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… Salz der Erde

Posts Tagged ‘Gebet’

Dunkle Tage

Posted by conservare - 13/04/2010

Mein heutiges Highlight, welches die Dunkelheit dieser Tage in mir ein bisschen „erleuchtet“, ist dieser Artikel hier mit Papstsekretär Georg Gänswein.

Der Papst ist für Gänswein „ein exzellenter Lehrer“, der die Gabe des Wortes habe und auch das Schreiben lieb. „Er spricht klar und verständlich. Mit seinen Worten füllt er die Herzen.“ Drei Eigenschaften schätzt der Papstsekretär an Benedikt XVI. besonders: „Unerschütterlichen Glauben, demütige Festigkeit, entwaffnende Milde. Er ist sanft in der Art, aber felsenfest in der Sache.“ Abschließend erzählt Gänswein auch, dass er Benedikt weder als Kardinal noch als Papst je schlecht gelaunt erlebt habe. „Er ist im Umgang mit den Menschen immer zuvorkommend und milde.“, erzählt der Papstsekretär.

Ansonsten hört man wirklich sehr viel Schlechtes aus der Medienwelt und es wundert mich nicht mehr, dass gewisse Leute diese Hetze gegen den Papst und gegen die Kirche zum Anlass nehmen, um das Geburtshaus des Papstes zu beschmieren. Bei uns in der Gegend hat man sogar zwei Flurkapellen beschädigt, und auch wenn viele Personen die Augen davor verschließen: Ja, ich bringe das alles mit der beispiellosen und boshaften Medienkampagne gegen die Kirche in Verbindung, denn ich glaube weder an Zufall, noch daran, dass so viele Menschen plötzlich aus heiterem Himmel auf die Idee kommen, ihrem Kirchenhass auf materieller Ebne freien Lauf zu lassen.

Traurig ist das, was aus Deutschland geworden ist. Aber auch in England brüsten sich manche Bürger mit ihrer absichtlich erworbenen Dummheit. Wie man zum Beispiel an der absurden Idee Richard Dawkins sehen kann, der den Papst bei seinem England-Besuch verhaften lassen möchte. Ist das etwa ein verspäteter Aprilscherz? Ein narzistischer Buchautor will ein Staatsoberhaupt verhaften lassen?

Mein Fehler besteht immer darin, dass ich versuche solche Dinge zu verstehen. In Wirklichkeit kann man diese Ausbrüche gegen die Kirche im Kleinen und im Großen jedoch nicht verstehen, weil man das Böse nicht verstehen kann. Vielleicht versteht man aus eigener Erfahrung, dass Menschen sich zum Schlechten hinreißen lassen. Aber man versteht nicht, warum so viele Menschen gegen den Erlöser ankämpfen, den sie doch so dringend brauchen. Wir alle brauchen den Heiland! Es gibt offenbar eine Art „Schleier des Teufels“, der die Herzen und den Verstand der Menschen so sehr verdunkelt, dass sie ihre Erlösungsbedürftigkeit nicht erkennen oder wahrhaben wollen.

Doch muss man letztendlich nur eines wissen: Dem Herrn erging es nicht anders und sogar noch schlimmer – mit unserem Leiden sicher nicht vergleichbar, aber Er hat all das für uns auf sich genommen und für uns den Tod überwunden und den Teufel besiegt, damit wir ewiges Leben haben und schon in diesem Leben frei werden können. Was fehlt, ist allein unser liebendes und demütiges „Ja“ zur Erlösung und unser „Nein“ zum Teufel und seiner Welt. Denn diese Welt ist vom Bösen so durchzogen, wie ein Stück durchwachsener Speck. Manchmal mag einem die Welt trotz allem wie ein einziger Rosengarten vorkommen und dabei merkt man nicht, dass die Dornen dieser Rosen mit Gift getränkt sind.

Es ist bei all diesen Angriffen gegen die Kirche sehr wichtig, dass wir als Christen und insbesonderes als Katholiken die Ruhe bewahren und nicht selber zur Welt-Waffe greifen. Unsere Waffen sind das Wort Gottes; das heilige Messopfer; die Lehre und die Tradition der Kirche sowie der Kirchenväter und wir bekommen alles, was wir in Liebe aber in Deutlichkeit sagen müssen, von Gott. Was zählt ist Gott und nur Gott, denn der Dreifaltige Gott, lebendig und in seiner Kirche wirkend, ist die Wahrheit und die Wahrheit macht uns frei. Wenn wir frei sind, was hält uns davon ab Zeugnis für Jesus Christus zu geben, mit der Aussicht noch mehr Menschen zu befreien, wenn Gott in uns wirkt?

1. Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
daß die Welt es sehen kann.
Erbarm Dich, Herr!

2. Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit,
daß sie deine Stimme hört,
sich zu deinem Worte kehrt.
Erbarm Dich, Herr!

3. Schaue die Zertrennung an,
der sonst niemand wehren kann;
sammle großer Menschenhirt,
alles was sich hat verirrt.
Erbarm Dich, Herr!

4. Tu der Völker Türen auf;
deines Himmelreiches Lauf
hemme keine List noch Macht.
Schaffe Licht in dunkler Nacht!
Erbarm Dich, Herr!

5. Gib den Boten Kraft und Mut,
Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
und lass reiche Frucht aufgehn,
wo sie unter Tränen sä’n.
Erbarm Dich, Herr!

6. Laß uns deine Herrlichkeit
sehen auch in dieser Zeit
und mit unsrer kleinen Kraft
suchen, was den Frieden schafft.
Erbarm Dich, Herr!

7. Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!

8. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit
sei dem Höchsten allezeit,
der, wie Er ist drei in ein,
uns in ihm lässt eines sein.
Erbarm Dich, Herr!

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Der Zölibat und die Konzilsanerkenner

Posted by conservare - 14/03/2010

Längst wissen wir, dass die sogenannten „Konzilsanerkenner“ in ihrer Anerkennung nicht die eigentlichen Dokumente einbeziehen, sondern vielmehr einen ominösen Geist des zweiten Vatikanischen Konzils. Man darf bei Gruppierungen wie etwa „Wir sind Kirche“ oder den „Heiner Geißler Fanclub“ Zeuge davon werden, wie sehr sich Buchstabe und Geist doch auseinanderleben können.

Das beste Beispiel ist aktuell einfach der Zölibat: Von vielen Menschen gehasst. Von vielen Katholiken sogar ohne Mühe zum Verständnis abgekanzelt und für alle Missstände in der Kirche verantwortlich gemacht. Da tut es ja regelrecht gut, solche Worte von Benedikt XVI. zu lesen, nachdem sich zwei Bischöfe sehr – nun ja, sagen wir einmal antikonziliar über den Zölibat ausgedrückt haben.

Ist dies nur ein Aspekt der postmodernen Diktatur des Relativismus? Sicher auch, aber nicht nur. Es ist vor allem eine Verweigerung gegenüber des Gebetes – wie ich weiter unten nachweisen werde.

Aus den Dokumenten des II Vatikanischen Konzils
DEKRET PRESBYTERORUM ORDINIS
ÜBER DIENST UND LEBEN DER PRIESTER

16. Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, die von Christus dem Herrn empfohlen
33, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt
34. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche
35 und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt. Wenn diese Heilige Synode dennoch den kirchlichen Zölibat empfiehlt, will sie in keiner Weise jene andere Ordnung ändern, die in den Ostkirchen rechtmäßig Geltung hat; vielmehr ermahnt sie voll Liebe diejenigen, die als Verheiratete das Priestertum empfingen, sie möchten in ihrer heiligen Berufung ausharren und weiterhin mit ganzer Hingabe ihr Leben für die ihnen anvertraute Herde einsetzen
36. Der Zölibat ist jedoch in vielfacher Hinsicht dem Priestertum angemessen. Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus, der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt, die ihren Ursprung „nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches noch aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott“ (Joh 1,13) hat. Durch die Jungfräulichkeit und die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen
37 werden die Priester in neuer und vorzüglicher Weise Christus geweiht; sie hangen ihm leichter ungeteilten Herzens an
38, schenken sich freier in ihm und durch ihn dem Dienst für Gott und die Menschen, dienen ungehinderter seinem Reich und dem Werk der Wiedergeburt aus Gott und werden so noch mehr befähigt, die Vaterschaft in Christus tiefer zu verstehen. Auf diese Weise bezeugen sie also vor den Menschen, daß sie sich in ungeteilter Hingabe der ihnen anvertrauten Aufgabe widmen wollen, nämlich die Gläubigen einem Mann zu vermählen und sie als keusche Jungfrau Christus zuzuführen
39; so weisen sie auf jenen geheimnisvollen Ehebund hin, der von Gott begründet ist und im anderen Leben ins volle Licht treten wird, in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat
40. Darüber hinaus sind sie ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden
41. Der so im Geheimnis Christi und seiner Sendung begründete Zölibat wurde zunächst den Priestern empfohlen und schließlich in der lateinischen Kirche allen, die die heilige Weihe empfangen sollten, als Gesetz auferlegt. Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, daß der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten. Das Konzil mahnt daher alle Priester, die im Vertrauen auf Gottes Gnade in freier Entscheidung nach Christi Vorbild den Zölibat auf sich genommen haben, ihm großmütig und mit ganzem Herzen anzuhangen und treu in diesem Stand auszuhalten in der Erkenntnis der hohen Gnadengabe, die ihnen vom Vater gegeben wurde und die der Herr so offenkundig gepriesen hat
42. Sie sollen dabei immer jene Geheimnisse vor Augen haben, die durch sie bezeichnet werden und ihre Erfüllung finden. Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten. Zugleich werden sie alle übernatürlichen und natürlichen Hilfen anwenden, die jedem zur Verfügung stehen; sie sollen vor allem die durch die Erfahrung der Kirche bewährten aszetischen Verhaltensweisen, die in der modernen Welt nicht weniger notwendig sind, befolgen. So bittet diese Heilige Synode nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen, sie möchten sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibates ein wirkliches Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle zukommen lasse.

Der letzte Abschnitt wurde von mir besonders hervorgehoben, um zu verdeutlichen wie ein Katholik dem Zölibat gegenübertreten sollte: Nämlich mit dem Gebet für die Einhaltung desselben. Nun fragt euch selbst: Jemand, der gegen den Zölibat auftritt, soll gleichzeitig dazu fähig sein für dessen Einhaltung zu beten? Wie war das mit dem Reich, das in sich gespalten ist?

O liebende Mutter Maria,
Mutter der Priester,
nimm Dir Deinen Sohn zu Herzen,
der Dir durch seine Priesterweihe nahe ist
und durch die Kraft, die er empfangen hat,
um das Werk Christi fortzuführen in
einer Welt,
die ihn so sehr braucht.
Sei sein Trost,
sei seine Freude,
sei seine Stärke,
und hilf ihm vor allem,
das Ideal der Gott geweihten Ehelosigkeit
zu leben und zu verteidigen.
Amen.

Die Kirche bittet uns gerade für dieses Anliegen um das Gebet. Vor allem und ausgerechnet in einer Zeit, in der die Menschen den Sinn und Zweck der Ehelosigkeit nicht mehr verstehen. Die Menschen verstehen aber auch nicht mehr den Sinn einer Ehe und deswegen bricht gleichzeitig mit dem Unverständnis und der Lauheit gegenüber der Ehe auch Unverständnis gegen die keusche (!) Ehelosigkeit aus. Beides bedingt sich in gewisser Weise und dient als Spiegel der weltlichen sowie der kirchlichen Gesellschaft. Nebenbei bemerkt, sind es fast nur noch Priester und Homosexuelle, die man unbedingt in die Ehe schieben möchte; während man Eheleute dazu anhält öfter mal fremd zu gehen oder sich scheiden zu lassen. Und mal ehrlich – meint Heiner Geißler und Co. eigentlich wirklich die Ehe, oder reden all diese Leute insgeheim nicht eher vom Konkubinat? Ich finde das ist eine berechtigte Frage.

Es gehört jedenfalls eine gute Portion Demut dazu, der Kirche so viel Vertrauen zu schenken, dass man ihre Satzungen beachtet und für die Einhaltung aller Weisungen betet, selbst wenn es um den Zölibat geht.

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Er trägt die Fesseln in Freiheit

Posted by conservare - 25/02/2010

Gregorio Fernandez - gegeißelter Heiland

Gregorio Fernandez - gegeißelter Heiland

Das ist nicht die Freiheit,
die wir suchen –
angebunden zu sein
mit Stricken
und Ketten
an Händen
an Armen
und um den Hals.

Angebunden wie das Vieh im Stall,
mit einer schweren Kette
um den Hals,
leicht nach vorne gebeugt.

Zu alldem schweigt er.
Wie ein Lamm, das man zum
Schlachten führt,
und wie ein Schaf angesichts seiner
Scherer,
so tut er den Mund nicht auf.
Warum?
Weil er angebunden frei ist;
weil er geschlagen ungeschlagen bleibt;
weil er mit unserer Schuld beladen
ohne Sünde ist.

Er nimmt an;
darum ist er frei.
Wir lehnen ab,
lehnen uns auf,
weigern uns anzunehmen.
Darum sind wir unfrei.

Frei ist nicht der Ungebundene,
frei ist der Liebende.
Der Liebende vermag auch Fesseln
zu tragen,
wenn sie dem Geliebten zum Heil sind.

Er trägt die Fesseln in Freiheit.
Er reißt sich nicht los.
Er nimmt sie an,
um die zu lösen,
die in Wahrheit gebunden sind,
deren Blick nicht mehr frei ist,
die dem anderen nicht mehr ins Auge
schauen können,
weil Frevel an ihren Händen klebt.

_____________

Gebet:

Du gebundener Heiland,
du Löser unserer Schuld,
befreie uns von den Fesseln,
die uns binden,
und sprich uns frei von unseren Sünden,
damit wir frei werden,
uns binden zu lassen,
um Lösedienst in dieser Welt zu leisten,
indem wir statt zu hassen
lieben lernen,
so wie du uns liebst. Amen.

_____________

Text: Peter Sigmund

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„Wir sind Kinder der Märtyrer“

Posted by conservare - 27/01/2010

Bischof AnbaDamian: Wir werden aufgrund unserer Religion in Ägypten verfolgt. Da brauchen wir keine blumigen orientalischen Märchen erzählen – das ist einfach so. Darüber sind wir sehr traurig, denn Ägypten ist unser Heimatland und inzwischen ist der Tag gekommen, an dem wir nicht einmal mehr in unserem Vaterland in Frieden leben dürfen. Wir sind eine Kirche von Märtyrern. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Kirche „aufblüht“, wenn ihr Blut vergossen wird. Wir erfahren täglich, dass die Kirche wächst. Die Menschen, die uns ermorden und verfolgen, sorgen mit ihren Taten für das Wachstum der Kirche. Wir haben keine Angst vor dem Tod des Körpers und des Leibes. Wir sind Kinder der Märtyrer und die Kirche wird bestehen. Wir sind nicht allein. Gott ist mit uns. Niemand auf dieser Erde wird uns je in Angst versetzen.

Quelle: Kath.net

Bitte betet mit mir für die Verfolgten Christen, unsere Geschwister und Geliebten im Herrn.

* * *

Gebet zur Mutter von der immerwährenden Hilfe
vom heiligen Johannes Bosco

Maria, du mächtige Jungfrau,
du bist die hohe, ruhmvolle
Schützerin der Kirche, die
wunderbare Hilfe der Christen.
Du bist furchtbar wie ein zum
Kampfe gerüstetes Kriegsheer.
Du allein hast alle Irrlehren
auf der ganzen Welt vernichtet.
In unseren Nöten, unseren Kämpfen,
unseren Bedrängnissen schütze
uns wider den Feind, und in der
Stunde unseres Todes nimm unsere
Seele auf in den Himmel. Amen.

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Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe Teil 1

Posted by conservare - 19/01/2010

Maria, Mutter von der immerwährenden Hilfe, bitte für uns!

Mit vollem Recht ruft die Lauretanische Litanei die Mutter Gottes als „Auxilium Christi-anorum”, als „Hilfe der Christen” an. Maria hilft der Kirche, dem mystischen Leib Christi und allen seinen Gliedern, die sich vertrauensvoll an ihre Mutter wenden; „Maria hilft immer! Sie hilft jederzeit”, heißt es in dem alten Gebet „Jungfrau, Mutter Gottes mein…”. Auf der Titelseite dieses Informationsblattes sehen wir das schöne Gnadenbild der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe”. Das Bild, das wahrscheinlich im 13. Jahrhundert entstand (byzantinische Schule), befand sich zunächst auf der Insel Kreta. Hier wurde es gegen Ende des 15. Jahrhunderts von einem frommen Kaufmann, der es vor dem Zugriff der Türken schützen wollte, mitgenommen; das Schiff aber, mit dem er nach Rom fahren wollte, geriet in schwerste Seenot und erst, nachdem der Kaufmann zusammen mit den Seeleuten zur Mutter Gottes inständig um Rettung flehte, legte sich der Sturm und man gelangte sicher nach Rom.

Am 27. März 1499 wurde das Bild am Hochaltar der Kirche St. Matthäus in Merulana angebracht. Viele pilgerten zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe und fanden Trost und Hilfe; auch von Wundern wird berichtet.

In den Jahren zwischen 1809 und 1815 wurde die Kirche St. Matthäus völlig zerstört; das Gnadenbild verschwand. Nach 50 Jahren erst fand man es wieder. Der Generalsuperior der Kongregation vom heiligsten Erlöser (Redempt-oristen), Pater Nikolaus Mauron, bat alsbald den Hl. Vater, Papst Pius IX, das Bild in die Kirche St. Alfonsus übertragen zu lassen; am 23. Juni 1867 schließlich wurde das Bild in dieser Kirche auch feierlich gekrönt. Unzählige Pilgerscharen kommen seitdem, um die Gottesmutter zu ehren und sie um ihre Hilfe und ihrem Beistand anzuflehen.
Betrachten wir dieses Bild aufmerksam, so fällt uns auf, daß das Antlitz der Mutter Gottes bei aller Güte auch eine gewisse Trauer ausstrahlt. Auf den Armen trägt sie das göttliche Kind, dessen Blick auf einen Engel am rechten oberen Bildrand gerichtet ist, der das Kreuz herbeiträgt. Ein zweiter Engel bringt Lanze und Essigschwamm. Das göttliche Kind umfängt mit beiden Händchen die Hand der Gottesmutter, zugleich löst sich eine Sandale von seinem Fuß. Ein Bild mit tiefer Ausdruckskraft.

Die Erlösung am Kreuz war der Grund für die Menschwerdung Gottes. Das Leben Jesu Christi auf Erden läßt sich deshalb nicht ohne Kreuz denken.

Die Engel bringen schon jetzt die Leidenswerkzeuge. Die Liebe Christi zu uns Menschen ist so groß, daß er freiwillig sein Leben für uns dahingab. Im Garten Getsemani rann sein Blutschweiß zu Boden und er sprach: „Vater, wenn es dein Wille ist, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen; doch nicht mein Wille geschehe, sondern der deine!” (Lk 22,42) Die Seele des Herrn erbebt vor dem Leiden, das ihm bevorsteht – schrecklicher ist sein innerer Schmerz, der Schmerz über die Sünden der Menschen, der Schmerz darüber, daß trotz dieses Werkes viele sich nicht bekehren werden. So ist es nicht verwunderlich, daß das göttliche Kind als Ausdruck des Erschauderns einen Schuh verliert und zugleich sich an der Mutter festhält.

Der Blick Mariens richtet sich auf den Betrachter des Bildes; tiefste Vereinigung mit dem das Kreuz erwartenden göttlichen Kind geht einher mit der daraus erwachsenden Bereitschaft, den Menschen Mutter und Helferin zu sein.
Werfen wir uns also auch in ihre Arme. Da sie vom Herrn her Macht besitzt, uns zu helfen, so viel sie will, so wünscht sie gleichsam von uns, daß wir ihr als unsere Mutter vertrauensvoll Gelegenheit geben, ihre Macht auch auszuüben. Ihre Freude besteht darin, aus dem unermeßlichen Schatz der göttlichen Freigebigkeit für uns zu schöpfen. Ja, man kann sagen, sie sehnt sich danach, auf unseren Hilferuf zu antworten; sie würde sich beklagen, wenn wir ihr etwas verschwiegen, ihr ein Leid nicht anvertrauten, einen Fehler, eine Versuchung nicht mit ihr besprächen, einen tiefen Wunsch oder eine Sehnsucht ihr nicht eröffnen würden.

Welch ein Vertrauen dürfen wir deshalb zu unserer Mutter haben! Unser Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II schreibt in der Verkündigungsbulle „Incarnationis mysterium” zum Jubiläumsjahr 2000 vom 29. November 1998: „Niemals werden die Völker aufhören, die Mutter des Erbarmens anzurufen, und immer werden sie unter ihrem Schutz Zuflucht finden.”

Maria ist und bleibt die Mutter von der Immerwährenden Hilfe. Wenn wir uns Tag für Tag bemühen und auf sie vertrauen, führt sie uns in die ewige Heimat.

Quelle FSSP

Gebet in schwerer Seelennot

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, gedenke des großen Leides, das deine Seele durchdrungen, als du unter dem Kreuz deines göttlichen Sohnes standest.
Habe Mitleid mit meiner gequälten Seele. Ich leide sehr, o gute Mutter. Meine Qual ist eine Seelenqual und darum auch so schmerzlich.
O meine geliebte Mutter, erbarme dich meiner. Schau auf meine große Not und erflehe mir den Augenblick der Befreiung.
Einstweilen aber, so bitte ich flehentlich, erlange mir die Gnade, mein Kreuz geduldig, verdienstvoll und mit Ergebung in Gottes heiligen Willen zu tragen. Amen.

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Teil 2 – Teil 6 siehe unten

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 2

Posted by conservare - 19/01/2010

Kleine Novene zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

Erster Tag
Hoch preist meine Seele den Herrn und mein Geist frohlockt über Gott, meinen Heiland… (Lk 1, 46).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ich verweile gerne vor Deinem Gnadenbild und bete
vertrauensvoll zu Dir.
Du bist die Mutter der erbarmenden Liebe.
Du bist meine Zuflucht und Hoffnung.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Zweiter Tag
.. denn gnädig schaute er herab auf die Niedrigkeit seiner Magd. Siehe, von nun an werden mich
seligpreisen alle Geschlechter
(Lk 1, 48).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, reiche mir deine Hand, so bitte ich flehentlich. So
wir Gott seine Hand über dich gehalten hat, so schütze du mich und stehe mir bei.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Dritter Tag
Großes tat an mir der Mächtige und heilig ist sein Name (Lk 1, 49).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, dankbar preise ich meinen Gott und Retter, daß er
mir die Gnade des Vertrauens zu dir geschenkt hat.
Ich bitte flehentlich: Gehe du an meiner Seite und hilf mir aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn,
unserem Herrn Jesus Christus!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Vierter Tag
Sein Erbarmen gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten (Lk 1, 50).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du hilfst dem, der sich vertrauensvoll an dich
wendet und stehst allen bei, die sich bemühen um ein wahrhaft christliches Leben.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Fünfter Tag
Er nahm sich Israels an, seines Knechtes, zu gedenken seines Erbarmens (Lk 1, 54).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, Gott hat dir ein gütiges Herz geschenkt, damit du
auf uns schauest und uns in unseren Nöten beistehst.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Sechster Tag
Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort (Lk 1, 38).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du bist die Fürsprecherin aller, die sich an dich
wenden. Schaue gnädig auf mich herab, denn auch ich empfehle mich und meine Anliegen deiner
Fürsprache.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Siebter Tag
Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes (Lk 1, 42).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ich danke dir inniglich, daß ich mit meinen Sorgen
und Nöten allezeit zu dir kommen kann; stehst du mir bei, so kann mir nichts geschehen.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Achter Tag
Selig, die geglaubt hat, daß in Erfüllung gehen wird, was ihr gesagt worden ist vom Herrn (Lk 1,45).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, erflehe mir die Gnade allzeit zu dir rufen zu können.
Nie will ich vergessen, daß du meine Mutter bist und stets Sorge um mich trägst.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

Neunter Tag
Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen (Lk 2, 19).

O gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, birg mich unter deinem Mantel, neige dein Ohr mir
zu und sei mir Fürsprecherin in meinen Sorgen und Nöten.
Ich bitte flehentlich: Aus Liebe zu deinem göttlichen Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, hilf mir!

Vater unser, …
Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)
Ehre sei dem Vater …

* * *

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 3

Posted by conservare - 19/01/2010

Zu Ehren Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ein armer Sünder kniet vor dir und nimmt voll Vertrauen zu dir seine Zuflucht.
Mutter der Barmherzigkeit, habe Mitleid mit mir! Ich höre, wie du von allen die Zuflucht und Hoffnung der Sünder genannt wirst. Sei also auch meine Zuflucht und Hoffnung! Hilf mir aus Liebe zu Jesus Christus! Reiche deine Hand einem armen Gefallenen, der sich dir empfiehlt und für immer deinem Dienste weiht.

Dankbar preise ich den Herrn, daß er in seiner Erbarmung mir ein solches Vertrauen zu dir geschenkt hat. Es ist das sichere Unterpfand für mein ewiges Heil.

Bisher bin ich in meiner Armseligkeit so oft gefallen, weil ich mich nicht an dich gewandt habe. Ich weiß, wenn du mir hilfst, werde ich standhaft bleiben. Ich weiß auch, du wirst mir helfen, wenn ich mich dir empfehle. Doch ich fürchte, wenn ich in Gelegenheit zum Falle komme, könnte ich unterlassen, zu dir zu rufen.

Darum bitte ich dich um die eine Gnade; so innig ich nur kann, flehe ich dich an: Hilf, daß ich bei den Anfechtungen der Hölle immer zu dir meine Zuflucht nehme und zu dir rufe: Maria, hilf mir! Mutter von der immerwährenden Hilfe, laß nicht zu, daß ich meinen Gott verliere!

Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)

~ ~ ~

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, gib, daß ich jederzeit deinen mächtigen Namen anrufen kann, denn dein Name ist der Trost der Lebenden und die Rettung der Sterbenden.

Maria, du reine, gütige Mutter, gib, daß dein Name von heute an der Atem meiner Seele wird!
Große Königin, komm mir zu Hilfe, sooft ich zu dir rufe.

In keiner Versuchung und keiner Not will ich es unterlassen, zu dir zu rufen, und immer wieder will ich rufen: Maria, Maria!
Was für eine Tröstung und Freude ist es für mich, welches Vertrauen und welch zarte Liebe erwacht in meiner Seele, wenn ich dich nur nenne und an dich denke! Ich danke dem Herrn, daß er zu meinem Besten dir einen so schönen, liebenswürdigen und mächtigen Namen gegeben hat.

Doch ich will dich nicht nur anrufen, aus Liebe will ich zu dir rufen; die Liebe soll mich daran erinnern, immer wieder zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe!

Gegrüßet seist du, Maria, … (dreimal)

~ ~ ~

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du bist die Ausspenderin aller Gnaden, die Gott uns Armseligen verleiht. Er hat dir solche Macht und solchen Reichtum und ein so gütiges Herz gegeben, damit du in unseren Nöten uns zu Hilfe kommst.

Du bist die Fürsprecherin der ärmsten und verlassensten Sünder, wenn sie sich zu dir wenden. Hilf auch mir, ich empfehle mich dir. In deine Hand lege ich mein ewiges Heil, dir übergebe ich meine Seele. Nimm mich auf in die Zahl deiner treuesten Diener, birg mich unter deinen Schutzmantel. Wenn du mir hilfst, dann fürchte ich nichts.

Hohe Königin, erflehe mir Vergebung meiner Sünden, Liebe zu Jesus, Beharrlichkeit bis ans Ende und die Gnade, stets zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe.

Gegrüßet seist du, Maria … (dreimal)

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 4

Posted by conservare - 19/01/2010

Anrufungen zur Mutter von der immerwährenden Hilfe

O Mutter von der immerwährenden Hilfe, du, deren Name allein schon mir Vertrauen gibt – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich widerstehe in den gefahrvollen Stunden der Versuchung – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich mich vom Falle erhebe, wenn ich das Unglück hatte, zu sündigen – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich die verderblichen Bande, die mich an den Dienst Satans fesseln wollen, zerreiße – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

gegen die Lockungen der Welt, die gefährlichen Gesellschaften und alle anderen schlechten Einflüsse – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

wenn ich in der Lauheit dahinlebe, daß ich schnell wieder eifrig werde – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

beim Empfang der heiligen Sakramente und in den Pflichten der christlichen Frömmigkeit – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

in allen Prüfungen und Leiden meines Lebens – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich meiner eigenen Unbeständigkeit nicht nachgebe, sondern bis zum Ende im Guten ausharre – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich dich liebe und dich allezeit anrufe – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

daß ich meinen Nächsten bewege, dich zu lieben und dich anzurufen – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter;

bis zu meinem letzten Tage, bis zum letzten Atemzug – komm mir zu Hilfe, o liebreiche Mutter. Amen.

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 5

Posted by conservare - 19/01/2010

Litanei zu Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Christus höre uns – Christus erhöre uns
Gott Vater vom Himmel – erbarme Dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt, – erbarme Dich unser
Gott Heiliger Geist – erbarme Dich unser
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott – erbarme Dich unser

Heilige Maria – bitte für uns
Heilige Gottesgebärerin – …
Heilige Jungfrau aller Jungfrauen – …
Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen – …
Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe – …

Wir armen Sünder rufen zu dir – o Maria, immer hilf
daß wir Gott, das höchste Gut, aus ganzem Herzen lieben – …
daß wir deinem göttlichen Sohne in allem gleichförmig werden – …
daß wir zu dir, o allerseligste Jungfrau, eine zarte und innige Andacht tragen – …
daß wir die Sünde, das einzige Übel, aus allen Kräften hassen – …
daß wir häufig unserer letzten Dinge gedenken – …
daß wir die heiligen Sakramente oft und würdig empfangen – …
daß wir die nächste Gelegenheit zur Sünde nach Kräften meiden – …
daß wir keinen Tag unseres Lebens das heilige Gebet unterlassen – …
daß wir in der Stunde der Versuchung beten – …
daß wir großmütig unseren Feinden verzeihen und allen Menschen Gutes wünschen – …
daß wir unsere Bekehrung nicht von einem Tag auf den anderen verschieben – …
daß wir mit Eifer an der Ausrottung unserer bösen Gewohnheiten arbeiten – …
daß wir in der Gnade und Freundschaft Gottes leben und sterben – …
in allen Anliegen des Leibes und der Seele – …
in Krankheit und Schmerz – …
in Armut und Not – …
in Verfolgung und Verlassenheit – …
in Kummer und Betrübnis – …
in Zeiten unseliger Kriege und ansteckender Seuchen – …
in den Kämpfen gegen die Neigungen der verdorbenen Natur – …
in den Anfechtungen wider die Tugend der Reinheit – …
in jeder Gefahr zu sündigen – …
wenn wir am Ende unseres Lebens angelangt sind – …
wenn wir auf dem Sterbebett liegen – …
wenn unsere Augen erlöschen und das Herz zu schlagen aufhört – …
wenn wir unseren Geist in die Hände des Schöpfers aushauchen – …

Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erbarme Dich unser

Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin – auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten:
O Gott, Du hast gewollt, daß die Mutter Deines eingeborenen Sohnes die immerwährende Hilfe auf Erden sei; verleihe uns die Gnade, sie in allen Anliegen des Leibes und der Seele vertrauensvoll anzurufen, damit wir, durch ihren Schutz und Beistand gerettet, zur immerwährenden Anschauung Deiner Herrlichkeit gelangen mögen. Durch denselben Christus, unsern Herrn. Amen.

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U L F von der immerwährenden Hilfe Teil 6

Posted by conservare - 19/01/2010

Maria, du unsere Mutter, nimm uns alle unter deinen mächtigen Schutz:

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass‘ mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.
Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass‘ mich ganz Dein eigen sein!

Mutter, auf Dich hoff‘ und baue ich.
Mutter, zu Dir ruf‘ und seufze ich.
Mutter, Du Gütigste, steh‘ mir bei.
Mutter, Du Mächtigste, Schutz mir sei.

O Mutter, so komm, hilf beten mir!
O Mutter, so komm, hilf streiten mir!
O Mutter, so komm, hilf leiden mir!
O Mutter, so komm und bleib bei mir!

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!
Du wirst mir auch helfen, o Gütigste!
Du musst mir nun helfen, o Treueste!
Du willst mir auch helfen, Barmherzigste!

O Mutter der Gnade, der Christen Hort!
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier!

Wer hat je umsonst Deine Hilf‘ angefleht?
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet?
Drum ruf‘ ich beharrlich in Kreuz und in Leid!
Maria hilft immer! – Sie hilft jederzeit!

Ich ruf‘ voll Vertrauen in Leiden und Tod:
Maria hilft immer – in jeglicher Not!
So glaub‘ ich – und lebe und sterbe darauf.
Maria hilft mir in den Himmel hinauf.

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