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

„Solo dios, basta.“

Posted by conservare - 15/10/2009

teresa-avila

Eine meiner Lieblings-Heiligen – Teresa von Ávila – deren Gedenktag wir heute begehen, betete:

O Gott, Du weißt besser als ich,
daß ich von Tag zu Tag älter und eines Tages
alt sein werde.
Bewahre mich vor der Einbildung
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch,
Hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein.
Bei meiner ungeheuren Ansammlung von
Weisheit erscheint es mir ja schade,
sie nicht weiterzugeben – aber Du verstehst
o Gott,
daß ich mir ein paar Freundinnen erhalten möchte.

Bewahre mich vor Aufzählung endloser
Einzelheiten und
verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten
und Beschwerden.
Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben,
wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die
Krankheitsschilderungen anderer mit Freuden
anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu
ertragen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, daß
ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Ich möchte keine Heilige sein – mit ihnen lebt
es sich so schwer – aber eine alte Griesgrämin
ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete
Talente zu entdecken, und verleihe mir,
o Gott, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

________________________________________________

Am meisten begeistert mich Teresa von Ávila durch ihr unkompliziertes Wesen, welches so durch die Zeilen, die sie schrieb, durchscheint. Sie benennt die Dinge, wie sie sind und sie hatte auch eine Art „Heilige Sturheit“ und einen großen Eifer in sich. Und dennoch war sie eben auch die demütige und gehorsame Ordensgründerin und Christus-Nachfolgerin. Eine Mischung, die mich persönlich sehr anspricht, aber für mich viel zu schwer wäre, diese so auszuhalten. Dazu würde mir das Gleichgewicht fehlen, welches diese ausergewöhnliche Heilige zweifelsohne hatte.

Man kann Gott für seine großen und kleinen Heiligen nur danken!

Posted in Gebete, Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Litanei zur Hl. Theresia von Lisieux

Posted by conservare - 01/10/2009

Litanei zu Ehren der heiligen Theresia vom Kinde Jesus

Herr, erbarme Dich unser
Christus, erbarme Dich unser
Herr, erbarme Dich unser
Christus höre uns
Christus, erhöre uns
Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott, Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott
Heilige Maria, bitte für uns
Heilige Theresia, du Braut Jesu Christi
Heilige Theresia, du Engel der Unschuld
Heilige Theresia, du Freude deiner Eltern
Heilige Theresia, du Vorbild der Kinder
Heilige Theresia, du Zierde der Erstkommunionkanten
Heilige Theresia, ganz voll Liebe zu Jesus im Sakrament
Heilige Theresia, du mystische Braut der Vollkommenheit
Heilige Theresia, du Veilchen der Demut
Heilige Theresia, du Rose der Liebe
Heilige Theresia, du Lilie der Unschuld
Heilige Theresia, du Blume des Karmel
Heilige Theresia, du Vorbild der Armut
Heilige Theresia, du Muster des Gehorsams
Heilige Theresia, du Engel der Reinheit
Heilige Theresia, du Zierde des Ordensstandes
Heilige Theresia, entbrannt von dem Verlangen nach dem Martyrium
Heilige Theresia, voll von Vertrauen auf Gottes Vorsehung
Heilige Theresia, du Schlachtopfer für die Priester
Heilige Theresia, du Hauptpatronin aller Missionen
Heilige Theresia, du Trösterin aller Kranken
Heilige Theresia, du Stütze der Kleinmütigen
Heilige Theresia, du Zuflucht der Bedrängten
Heilige Theresia, du Führerin der Seelen
Heilige Theresia, du Lehrerin des Weges der geistlichen Kindheit
Heilige Theresia, du Rettungsboot der Sünder
Heilige Theresia, du schrecken der bösen Geister
Heilige Theresia, du Helferin in allen Anliegen

Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; erbarme dich unser, o Herr
Herr, erbarme Dich unser
Christus, erbarme Dich unser
Herr, erbarme Dich unser

Bitte für uns, o heilige Theresia vom Kinde Jesus!
Auf dass wir würdig werden der Verheissungen Christi!

Lasset uns beten:
O Herr, der Du gesagt hast: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen“, verleihe uns, wir bitten Dich, dass wir der heiligen Jungfrau Theresia in Demut und Einfalt des Herzens also folgen, dass wir die ewigen Belohnungen erlangen. Der Du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in Einigkeit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Vita

Posted in Gebete, Heilige und Martyrer | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »