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… Salz der Erde

Posts Tagged ‘Bischof Mixa’

Das Kreuz mit der Keule

Posted by conservare - 17/06/2010

Und wieder einmal geht es um Bischof Mixa, beziehungsweise geht es nicht allein um Bischof Mixa – es ging nie nur um Mixa, sondern schon immer um die Kirche. Hier ein guter Artikel dazu, den ich mit wenigen Abstrichen empfehlen kann. Leider anonym: Das Schisma im Bistum Augsburg ist schon da.

Das große Einschlagen und das unchristliche Geknüppele geht aber jetzt erst richtig los. Man hält mit der Meinung nicht mehr hinter dem Berg und kämpft nun unverblümt gegen alles an, was auch nur irgendwie konservativ und römisch katholisch anmutet. So tischt uns Pater Gemmingen ein saftiges Interview auf, in dem er einfach einmal salopp aus dem medizinischen Nähkästchen plaudert und Bischof Mixa kurzerhand zum psychisch kranken Plappermaul erklärt. Selbst ist Pater Gemmingen nicht willens zu schweigen, um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln, aber man solle doch bitte das Bistum Augsburg weiterhin vor Mixa in Schutz nehmen, damit man darin in vorgetäuschter Leichenhaus-Ruhe die Rebellion gegen Rom vorantreiben kann.

Tja, die Missbrauchs-Keule hat nicht recht funktioniert. Bischof Mixa scheint ein härterer Brocken zu sein, als Pfarrer Wagner im letzten Jahr. Und was macht man, wenn Plan A nicht aufgeht? Richtig, man setzt die Operation mit Plan B fort – sprich, man packt die Psycho-Keule aus. Einem „Psycho“ glaubt man in Deutschland kein Wort und nach dem medizinischen Urteil von Dr. House Pater Gemmingen lebt Bischof Mixa schon seit Jahren in zwei Welten und dies war auch schon anderen Bischöfen bekannt. So so. Sind das die Gerüchte, die Kardinal Lehmann angeblich gehört haben will? Man weiß es nicht. Lebt ein Katholik nicht tatsächlich in zwei Welten, wenn er in der Welt aber nicht von der Welt ist? Auch hier bleibt Gemmingen im nebulösen Bereich und lässt die Frage offen, was er mit diesen zwei Welten nun gemeint hat. Man darf vermuten, dass es im weltlichen Sinne „meschugge“ bedeuten soll.

Für mich stand hingegen immer fest, dass eher solche Menschen psychisch angeknackst sind, die steif und fest behaupten, dass ein Bischof einen Minderjährigen sexuell gebraucht hat, obwohl dieses vermeintliche Opfer nicht einmal etwas von seiner Opferrolle wusste. Das ist schizophren.

Dieses Vorgehen zeigt mir allerdings, dass die Psycho-Keule bei weitem nicht der letzte Knüppel aus dem Sack war. Jetzt wissen andere Bischöfe und Priester nur zu gut: wehe wenn du dich zu sehr um die kirchliche Lehre bemühst – es gibt auch für dich eine Keule, die deinen Namen trägt.

Es ist wahrlich ein Kreuz mit der Keule.

Aber wehe wenn hier noch einmal jemand in meinem Blog erwähnt, dass es Bischof Mixa recht geschieht, wenn man ihn jetzt wie einen durchgeknallten räudigen Köter durchs Dorf treibt. Ich sage dazu: die Fehler, die gemacht wurden – auch von Mixa – rechtfertigen in keiner Weise so eine hasserfüllte und unchristliche Umgangsweise!

Im Übrigen steht für mich folgendes fest: wenn sich unsere Bischöfe nicht bald mal entsinnen, wem sie die Treue versprochen haben und welches Leben sie dazu führen müssen, stattdessen wie alte Klatschweiber von Talkshow zu Spiegel und zurück tingeln, dann sehe ich schwarz für den deutschen Episkopat und den darunter leidenden Laien, die wie Schafe ohne Hirten umherirren und jedem Irrglauben zum Opfer fallen, den es nur gibt.

Was ist bloß los mit euch? Sind wir als eure Schafe nicht kostbar? Wollt ihr uns den Wölfen ausliefern und dem Menschenfeind überlassen?

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Deutschland pro Papa nicht in Bamberg

Posted by conservare - 16/06/2010

Echt schade. Da ist man mal wieder unverhofft sehr lange nicht im Internet und bekommt gleich wieder so eine ungute Botschaft. Ja, es wäre auch fast zu schön gewesen, wenn es in Bamberg mal wieder so richtig katholisch zugegangen wäre. Hier ist schon lange nicht mehr alles katholisch, wo katholisch draufsteht – meistens sehen die Gebäude nur noch von der Außenarchitektur her „katholisch“ aus. Ich kann mir schon denken, an was oder an wem es letztendlich scheiterte, möchte mich hierzu aber nicht äußern. Vielleicht kann mir Benedetta mal privat und heimlich etwas darüber erzählen. Meine eMail-Adresse steht unter „about“.

Ähm ja, also weiter: für mich ist das tatsächlich eine ungute Botschaft, weil ich echt nicht weiß, ob ich nach München oder Köln kommen kann. Das hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab, die aktuell einfach nicht gegeben sind. Meine Gebete sind dieser Aktion jedenfalls sicher, meine Anwesenheit eben (noch) nicht.

Ich könnte jetzt noch einen Artikel in Roman-Größe schreiben – darüber, wie sehr mich dieser Gschaftlhuber-Katholizismus nervt. Aber ich lasse das. Ich habe ohnehin nicht viel Zeit. Nur einwas möchte ich erwähnen: Bischof Mixa findet so langsam seinen alten katholischen Mut wieder und das finde ich sehr gut. Gebete helfen – wirklich!

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Und falls jemand wissen möchte,

Posted by conservare - 06/06/2010

wo ich die ganze Zeit war – ich war hier drin und hier draußen:

und hatte eine gute Zeit.

Ich bin übrigens nur aus einem Grund heute ins Internet gegangen: mir tun alle Knochen weh. Keine Ahnung wie die Indianer so ein Leben früher ohne größere Schäden an den Sehnen überstanden haben, vielleicht ist es nur eine Sache der Gewohnheit. Ich werde es jedenfalls weiter versuchen, bis ich einen ganzen Sommer lang draußen verbringen kann, ohne über Schmerzen klagen zu müssen. Sieht man mal von ein paar negativen Begleiterscheinungen ab, so ist es recht angenehm, die Zeit fernab der größenwahnsinnigen Welt zu verbringen. Kein Internet, kein Radio, keine Zeitung, kein Fernsehen kein langweiliges Bla, kein unterqualifiziertes Blubb und keine besserwisserische Weltverbesserer. Kurz gesagt – es ist einfach wunderschön! Urlaub ist nichts dagegen, denn manch ein Erdenbewohner bringt es ja mittlerweile sogar fertig, einen gewissen „Urlaubsstress“ zu haben. Meine Güte Leute, wie krank ist das denn?

Nichtsdestotrotz ist es natürlich wichtig, mal wieder einen Blick in die Welt zu werfen. Komischerweise bespringen mich die negativen Schlagzeilen immer zuerst:

  • Ein Bischofsmörder musste mal ganz schnell als geisteskrank entschuldigt werden, obwohl es gar keine näheren Untersuchungen dazu gab.
  • Erzbischof Zollitsch wurde kurzerhand zum Brennholz gemacht, damit ja das Feuer des angeblich so aktuellen Skandals nicht ausgeht. Dabei sind die Fälle verjährt und aus einer Zeit, zu der wohl kaum jemand wusste, wie man mit Pädos umgehen sollte – nicht einmal die ganz ganz klugen Grünen. Nunja, das war ein schlechter Witz, denn die fanden das ja geil.
  • Die Mutter soll bald nicht mehr „Mutter“ sondern „Elter“ heißen.
  • Und Bischof Mixa bekommt nicht einmal eine Feier zu sein 40-Jähriges. Undank ist der Welten Lohn, das war schon immer so und dafür hat Bischof em. Mixa eben einen Schatz im Himmel mehr erhalten. Man müsste ein Dankesschreiben an die Verleumder und Mobber schreiben.

Ansonsten blieb doch alles beim Alten – Benedikt XVI. wird immer noch chronisch missverstanden oder man ignoriert einfach weiterhin die Früchte seines Pontifikats – vor allem bei der Ökumene. WSK und Co. spinnen offenbar genau so sehr wie vorher, keine Zeichen für Erneuerung.

Muss ich jetzt noch länger fernbleiben, damit sich vielleicht mal mehr verändert und alles besser wird? Hehe, verlockend, aber ich denke das ist der falsche Weg. Nein, ich komme wieder, beziehungsweise bin ich schon wieder da ;-).

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Ein feines deutsches Süppchen gefällig?

Posted by conservare - 09/05/2010

Wie man mit dem bischöflichen Mitbruder innerhalb der DBK umgegangen ist und immer noch umgeht, ist für mich sehr erschreckend und es hat mir wieder einmal gezeigt, wie zerfressen das Katholische in unserem Lande bereits ist. Von Vorbild keine Spur. So nennt Kardinal Lehmann heute, einen Tag nach der Annahme des Rücktritts von Bischof Mixa, eben diesen nur mehr bei seinem bürgerlichen Namen. Geradeso, wie es die Presse schon seit gestern formuliert: Walter Mixa. Das allein ist noch nicht alles. In diversen SPIEGEL-Berichten reden sich manche Augsburger – Laien wie Geistliche – den Mund über den schrecklichen konservativen Mixa fusselig. Gar manch einen Zeitgenossen hat der Bischof „angewidert“. Interessant. Sind das dann jene Leute, die immer zu von der Kirche „mehr Liebe“ und „mehr Barmherzigkeit“ fordern, oder bin ich da auf dem Holzweg? Dann diese ganzen Auslassungen bezüglich Bischof (em) Mixa von seinen Mitbrüdern. Für mich stellten sich die diversen Stellungnahmen eher wie ein paar mal gepflogenes Nachtreten dar. Ich dachte phasenweise, dass ich es hier nicht mehr mit Repräsentanten der katholischen Kirche, sondern mit den Anwälten einer eiskalten Firma zu tun habe. Da wird sich von dem beschuldigten Kollegen distanziert, obwohl alles im Unklaren ist. Dann weiß man von Gerüchten, an die man sich erst jetzt wieder erinnert… ach und die WELT tut ihr Übriges natürlich noch hinzu.

Allein wenn man diese Schlagzeile hier liest: Kirche stellt nach Mixa-Skandal Zölibat in Frage, muss sich doch ein normaler Katholik die Frage stellen, ob es auf dem Planeten, auf dem manche Deutsche wohnen, auch genug Sauerstoff gibt.

Habe ich etwas nicht mitbekommen, oder seit wann ist „mein“ Erzbischof (er hört das ja nicht gerne) Ludwig Schick denn bitteschön „die Kirche“?

Die Schlagzeilen werden immer absurder und ich dachte schon, dass dies nicht mehr möglich ist. Aber wenn ich noch eins und eins zusammen zählen kann, meint man in Augsburg und in Bamberg mit einem „Neuanfang“ nicht unbedingt das, was ich unter Neuevangelisierung verstehe. Ich kann mir denken, wie dieser „Neuanfang“ aussehen wird und ich sage schon jetzt: wenn sich meine Vermutungen bestätigen, mache ich bei diesem „Neuanfang“ nicht mit. Ich für meinen Teil habe vor, mit Gottes Hilfe und auf der Fürsprache Mariens römisch katholisch zu bleiben. Mein Leben soll nach der einzigen wahren Lehre der Kirche verlaufen.

Sollen die ihr Süppchen alleine kochen – ich für meinen Teil kann nichts anderes tun, als für alle Getauften zu beten. Und Suppe konnte ich eh nie ausstehen.

Für alle Katholiken da draußen, denen es momentan ähnlich wie mir geht:

Haltet durch. Haltet stand. Bleibt in eurem Glauben. Verzeiht einander. Klammert euch an die Gottesmutter und vor allem: Betet und bleibt in der Liebe Gottes.

Lasst euch nicht kirre machen. Denkt daran:

Nichts verwirre Dich, nichts erschrecke Dich, alles geht vorüber. Gott ändert sich nicht.
Die Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts. Gott allein genügt.

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Die Zeitgeistapostel und mein Unglaubensbekenntnis

Posted by conservare - 09/05/2010

Eine Sache ist bei sogenannten Zeitgeistaposteln gut: je mehr Sympathisanten der Zeitgeist gewinnt, desto mehr streifen seine treuen Apostel ihre Schafspelze ab. Letztendlich weiß eben jeder, dass man nur einem Herren dienen kann und dass jedes Reich, das in sich gespalten ist, nicht bestehen wird. Also muss man sich entscheiden: geh ich mit der Zeit, oder schaue ich auf die Ewigkeit? Diese Entscheidung liegt für einige Bischöfe in Deutschland noch offen und manch andere haben sich schon entschieden. Freilich hat man die Chance, sich wieder anders zu entscheiden und die Menschen tun so etwas ja ständig. Wichtig ist, für was man sich entschieden hat, wenn man den letzten Atemzug aushaucht. Noch ist es also nicht zu spät. Jeder, der sich heute entschieden hat, gegen die Kirche zu kämpfen, kann morgen durch die Gnade Gottes und auch aus unseren Gebeten heraus sich wieder bekehren. Aus diesem Grund und aus vielen anderen Gründen ist es uns Christen untersagt, ein Urteil über Menschen zu fällen. Das leuchtet ein, denn wir wissen nie, ob sie nicht schon just im Moment umgekehrt sind, während wir noch unsere Urteile aussprechen. Dann sind wir es, die ungerecht handeln und uns anmaßen, ein göttliches Urteilsvermögen zu besitzen.

Ich möchte also niemanden verurteilen. Allerdings möchte ich in der Debatte um Bischof Mixa, Kardinal Lehmann, Erzbischof Zollitsch, Erzbischof Marx und Erzbischof Schick festhalten, dass ich den Bischöfen, die jetzt behaupten, dass Bischof Mixa unglaubwürdig wurde, selber nicht alles glauben kann.

In diesem Zusammenhang steht auch mein aktuelles Unglaubensbekenntnis:

  • Nein, ich glaube nicht, dass Jesus Christus aus reiner ‚Solidarität‘ für uns gestorben ist!
  • Nein, ich glaube nicht, dass es ratsam ist noch einmal nach zu treten, wenn der Mitbruder schon auf dem Boden liegt!
  • Nein, ich glaube nicht, dass ein Kardinal den berechtigten Weisungen aus Rom mit einem Brieflein widersprechen sollte!
  • Nein, ich glaube nicht alles, was man in der Königsteiner Erklärung eingebaut hat.
  • Nein, ich glaube nicht, dass wir noch mehr Laien im kirchlichen Dienst benötigen!
  • Nein, ich glaube nicht, dass der Zölibat dem Unvermögen einiger Menschen angepasst werden muss!
  • Nein, ich glaube nicht, dass man an einem Sonntagmorgen einen ökumenischen Gottesdienst feiern sollte!
  • Nein, ich glaube nicht, dass auf einer christlichen Veranstaltung Homosexualität beworben werden sollte!
  • Nein, ich glaube nicht, dass man Lebensschützern die Kirchentüre vor der Nase zuknallen sollte!
  • Nein, ich glaube nicht, dass es so schwer ist, ein neues Messbuch heraus zu arbeiten!
  • Nein, ich glaube nicht, dass die Heilige Messe im außerordentlichen Ritus unzeitgemäß ist!
  • Nein, ich glaube nicht, dass man die Kirche und ihren Stifter gegeneinander ausspielen sollte!
  • Nein, ich glaube nicht, dass der Glaube an die Kirchensteuer gekoppelt ist!
  • Nein, ich glaube nicht, dass es einem Bischof gut ansteht, in einem umstrittenen Elite Service-Club zu sein!

et cetera, et cetera.

Eigentlich könnte ich jetzt noch zig Seiten lang so weiter machen, aber ich belasse es nun dabei, weil man anhand dessen schon leicht erkennen kann, in welcher Zeit wir uns befinden.

Und mit eben dieser Zeit zu gehen, bedeutet auch ein Tänzchen um das Goldene Kalb zu wagen. Mit der Zeit zu gehen, bedeutet viele Gleichgesinnte zu haben, die bei jeder kleinsten Nonkonformität zu den größten Feinden werden. Mit der Zeit zu gehen, bedeutet letztendlich, dass man dem Vergänglichen Vorzug gibt und die Ewigkeit ausblendet.

Auf die Ewigkeit zu schauen, bedeutet gleichsam auf den Dreifaltigen Gott zu schauen und seine Liebe zu erwidern. Es bedeutet auch, dass man irgendwann weniger Freunde und Gleichgesinnte neben sich haben wird, wenn sich die Situation zuspitzt. Doch vor allem bedeutet es, in der Wahrheit zu leben und dadurch frei zu werden. Frei vom wahnhaften Zwang der Welt, frei vom Wohlwollen der Menschen.

Die Krone des ewigen Lebens winkt schon für so viele Priester, Ordensleute, Laien und Bischöfe weltweit – ich hoffe und bete dafür, dass sie eines Tages noch vielen Menschen mehr zustehen wird.

Maria, du Hilfe der Christen, bitte für uns!

Nur zwei Mittel bleiben, um sich in dieser stürmischen Zeit zu retten: die Andacht zur allerseligen Jungfrau Maria und der häufige Empfang der heiligen Kommunion. Tun wir unser Bestes, um diese beiden Mittel selbst zu gebrauchen, aber auch zu erreichen, daß sie überall und von allen angewandt werden.

Don Bosco

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Päpstin Claudiana Rothensis hat gesprochen

Posted by conservare - 24/04/2010

Dass die GRÜNEN-Politikerin Claudia Roth nicht so gut lesen kann, hat sie ja schon damals beim „Gebärmaschinen-Skandal“ eindrucksvoll bewiesen. Dass sie keine Ahnung von der Kirche hat, muss sie jedoch ständig in die Welt hinausposaunen – wie heute im SPIEGEL (gehören ihr mittlerweile schon Anteile?). Da stellt sich mir die Frage, warum sie sich überhaupt dafür interessiert, wer Bischof Mixas Nachfolger wird? Die Dame ist vor vielen Jahren ausgetreten und feiert in der Türkei ihre heißgeliebten Konflikte. Mir wird dabei immer klarer, was sie damals in dem fragwürdigen Interview damit meinte.

Die seltsamsten Antworten aus dem heutigen Interview, von mir kommentiert, hier:

(…)

„Bereits als Militärbischof hat Mixa sich als erzkonservativ geriert, und das auf eine sehr laute Weise. Er ist immer als politisch kämpfender Bischof aufgetreten, also musste sich Mixa auch über entsprechende Reaktionen nicht wundern. “ ((Wieso eigentlich? Wenn ich den Weg, den die GRÜNEN einschlagen, kritisiere, darf ich mich als Wahlberechtigte dann auch nicht wundern, wenn ich eine „entsprechende Reaktion“ erhalte? Hm, tja, Frau Roth, auch Bischöfe gehen wählen.))

SPIEGEL ONLINE: Was ändert der Mixas Rücktritt konkret? ((der Mixas Rücktritt, hey, warum nicht gleich das Wort „Rücktritt“ durch „Mixa“ ersetzen?))

Roth: Das ist der Anfang dessen, was eine Änderung in der katholischen Kirche in Deutschland sein könnte. ((Und warum beschäftigen sie sich damit?)) Natürlich wird das nicht ausreichen, obwohl sein Rücktritt sicher im Sinne von vielen katholischen Gläubigen und Geistlichen ist. ((Sagt sie und blendet die vielen Stimmen aus, die den Rücktritt ganz und gar nicht gut finden.)) Die Verfehlungen, über die seit Wochen berichtet wird, müssen weiter mit großem Nachdruck aufgeklärt werden. ((Welche Verfehlungen? Die Watschn; die angebliche Lüge; oder dann doch die paar Kröten des veruntreuten Geldes anno dazumal, um dessen Aufklärung auch Bischof Mixa bittet? Eine Frage an Sie, Frau Roth: Wann haben Sie zum letzten mal einen Fehler gemacht? Lange her… was? Schon verjährt und längst entschuldigt? Na dann, Schwamm drüber.)) Mixa darf nicht das Bauernopfer für alle anderen sein. ((Natürlich nicht, man möchte möglichst noch mehr Opfer bzw. Täter.))

und da:

SPIEGEL ONLINE: Die Vorwürfe in Augsburg richten sich ja nicht nur gegen den Bischof, sondern gegen das „System Mixa“ ((Ich schlage vor, das Wort „System“ einfach durch das Wort „Mixa“ zu ersetzen – Leute, macht es euch doch nicht so schwer, hm? Ein Wort für alles reicht doch)). Was muss noch passieren?

„Ich hoffe sehr, dass man in Augsburg endlich die Kraft findet, wieder ein liberaleres Bistum zu schaffen. ((anderenfalls?)) Immerhin ist das die Stadt des Religionsfriedens! ((Na na, jetzt werden sie aber ihrer Liebe zum Konflikt untreu, tztz. Außerdem: von Frieden keine Spur – erst neulich ist da eine große Meute mit Kamera und Mikrofon durchgewatschelt und hat alles niedergemäht, was es da noch Stehendes gab)) Die katholische Kirche kann dort nicht weiter so tun, als würde sie über allen anderen stehen. ((Hat wer zu bestimmen?)) Natürlich steht das erzreaktionär geprägte Umfeld von Herrn Mixa einem Aufbruch im Wege. ((ein Grund mehr, weitere Kampagnen gegen die Kirche zu fördern? Wissen Sie, Frau Roth, dass sich manche Menschen von Ihnen bedroht fühlen? Konservative sind auch Menschen, geben sie uns eine Chance.)) Das Bistum hat, daran erinnere ich mich aus meiner eigenen Kindheit und Jugend, durch den damaligen Bischof Stimpfle eine finstere Tradition: Damals wurde beispielsweise noch Exorzismus praktiziert. ((Ich kann gut nachvollziehen, dass sie sich davor sehr fürchten.)) Daran hat Mixa nach einer liberaleren Episode wieder angeknüpft. Das müssen die Augsburger Katholiken nun zurückdrehen. ((Müssen, müssen, müssen – Päpstin Claudiana Rothensis, meine Empfehlung))

(…)

Eins noch: Klar ist: Die Kirche ist eine sehr wichtige Institution, mit der auch wir Grünen oft kooperieren. Und sie ist unverzichtbar als Träger und Bindeglied dieser Gesellschaft. ((Sagt sie, obwohl sie genau weiß, dass das Verbot von Verhütungsmitteln und Abtreibung für die Gesellschaft gar nicht gut ist)).

Weitere Kommentare erspare ich mir und euch.

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Bischof Mixa möchte zurücktreten

Posted by conservare - 22/04/2010

… alle wollten es, um Bischof Mixa los zu werden. Er selber hat letztendlich nachgegeben, aber nicht weil er Kinder misshandelte (und ich bleibe dabei, dass eine Watschn keine Misshandlung ist und früher erst recht nicht war!), sondern weil er weiteren Schaden von seinem Bistum abwenden möchte. Man kann sich anhand dieser tragischen Aussage nur dunkel vorstellen, wie es in der Diözese in diesen Wochen zugegangen sein muss. Die Priester sollten geschützt werden. Ja – aber lieber Bischof Mixa, was ist denn mit den Schafen ihrer Herde? Die brauchen Sie doch.

Aber jetzt muss ich doch noch einmal herzlich lachen – und zwar über die Presse, die für mich so langsam ein offenes Buch ist. Ich habe es gewusst: Tritt der Bischof nicht zurück, erhärten sie die Angriffe und nehmen andere Maßnahmen zur Hilfe. Tritt der Bischof zurück, so heißt es: er drückt sich vor den Konsequenzen. (vergleiche Lukas 7, 32)

Tja, was steht heute in meiner Zeitung? „Rücktritt löst die Probleme nicht“.

Auf einer Weise stimmt diese Schlagzeile sogar für die (echten) Gläubigen der Diözese Augsburg. So meint das die Schlagzeile aber natürlich nicht. Jetzt muss nämlich ordentlich nachgeheizt und nachgetreten werden, damit der Bischof ja nicht mehr wieder kommt.

Da setzt auch ein von mir nicht gewählter Oberlaie namens Glück einen drauf und meint: „Mixa sei doch eine schwere Last geworden„.

Herr Glück: Lasten muss man tragen, nicht abwerfen. Das ist ein altes katholisches Prinzip. Oder hätten Sie damals zu Jesus Christus gesagt: „Wirf dein Kreuz weg, das ist doch nur eine Last“? Oder soll sich die Kirche einmal schütteln wie ein nasser Hund, um all die sündigen Flöhe aus ihrem Pelz zu katapultieren? Schließlich sind wir alle Sünder und somit eine Last für die Kirche und für uns selber.

Ach und Herr Glück: für Sie immer noch: Bischof Mixa.

Und für all die anderen, die jetzt große Töne spucken: Kehrt vor eurer eigenen Tür. Was wisst ihr schon? Und hätte Bischof Mixa noch wesentlich schlimmere Dinge getan und er wäre voll Reue zur Beichte gegangen, so würde ihm Gott verzeihen. Wer weiß, ob er das nicht schon längst getan hat. Haltet euch also zurück, die ihr euch Katholiken nennt, haltet euch zurück mit dem Nachtragen der Schuld eines Bischofs, eines guten Bischofs obendrein. Einen Rufmord braucht man nämlich nicht mehr nachzementieren, der ist so schon konsequent genug.

Dann möchte ich dazu noch folgendes sagen und manche Brüder und Schwestern im Glauben daran erinnern: Vergebung ist einer der vielen Grundpfeiler des Christentums. Bischof Mixa hat bereits mehrmals um Vergebung gebeten. Wer oder was sind wir denn, wenn wir das nicht gelten lassen und in das Gebrüll der Welt, die keine Verzeihung kennt, einstimmen? Legt eure Steine nieder, denn höchstwahrscheinlich lässt sich im Leben jedes Menschen etwas finden, aus dem man ihm einen medialen Strick drehen könnte. Vor allem in der modernen Zeit, wo man alles mögliche aus einem ganzen Leben irgendwo abspeichern kann. Da lässt sich vieles finden.
Wie würde es uns denn gehen, wenn man uns Dinge von vor 30 Jahren plötzlich vorhält, die wir vielleicht schon längst bereut und gebeichtet haben? Sicher würde der eine oder andere von uns – auch nicht gerade gut beraten – einen ähnlichen Fehler wie Bischof Mixa begehen. Das ist jedenfalls nicht auszuschließen.

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Bischof Mixa gibt Watschn zu

Posted by conservare - 17/04/2010

Der Punkt ist der: Rein von der Tat her betrachtet, bin ich nicht wirklich schockiert darüber, dass ein Bischof vor einigen Jahrzehnten Backpfeifen ausgeteilt hat, weil es in diesen Zeiten sowohl in staatlichen als auch in religiösen Einrichtungen häufiger mal „Watschn“ regnete. Von der Bibel her gesehen wäre das auch heute noch nicht verboten. Bei uns ist es aber seit den späten 70ern verboten. Dann aber bitte auch sämtliche Eltern und Lehrer ect. anzeigen, denn die haben zu dieser Zeit ebenfalls ein paar Pfeifen gebacken. Nur leider bringt das ja keine Schlagzeilen, nicht wahr? Was mich aber enttäuscht, ist, dass der Bischof dies erst jetzt einräumt. Hätte er es früher getan, so wäre die Glaubwürdigkeit seiner Verneinung zu den weitaus heftigeren Beschuldigungen wesentlich größer ausgefallen.

Allerdings muss man hier bedenken, dass Bischof Mixa zwischen den damals gängigen Erziehungsmaßnahmen und deren Entartung im Hinblick auf die heutige Stellung von Gewaltanwendung einen Unterschied macht. Diesen Unterschied habe ich bisher auch gemacht und das ist offenbar ein Fehler. Aktuell werden in den deutschen Medien nämlich alle möglichen Gewaltanwendungen zusammengemischt, obwohl dies eher eine Technik der Verschleierung ist. Statt Backpfeifen nennt man das jetzt allgemein „Missbrauch“. Nuts!

Manchmal frage ich mich schon, ob es überhaupt sinnvoll ist irgendwelche Menschen via Blog zu verteidigen. Ich würde wohl trotzdem immer auf die Antwort zurück kommen: Ja, es ist sinnvoll. Und so gilt eben auch unser Gesetz in Deutschland. Jeder Mensch gilt in einem Delikt als unschuldig, bis man ihm die Schuld nachweisen kann. Dabei muss der Beschuldigte nicht seine eigene Unschuld nachweisen, sondern die andere Seite muss die Schuld nachweisen. Diese Regelung finde ich im Prinzip auch gut so, denn Rufschädigung und Ehrabschneidung ist bei Beschuldigungen sowieso von Anfang an gegeben, aber man kann diese wenigstens eindämmen, sofern sich ein Verdacht nicht erhärtet.

Unpassend hierzu finde ich es, die Presse als vierte Gewalt einzuschalten und ihr die anderen drei Gewalten gleich mit dazu ausführen zu lassen.

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Ein Fall von Torschlusspanik?

Posted by conservare - 15/04/2010

Kaum legt sich die Diskussion um die angeblich eidesstattlich abgegebenen Aussagen gegen Bischof Mixa, da meldet sich schon eine weitere Frau und bezichtigt eben diesen Bischof dem mehrmaligen Austeilen von Ohrfeigen mit flacher Hand. Warum erst jetzt, wo es entlastende Aussagen einiger ehemaliger Heimkinder gibt, die Bischof Mixa in ein besseres Licht rücken? Passt dieses Licht wohl nicht zum Medienbild vom schrecklich jähzornigen reaktionären Prügel-Bischof?

Bischof Mixa ist bekanntermaßen ein „Hassobjekt“ mancher Politiker und Printmedien-Bosse und er ist sicherlich auch einigen seiner Kollegen ein Dorn im Auge. Ein wirklich klassisches Ziel. Bis heute lässt der Hagel an Beschuldigungen gegen den Bischof nicht nach, obwohl es keinerlei Beweise gibt. Auch unser wohlbekannter Pater Mertes, der sich erneut zu Wort melden wollte, legt noch einmal nach. Aber ist es nicht seine Aufgabe, als Geistlicher seinem Bruder in erster Linie Glauben zu schenken, wenn er seine Unschuld beteuert? Eigentlich geht man in unserem Rechtsstaat doch immer so lange von der Unschuld eines Menschen aus, bis dessen Schuld einwandfrei bewiesen wurde, oder? Um so schlimmer ist dann das Verhalten des Paters.

Nicht, dass ich Pater Mertes nun verachte und über ihm die Nase rümpfe. Nein, sein Verhalten macht mich einfach nur traurig.

Jetzt scheinen mir einige Leute wirklich unter der berühmten Torschlusspanik zu stehen. Man will einfach nicht, dass der mediale Sturm gegen die gesamte Kirche abklingt und so braucht man dringend noch mehr Skandale, weil die Zeit langsam zum Gegner wird. Auf keinen Fall darf Langeweile entstehen. Dafür kämpft man weiter und sucht nach mehr eidesstattlichen Erklärungen vermeintlicher Opfer. Egal ob die Anschuldigungen nun glaubwürdig sind oder nicht, Hauptsache die Schlagzeile existiert. Was einmal vom Volke gelesen wurde, verschwindet nicht so schnell aus den Köpfen, selbst wenn es eine dicke fette Lüge war. Dieses Phänomen kennen wir ja. Man nennt es gezielte Rufschädigung.

Und! Sicher sind Päderasten zu bestrafen, wenn sie sich an ein Kind vergriffen haben. Eventuell müssen auch pädagogisch Tätige bestraft werden, die in den 70ern heftiger zugeschlagen haben, als es damals der Staat selbst gebilligt hat. Ich bin hier ganz auf der Seite der Aufklärung solcher Verbrechen. Allerdings muss diese Aufklärung in allen Bereichen der Bundesrepublik geschehen und zwar sofort. Das heuchlerische Fingerzeigen auf die Kirche muss ein Ende haben, wenn es den Personen wirklich um die Opfer des sexuellen Missbrauchs geht. Ansonsten ist der Beschuss der Kirche nur ein weiterer Missbrauch des Missbrauchs! Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie sollte man das ganze Szenario auch sonst nennen, wenn da plötzlich Leute in und außerhalb der Kirche die Missbrauchsfälle zum Anlass nehmen, um den Zölibat zu kritisieren bzw. das Frauenpriesterum zu fordern, obwohl es allein schon wegen der Statistik keinen Anlass zu so einer einmischenden Kritik gibt?

Aktuell läuft diese Aufklärung seitens der Medien häufig aus dem Ruder und wird zum blindwütigen Selbstläufer, der überall Bomben sieht und diese hochgehen lassen möchte. Dabei geht dieser Selbstläufer so weit, dass er die Bomben auch noch selber legt. Wer bis heute nicht merkt, dass die ganze Sache stinkt, der hat sich wohl schon an die neue Ideologie gewöhnt. Ich kann nur eines sagen: Macht euch frei davon! Nur die Wahrheit macht euch frei – die Ideologie engt euch ein und macht euch zu Sklaven der Dummheit.

Die Kirche Christi wird nicht untergehen. Amen.

PS: Lieber glaube ich an die Unschuld des Bischofs und weine, falls ich mich enttäuschen lassen muss, als dass ich einen Menschen von vornherein für schuldig halte.

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Hat Bischof Mixa Schüler verprügelt?

Posted by conservare - 03/04/2010

Um eines vorweg zu sagen: Ich schenke der Aussage von Bischof Mixa, nach der er die Schüler nicht verprügelt hat, Glauben. Grund dafür ist in erster Linie das Vertrauen, welches ich in diesen Bischof setze, der nicht einmal mein „eigener“ Zuständiger ist. Dieses Vertrauen speist sich aus verschiedenen Begebenheiten, allen voran der Tatsache, dass sich Bischof Mixa nicht erst seit gestern für Kinder und Familien einsetzt. Rührend einsetzt, wohlgemerkt. Desweiteren ist dieser Bischof nicht dumm. Er weiß wohl genau, dass er die Lage für sich persönlich noch wesentlich verschlimmern würde, wenn er öffentlich eine Tat leugnet.

Aber nur gesetzt den Fall, der Bischof hätte diese Damen damals wirklich geschlagen – was hält die potentiellen Opfer davon ab, sich mit ihm in ein Gespräch zu begeben? Nach den aktuellen Meldungen sind diese ja nicht dazu bereit mit dem Bischof unter vier Augen zu sprechen, weil er sie angeblich als Lügner darstellt. Falls das zutrifft, sollte man dann nicht viel mehr sagen: Jetzt erst recht, denn ich lasse mich nicht als Lügner hinstellen?

Ich möchte nichts beschönigen oder herunterspielen, aber Prügel zu erhalten ist schon ein massiver Unterschied hin zum sexuellen Missbrauch. In den 60er und auch noch in den späten 70er Jahren gab es die vom Staat abgesegneten Prügelstrafen innerhalb der Familie sowie in allen Formen schulischer Einrichtungen. Somit wären gleichsam viele Lehrer und Elternteile anno dazumal anzuklagen, wenn – ja wenn es damals nicht erlaubt gewesen wäre. Aber es war ja erlaubt und es war sehr weit verbreitet, die Kinder mit körperlichen Strafen zu züchtigen. Abgesehen davon, kann man heute jemanden für eine Tat verklagen, die zum Tatzeitpunkt nicht einmal gesetzeswidrig war, sondern weit verbreitet und üblich? Das würde mich doch sehr wundern.

Was hält also die potentiellen Opfer davon ab, mit dem potentiellen Täter in Kontakt zu treten, wenn es sich um Prügeleien handelte? Ich wette, dass es viele Erwachsene gibt, die damals von ihren Eltern oder ihren Lehrern geschlagen wurden, aber verweigern all diese Menschen auch ein Gespräch mit ihren Eltern oder ihren Ex-Lehrern, nur weil diese nicht zugeben, dass sie geschlagen haben?

Mein Fazit: Selbst wenn der Bischof zugeschlagen hätte – was ich nicht glaube – wäre das Verhalten der Geschädigten suspekt. Mindestens. Mehr noch kontraproduktiv für die Aufklärung – aber gerade die soll doch angeblich erfolgen. Oder doch nicht?

Was mir diesbezüglich aber mehr zu denken gibt, ist, dass die aktuellen Inhaber der Lufthoheit über den Kinderbetten immer so tun, als ob die gewaltfreie Erziehung heute gewährleistet wäre, nur weil körperliche Strafen per Gesetz verboten wurden. Das ist pure Augenwischerei und soll offenbar dem trojanischen Pferd das gefährliche Aussehen nehmen. Alle Menschen meiner Generation wissen, dass an die Stelle der körperlichen Züchtigung eine subtile psychische Konditionierung getreten ist. Das wissen „Loser“ ebenso wie die „Klassenclowns“ oder die „Streber“ und das wissen sogar die „Lieblinge“ und die „Schleimer“. Wenn sie ehrlich sind.

Nein, dieses Wissen kann nicht verborgen geblieben sein, denn es ist doch einfach zu offensichtlich. Mobbing ist nur ein Teil dieses Ganzen – und zwar der geringere Teil!

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