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… Salz der Erde

Archive for the ‘Aus der Kirche’ Category

Was die Kirche bietet

Religionsunterricht – ein bekanntes Thema

Posted by conservare - 13/07/2010

wie man hier in der Ansprache des Papstes nachlesen kann, anlässlich der gemeinsamen Audienz der 1. Gruppe der deutschen Bischöfe bei ihrem Ad-Limina-Besuch am 10. November 2006.

Zitat:

Damit ist ein anderes – ganz zentrales – Thema angeschlagen: das des Religionsunterrichts, der katholischen Schulen und der katholischen Erwachsenenbildung. Dieser Bereich erfordert neue und besondere Aufmerksamkeit seitens der Oberhirten. Da geht es zunächst um die Curricula für den Religionsunterricht, die es am Katechismus der Katholischen Kirche auszurichten gilt, damit im Laufe der Schulzeit das Ganze des Glaubens und der Lebensvollzüge der Kirche vermittelt wird. In der Vergangenheit wurde nicht selten der Inhalt der Katechese gegenüber den didaktischen Methoden in den Hintergrund gedrängt. Die ganzheitliche und verständliche Vergegenwärtigung der Glaubensinhalte ist ein entscheidender Gesichtspunkt bei der Genehmigung von Lehrbüchern für den Religionsunterricht. Nicht minder wichtig ist auch die Treue der Lehrenden zum Glauben der Kirche und ihre Teilnahme am liturgischen und pastoralen Leben der Pfarreien oder kirchlichen Gemeinschaften, in deren Gebiet sie ihren Beruf ausüben.

(…)

Die umfassende und getreue Weitergabe des Glaubens in der Schule und in der Erwachsenenbildung hängt ihrerseits maßgeblich von der Ausbildung der Priesteramtskandidaten und Religionslehrer an den Theologischen Fakultäten und Hochschulen ab. Da nun kann nicht genug betont werden, daß die Treue zum Depositum fidei, wie es vom Lehramt der Kirche vorgelegt wird, die Voraussetzung für seriöse theologische Forschung und Lehre schlechthin darstellt.

Beten wir für unsere Bischöfe.

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Religionsunterricht – das unterschätzte Sorgenkind

Posted by conservare - 13/07/2010

Gerade eben las ich diesen Brief von einem 15-jährigen Mädchen, welches sich mehr als besorgt über den Religionsunterricht äußert.

Manche Leute äußerten hingegen etliche Bedenken, ob dieser Brief nun authentisch oder das Mädchen fiktiv ist und der Brief nur als das Sprachrohr unzufriedener Erwachsener dient. Nun, man kann gerne weiter das nette Spielchen „Kopf in den Sand stecken“ spielen, aber wie wäre es mit einer Abwechslung? Ich mein, mir ist es einerlei, ob sich jemand hinter dem Pseudonym einer 15-Jährigen Luft machen wollte, oder ob hier tatsächlich eine 15-Jährige am Werke war. Fakt ist doch einfach mal, dass die Vorkommnisse, die im Brief geschildert wurden, nicht aus der Luft gegriffen sind. Schon lange höre ich Kinder und Eltern über das Sorgenkind „Religionsunterricht“ reden. Manch eine resolute Mutter beschwert sich direkt, manch andere schweigen. Aus Angst? Aus Gleichgültigkeit? Ich weiß es nicht. Für mich steht nur fest, dass wir in diversen Konzepten des Religionsunterrichtes regelrechte Glaubenszerstörer an der Backe haben und die müssten wir dringend loswerden.

Die Bildung im Glauben, insbesonderes bei den Getauften, ist heute wichtiger denn je! Doch immer mehr hört man von katholischen Religionslehrern, die selber nicht an das glauben, was sie lehren müssten und deswegen auch einen Bogen darum machen oder einfach einen Schmarrn erzählen. Längst sind nicht alle Lehrer hier einzustufen, aber man vernimmt eine ungute Entwicklung. Das ist eine bittere Not, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf!

Umso mehr muss man auf jene Religionslehrer staunend und dankbar blicken, die gegen den Strom schwimmen und den Kindern das beibringen, was sie über ihren eigenen Glauben wissen sollten. Ich kenne zwei solcher Lehrer aus dem Internet und kann nur sagen: Hut ab, macht bitte weiter so!

Dennoch, der Religionsunterricht und die Ausbildung könnte reformiert werden. Man könnte dieses Fach auch abschaffen und eine Alternative aufbauen. Wie wäre es etwa mit einer Art „Sonntagsschule“ in der Pfarrei? In Amerika scheint das auch heute noch zu fruchten, warum nicht auch hier, wo wir sowieso schon amerikanische Verhältnisse haben, wenn wir von der vielfältigen Bevölkerung sprechen? Von schlechter Katechese geht immerhin eine Gefahr für das Seelenheil aus, also muss gehandelt werden.

Die Frage ist nur: warum unternehmen gerade jene Leute, die etwas ändern könnten, fast gar nichts? Und allgemeiner gefragt – ist es noch sinnvoll, in einem Staat wie Deutschland oder Österreich auf breiter Ebne für einen guten Religionsunterricht zu kämpfen, oder ist hier der Zug lange schon Richtung Diaspora abgefahren? Man muss bedenken, dass sich die Bevölkerung und der allgemeine Konsens dieser Bevölkerung in den letzten 50 Jahren rasant geändert hat und dass die Argumente mancher Gegner schon jetzt lauten: wenn es immer weniger Christen gibt, dann brauchen wir auch keine Rücksicht auf deren Bedürfnisse im Schulunterricht zu nehmen.

Tja, quo vadis?

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Das Kreuz mit der Keule

Posted by conservare - 17/06/2010

Und wieder einmal geht es um Bischof Mixa, beziehungsweise geht es nicht allein um Bischof Mixa – es ging nie nur um Mixa, sondern schon immer um die Kirche. Hier ein guter Artikel dazu, den ich mit wenigen Abstrichen empfehlen kann. Leider anonym: Das Schisma im Bistum Augsburg ist schon da.

Das große Einschlagen und das unchristliche Geknüppele geht aber jetzt erst richtig los. Man hält mit der Meinung nicht mehr hinter dem Berg und kämpft nun unverblümt gegen alles an, was auch nur irgendwie konservativ und römisch katholisch anmutet. So tischt uns Pater Gemmingen ein saftiges Interview auf, in dem er einfach einmal salopp aus dem medizinischen Nähkästchen plaudert und Bischof Mixa kurzerhand zum psychisch kranken Plappermaul erklärt. Selbst ist Pater Gemmingen nicht willens zu schweigen, um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln, aber man solle doch bitte das Bistum Augsburg weiterhin vor Mixa in Schutz nehmen, damit man darin in vorgetäuschter Leichenhaus-Ruhe die Rebellion gegen Rom vorantreiben kann.

Tja, die Missbrauchs-Keule hat nicht recht funktioniert. Bischof Mixa scheint ein härterer Brocken zu sein, als Pfarrer Wagner im letzten Jahr. Und was macht man, wenn Plan A nicht aufgeht? Richtig, man setzt die Operation mit Plan B fort – sprich, man packt die Psycho-Keule aus. Einem „Psycho“ glaubt man in Deutschland kein Wort und nach dem medizinischen Urteil von Dr. House Pater Gemmingen lebt Bischof Mixa schon seit Jahren in zwei Welten und dies war auch schon anderen Bischöfen bekannt. So so. Sind das die Gerüchte, die Kardinal Lehmann angeblich gehört haben will? Man weiß es nicht. Lebt ein Katholik nicht tatsächlich in zwei Welten, wenn er in der Welt aber nicht von der Welt ist? Auch hier bleibt Gemmingen im nebulösen Bereich und lässt die Frage offen, was er mit diesen zwei Welten nun gemeint hat. Man darf vermuten, dass es im weltlichen Sinne „meschugge“ bedeuten soll.

Für mich stand hingegen immer fest, dass eher solche Menschen psychisch angeknackst sind, die steif und fest behaupten, dass ein Bischof einen Minderjährigen sexuell gebraucht hat, obwohl dieses vermeintliche Opfer nicht einmal etwas von seiner Opferrolle wusste. Das ist schizophren.

Dieses Vorgehen zeigt mir allerdings, dass die Psycho-Keule bei weitem nicht der letzte Knüppel aus dem Sack war. Jetzt wissen andere Bischöfe und Priester nur zu gut: wehe wenn du dich zu sehr um die kirchliche Lehre bemühst – es gibt auch für dich eine Keule, die deinen Namen trägt.

Es ist wahrlich ein Kreuz mit der Keule.

Aber wehe wenn hier noch einmal jemand in meinem Blog erwähnt, dass es Bischof Mixa recht geschieht, wenn man ihn jetzt wie einen durchgeknallten räudigen Köter durchs Dorf treibt. Ich sage dazu: die Fehler, die gemacht wurden – auch von Mixa – rechtfertigen in keiner Weise so eine hasserfüllte und unchristliche Umgangsweise!

Im Übrigen steht für mich folgendes fest: wenn sich unsere Bischöfe nicht bald mal entsinnen, wem sie die Treue versprochen haben und welches Leben sie dazu führen müssen, stattdessen wie alte Klatschweiber von Talkshow zu Spiegel und zurück tingeln, dann sehe ich schwarz für den deutschen Episkopat und den darunter leidenden Laien, die wie Schafe ohne Hirten umherirren und jedem Irrglauben zum Opfer fallen, den es nur gibt.

Was ist bloß los mit euch? Sind wir als eure Schafe nicht kostbar? Wollt ihr uns den Wölfen ausliefern und dem Menschenfeind überlassen?

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Deutschland pro Papa nicht in Bamberg

Posted by conservare - 16/06/2010

Echt schade. Da ist man mal wieder unverhofft sehr lange nicht im Internet und bekommt gleich wieder so eine ungute Botschaft. Ja, es wäre auch fast zu schön gewesen, wenn es in Bamberg mal wieder so richtig katholisch zugegangen wäre. Hier ist schon lange nicht mehr alles katholisch, wo katholisch draufsteht – meistens sehen die Gebäude nur noch von der Außenarchitektur her „katholisch“ aus. Ich kann mir schon denken, an was oder an wem es letztendlich scheiterte, möchte mich hierzu aber nicht äußern. Vielleicht kann mir Benedetta mal privat und heimlich etwas darüber erzählen. Meine eMail-Adresse steht unter „about“.

Ähm ja, also weiter: für mich ist das tatsächlich eine ungute Botschaft, weil ich echt nicht weiß, ob ich nach München oder Köln kommen kann. Das hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab, die aktuell einfach nicht gegeben sind. Meine Gebete sind dieser Aktion jedenfalls sicher, meine Anwesenheit eben (noch) nicht.

Ich könnte jetzt noch einen Artikel in Roman-Größe schreiben – darüber, wie sehr mich dieser Gschaftlhuber-Katholizismus nervt. Aber ich lasse das. Ich habe ohnehin nicht viel Zeit. Nur einwas möchte ich erwähnen: Bischof Mixa findet so langsam seinen alten katholischen Mut wieder und das finde ich sehr gut. Gebete helfen – wirklich!

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nothing more to say

Posted by conservare - 06/06/2010

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Deutschland pro Papa

Posted by conservare - 28/05/2010

Ehe ich DAS noch vergesse – und dass wäre wirklich schlimm – hier ein Aufruf zur Aktion Deutschland pro Papa am 11.Juli 2010 um 12 Uhr!

Diese Aktion wurde von Sabine Beschmann vom Blog impavidi progrediamur ins Leben gerufen und ich staunte nicht schlecht, als ich sah, dass sie auch in Bamberg stattfinden wird. Darüber freue ich mich besonders, weil somit auch das eher kleine und unbekannte Erzbistum eine Chance hat, Solidarität und Treue für den Heiligen Vater auszudrücken.

Ich bin in Bamberg dabei und habe mich natürlich schon angemeldet. Bitte macht mit! Ich hoffe es werden viele Leute am Bamberger Dom erscheinen, denn in letzter Zeit sah es eher so aus, als ob die Leute, die zum Papst stehen, immer weniger werden würden.

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50 Tage nach Ostern

Posted by conservare - 23/05/2010

Meine Lieben,

bald gibt es einen neuen Blog von mir und da mir das gerade viel Arbeit macht, halte ich es kurz:

Ich wünsche meinen Lesern und allen Christen da draußen von Herzen ein schönes und gnadenreiches Pfingstfest und Gottes Segen!

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Aktion Ninive

Posted by conservare - 20/05/2010

Und nach dem ÖKT und all den Skandalen?Wirklich? Hm naja

Nicht bei uns!

Mit dem Abschluss des Priesterjahres beginnt in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2010 die Aktion Ninive von Kirche in Not , mit ganz viel .

Ich bin, so gut es geht, dabei

Du auch?

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moralischer Morales

Posted by conservare - 18/05/2010

Ich wusste ja gar nicht, dass sich Evo Morales so sehr für das Priesteramt interessiert. Wie kommt er ansonsten denn darauf, von Benedikt XVI. die Aufgabe des Zölibats zu fordern?

Armer Evo – wird es dann doch nichts, mit dem Priestersein. Nun ja, ich bin ehrlich: im Moment habe ich da mehr Mitleid mit dem Heiligen Vater, der sich sowas wohl öfter anhören muss.

Heute fallen die Nachrichten teilweise so missverständlich aus, dass ich zum Beispiel beim Zulehner-Artikel schon eine gewisse Erfüllung meiner Erwartung sah, dass er endlich dem Protestantismus beigetreten ist und nun glücklich werden kann. Hey – warum sonst sollte er sich dermaßen für die hierarchischen Entscheidungen des EKD interessieren?

Meine lieben Leser, das sind typische Dawson’s Creek-Beispiele von: Falsches Fenster! Oder eben: Entschuldigen Sie, aber ich glaube, Sie haben sich in der Tür geirrt.

Heieiei…

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Aus der Papstansprache an die Amerikanische Jugend

Posted by conservare - 16/05/2010

… Der zweite Bereich der Dunkelheiten, die den Geist treffen, der bleibt oft unerkannt und ist deswegen besonders verhängnisvoll. Die Manipulation der Wahrheit verdreht unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit und trübt unsere Phantasie und unsere Strebungen. Ich habe bereits die zahlreichen Freiheiten erwähnt, die ihr zum Glück genießen könnt. Die fundamentale Bedeutung der Freiheit muss strengstens geschützt werden. Es ist daher nicht überraschend, dass, die viele Individuen und Gruppen laut ihre Freiheit einfordern. Aber, die Freiheit ist ein delikater Wert. Sie kann missverstanden oder schlecht gebraucht werden, sodass sie nicht in das Glück führt, dass wir uns alle von der Freiheit erwarten, sondern in ein dunkles Szenario der Manipulation, indem unsere Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der Welt durcheinander gerät oder gar verzerrt wird, von Leuten die im Geheimen ihre eigenen Ziele verfolgen. Habt ihr gesehen, wie oft Freiheit eingefordert wird, ohne jemals bezug zu nehmen auf die Wahrheit der menschlichen Person. Manche behaupten, die Respektierung der Freiheit des Einzelnen mache die Wahrheitssuche zu etwas Ungerechtem, einschließlich die Frage nach der Wahrheit, was gut ist und was nicht. In manchen Kreisen wird das Reden über Wahrheit als Quelle von Streitigkeiten und Zerwürfnissen angesehen und daher müsse dieses Thema eher der Privatsphäre vorbehalten bleiben. Und anstelle der Wahrheit, oder besser ihrer Abwesenheit, hat sich die Vorstellung breit gemacht, dass man die Freiheit dadurch sichert und dadurch das Gewissen befreit, indem man unterschiedslos allem den selben Wert beimisst. Und das genau nennen wir Relativismus. Aber welches Ziel hat eine Freiheit, die im Leugnen der Wahrheit, das Falsche und Ungerechte verfolgt. Wie vielen Jugendlichen hat sich eine Hand angeboten, die sie im Namen der Freiheit in die Drogensucht geführt hat, zur moralischen oder intellektuellen Verwirrung, zur Gewalt, zum Verlust der Selbstachtung, ja zur Verzweiflung und auf diese tragischer Weise bis hin zum Selbstmord. Liebe Freunde. Die Wahrheit ist nichts aufoktruiertes, noch ist sie einfach eine Ansammlung von Regeln. Wahrheit bedeutet, jemand entdecken, der uns nie verrät. Sie bedeutet jemand entdecken, auf dem wir immer vertrauen können. Durch die Wahrheitssuche gelangen wir dahin, auf der Grundlage des Glaubens zu leben, weil die Wahrheit definitiv eine Person ist, JESUS CHRISTUS. Das ist der Grund, dass authentische Freiheit nicht bedeutet „sich zu entledigen von“, es ist die Entscheidung „einzusetzen für“. Freiheit ist nichts weniger als aus sich herauszukommen und zuzulassen, in das Dasein Christi hineingenommen zu werden. Wie können wir als Gläubige anderen helfen auf dem Weg der Freiheit zu gehen, der zu einer vollen Erfüllung führt und dauerhaftem Glück. …

(Radio Horeb Papstansprache an die Amerikanische Jugend bei seiner Reise in den USA am 19. April 2008)

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